Warum sich mit Jesus Christus beschäftigen?

Es ist erstaunlich, was wir Menschen so alles glauben. Worauf wir vertrauen.
Neulich begegnete ich einer Frau, die davon sprach, wie sie von Geistesmächten beschützt werde. Das klang ziemlich okkult. Eine kluge Frau mit einiger Lebenserfahrung. Aber Geistesmächte?
Ich kenne einen atheistischen Agnostiker (manchmal ist er auch ein agnostischer Atheist 🙂 ), der einige Zeit einen Glücksstein mit sich trug. Ein weiser und bescheidener Mann. Aber ein Glücksstein?
Vor einiger Zeit wurde ich von einem Kind gefragt, wieso manche Autos vorne ein Hufeisen haben. Fällt das bei einem Unfall nicht ab?

Andere erzählen, dass sie an gar nichts glauben würden… naja, vielleicht noch an sich selbst, aber ansonsten an gar nichts. Wer ist denn „man selbst“? Und wie kann ich auf mich vertrauen, wenn ich weiß, dass ich Schwächen habe, fehlbar und irgendwie endlich bin?
Viele lesen ihr Horoskop und halten ihr Sternzeichen für maßgeblich… von der Putzfrau bis hin zu Präsidenten. Obwohl zig Untersuchungen gezeigt haben, dass es keinerlei seriöse Grundlage für diesen Hokuspokus gibt.
In der menschlichen Glaubenswelt geht es kunterbunt zu.
Und erstaunlicherweise wird in den wenigsten Fällen ernsthaft geprüft, welche Grundlage der jeweilige Glaube hat.

Bei alledem mag man sich fragen:
„Wieso sollte ich mich ausgerechnet mit Jesus Christus beschäftigen?“
Schließlich hat Er für manche gerademal den Status des Osterhasen.

Es gibt gute Gründe, weshalb es absolut lebensentscheidend ist, sich mit diesem Jesus Christus auseinanderzusetzen:
Anders als bei diversen Religionen, steht und fällt das Christentum damit, ob es Jesus Christus wirklich so gegeben hat, wie Er in der Bibel beschrieben ist.

Um das zu verdeutlichen:
Den Islam kann man auch leben, ohne wirklich an Mohammed zu glauben. Natürlich ist Mohammed für den Islam wichtig (s.a. entsprechende Morddrohungen, sollte man sich erdreisten, Mohammed zu verspotten). Aber letztlich weist Mohammed von sich weg und zeigt auf den Koran. Um Moslem zu sein, muss man den Worten des Koran folgen. Ob man dabei von der Historizität Mohammeds überzeugt ist, ist nicht ausschlaggebend.

Ebenso ist es mit dem Buddhismus. Es zählt weniger der Glaube an Buddha, sondern vielmehr das Befolgen des edlen achtfachen Pfades. Buddha zeigt von sich weg und zeigt auf eine Lehre.

Bei Jesus Christus ist das völlig anders.
Er zeigt nämlich auf sich selbst:
„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“ (Johannes-Evangelium 14,6).
Allein dieser Vers reicht aus, um den absoluten Anspruch Jesu zu verdeutlichen. Im Alt-Griechischen wird dieser Satz noch herausfordernder. Dort steht zu Beginn „Ego eimi“. Das ist wie eine Verstärkung. Es klingt wie „Ich und nur ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand sonst.“

Das Besondere ist nun, dass dies nicht der einzige Hinweis Jesu auf sich selbst ist. Wer die Evangelien liest, entdeckt solche Aussagen an vielen Stellen. So vergibt Jesus Christus anderen Menschen die Schuld, obwohl sie Ihm nach menschlichen Ermessen gar nichts getan haben. Damit nimmt Er in Anspruch, gottgleich zu sein und jedem vergeben zu dürfen.
An vielen Stellen spricht und handelt Jesus Christus so, als wäre Er wirklich Gott bzw. dessen Sohn.
Und damit stellt Jesus Christus eine Behauptung auf, die viele Religionsgründer strikt von sich gewiesen hätten.

Wer nun meint, an diesem Jesus Christus einfach so vorbeischlendern zu können und Ihn als einen von vielen Lehrern, Propheten oder „Osterhasen“ zu sehen, der hat noch nicht erkannt, was Jesus Christus wirklich lebte.

Schließlich:
Sollte die Behauptung Jesu stimmen, dann wäre es wider alle Vernunft, nicht an Ihn zu glauben.
Sollte Seine Behauptung nicht stimmen, dann kann man das gesamte Christentum in die Mülltonne schmeißen.

Wie auch immer:
Gute Gründe, sich mit Jesus Christus zu beschäftigen.
Es ist entscheidend, ob es Jesus Christus wirklich gegeben hat.
Es ist entscheidend, ob Seine Worte zuverlässig überliefert worden sind.
Es ist entscheidend, ob Er wirklich von den Toten auferstanden ist.

Es gibt den christlichen Glauben nur mit der Existenz von Jesus Christus.

Bildquellen:
http://www.sxc.hu/photo/489054 von http://www.sxc.hu/profile/asterisco
sowie
http://www.sxc.hu/photo/904603 von http://www.sxc.hu/profile/shadowkill

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2 Gedanken zu „Warum sich mit Jesus Christus beschäftigen?

  1. Auf jeden Fall nicht so wie wir… 🙂
    Hörte sich nach Medium, Engelgestalten… an. Vielleicht treffe ich sie nochmal. Mal schauen, was dann passiert…

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