Das Problem sind nicht die Ungläubigen,

sondern das fremde Joch:
„Zieht nicht am fremden Joch mit den Ungläubigen.“
(2. Korinther 6,14a)

Es mag heute noch einzelne Christen geben, die sich so von der Gesellschaft abschotten, als würden sie in einem „Jesus-Ghetto“ leben.
Aber scheinbar gibt es mehr Christen, die sich eben nicht abschotten, sondern mitten in der Gesellschaft sind.
Und zwar so „mitten drin“, dass keiner mehr merkt, dass sie Christen sind. Denn ihr Verhalten ist dasselbe wie das vieler anderer Menschen.

Dennoch warnt Paulus gar nicht vor den Ungläubigen an sich.
Sondern er warnt vor dem „fremden Joch“.
Es geht nicht um das menschliche Gegenüber.
Es geht um das fremde System.

Und hier stellt Paulus fest:
„Denn was hat die Gerechtigkeit zu schaffen mit der Ungerechtigkeit? Was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis?“
(2. Korinther 6,14b)

Christen gehören nicht mehr dem Gesellschaftssystem an.
Sie gehören zur himmlischen Welt und sind nun „Pilger und Fremdlinge“ auf dieser Erde.

Deshalb macht es Sinn, kritisch zu sein:
Nicht mit dieser Welt.
Nicht mit den Ungläubigen.
Sondern mit sich selbst und der Gemeinde.
„Folgen wir Jesus Christus? Arbeiten wir mit menschlichen Methoden der Überschaubarkeit, Machbarkeit und Erfolgsmöglichkeit? Oder arbeiten wir im Glauben an Gott, betend und bibelzentriert?“

Weil unsere Identität die des Ebenbildes ist (Ausdruck der engen Gemeinschaft mit Gott), fordert Paulus auf:
„… so lasst uns von aller Befleckung des Fleisches und des Geistes reinigen und die Heiligung vollenden in der Furcht Gottes.“
(„. Korinther 7,1b)

Du gehörst zu Christus?
Du bist neu geworden durch Ihn?
Dann lerne auch, Dich so zu verhalten!
Es wird Dich mehr erfüllen als das, was diese Gesellschaft zu bieten hat.

Bildquelle:
http://www.sxc.hu/photo/1117540
von http://www.sxc.hu/profile/porah

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2 Gedanken zu „Das Problem sind nicht die Ungläubigen,

  1. Ein harter Beitrag – aber notwendig. Fühle mich davon ganz schön angesprochen. Dieser eine Satz schwirrt wieder durch meinen Kopf: „Du bist vielleicht die einzige Bibel die manche Menschen lesen! Kann man Jesus darin sehen?“

    Ich denke viel zu oft nicht.

    Danke für den Rüttler!

  2. Ich hoffe, Du wurdest nicht „kaputt“-gerüttelt! 🙂
    Aber ich teile Deine Ansicht: Das Leben eines Christen kann für manche so abstoßend sein, dass sie nie was mit dem Christentum zu tun haben wollen … oder so interessant und positiv herausfordernd, dass sie in’s Weiterfragen kommen. Ich wünsche uns auf jeden Fall auch das Zweite!

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