Thesen zur Christenheit

in der westlichen Sphäre (Europa, Nordamerika), die ich jetzt nicht darstelle, weil der 31.10. naht (Reformationstag), sondern weil es in mir weiter arbeitet und weiter arbeitet und weiter arbeitet…

Und da Thesen nicht den Stein der Weisheit darstellen (dann wären es ja keine Thesen), sind sie als ziemlich pauschal anzusehen und ich bitte alle Christen um Entschuldigung, die für sich feststellen: „Bei mir ist das aber alles anders und besser!“

o  Wir Christen haben viel von unserem Profil verloren.
Was macht einen Christen aus?
Dass er sonntäglich in ein Kirchengebäude flitzt?
Eher nicht.
Christen sind Menschen wie Du und ich – aber sie wissen, wo es Gnade und Versöhnung gibt, leben davon und geben es weiter – manchmal eher schlecht als recht, aber immerhin.
Ein wesentliches Manko dürfte das sein: Wir lassen uns immer wieder von unserem Ego breitschlagen, statt den Weg Jesu zu gehen. Sünde ist normal: der Betrug am Sozialstaat, das Hinterziehen von Steuern, das Raubkopieren … letztlich manche Lieblosigkeit. Es ist ein Umdenken nötig. Fehlt uns Gnade für unsere Gesellschaft?
Gucke nur in Kataloge, die von Christen für Christen hergestellt worden sind. Neben vielen nützlichen Büchern gibt es „christliche“ Kerzen, Tassen, Hemden, Lebensratgeber, Kuscheltiere, Schlüsselanhänger… hier und da mag manches davon sinnig sein, aber in der Gesamtheit wirkt es nur abstoßend. Christlicher Konsum, das Ego füttern, sich in ein frommes Ghetto zurückziehen – statt andere zu sättigen, den anderen mehr zu ehren als sich selbst und mitten in der Gesellschaft sein.
Wer heutzutage „Gnade“ sucht, geht zum Psychologen, aber meist nicht zu den Christen.
Ein neues Heilmittel gebe ich nicht. Es ist und bleibt das Gleiche seit Jesus Christus: Jeden Tag bewusst mit Gott leben, Ihn zur Priorität „machen“, sich für andere radikal einsetzen unter der Leitung des Heiligen Geistes…
nicht mein Ego zählt, sondern Jesus Christus.
Ohne diese Bindung an Gott kann auch der folgende Rest vergessen werden:

– Fortsetzung folgt –


Bildquelle:
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Martin_Luther_3.jpg&filetimestamp=20050706123955#filelinks – Seite aufgerufen am 28.10.2010

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34 Gedanken zu „Thesen zur Christenheit

  1. „Gucke nur in Kataloge, die von Christen für Christen hergestellt worden sind. Neben vielen nützlichen Büchern gibt es „christliche“ Kerzen, Tassen, Hemden, Lebensratgeber, Kuscheltiere, Schlüsselanhänger… hier und da mag manches davon sinnig sein, aber in der Gesamtheit wirkt es nur abstoßend.“

    Jo dem kann ich nur zustimmen. SCM und Alpha haben oftmals nützliche Literatur, aber wenn man in die hinteren Bereiche der Kataloge kommt, dann wird mir ehrlich gesagt immer etwas anders.

    Irgendwie hat man da die Spur verloren …

  2. @berlinjc:

    Hallo Dirk,

    Deine These „Wir Christen haben viel von unserem Profil verloren“ würde ich mit meiner Frage als Gegenthese hinterfragen wollen: „Hatten wir Christen jemals ein Profil gehabt?“

    Warum sollte eigentlich ein christliches Profil wichtig sein? Ist dies nicht Sünde?
    Lese hierzu bitte Hohannes 7,17.18; Philipper 2,21.

    Du beschreibst weiterhin etwas über ‚ den Weg Jesu gehen ‚ und Du könntest dazu meinen, dass wir uns immer wieder von unserem Ego breitschlagen lassen, diesen Weg nicht zu gehen. Deine Aussage suggeriert jedoch, dass der Mensch jene Möglichkeit hätte, den Weg Jesu einfach so zu gehen. Meines Erachtens besteht dagegen aber keine Möglichkeit beim Menschen, diesen „Weg“ jemals von sich aus zu gehen, denn es ist Gott, der ihn geht. Abgesehen davon solltest Du schon erklären, was dieser Weg ist. Vielleicht mit Josua 3,4; Psalm 25,12; Jesaja 48,17; Johannes 10,4.

    Du schreibst: „Wer heutzutage „Gnade“ sucht, geht zum Psychologen, aber meist nicht zu den Christen.“ und hier mein Frage: Was könnten die Christen denn anders machen als andere sündhafte Menschen?

    Simul iustus et peccator = sowohl gerecht als auch Sünder

    Es scheint, dass die Christen verlernt haben, Buße zu tun und dies auch in der Öffentlichkeit. Allerdings kommt die Buße von Gott – vgl. Römer 2,4

    Du schreibst: „Es ist und bleibt das Gleiche seit Jesus Christus: Jeden Tag bewusst mit Gott leben, Ihn zur Priorität „machen“, sich für andere radikal einsetzen unter der Leitung des Heiligen Geistes…“

    Die Demut kommt von Gott und nicht vom Menschen, aber wer demütig ist, ist demütig Gott gegenüber.

    Simul iustus et peccator = sowohl gerecht als auch Sünder

    Wer Gott liebt, soll auch seine Glaubensbrüder lieben, aber wie wenn man noch ein Sünder ist, denn die Gerechtigkeit vor Gott kommt durch Gott in Jesus Christus – sowohl gerecht als auch Sünder.

    Vielleicht sollten die Christen, die sich eine These ausdenken, wie die obige – d.h. „Wir Christen haben viel von unserem Profil verloren.“ – erst einmal Gedanken machen, was wir ohne Gott wären.

    Es ist Gott – allein Gott – nur Gott !!!

    Das Weichspül-Evangelium mancher Christen erscheint mir insbesondere in Bezug auf jene These ziemlich gewagt, wenn man zu äußern bereit ist, dass das weltliche Verhalten anderer Christen gegen ein (nicht vorhandendes) Profil des Christentums gerichtet sein könnte und dabei selber vergisst, wie sehr man selber weltlich ist.

    Du schreibst: „Es ist ein Umdenken nötig.“
    Mein Antwort: Nein !

    Du fragst: “ Fehlt uns Gnade für unsere Gesellschaft?“
    Meine Antwort: Nein ! Denn hier ist zu hinterfragen, ob die Gnade Gottes bei einem selbst ist? Viele Christen meinen, sie seien Christen, haben aber dagegen den falschen Glauben.

    Unser Kampf besteht dagegen aber – abgesehen von den unsichtbaren Mächten – an den folgenden Fronten:

    Gegen Rom
    Gegen die Schwärmerei
    Gegen die Weltlichkeit
    Gegen die menschliche Vernunft

    Mein Motto in Bezug auf ein soziales Evangelium heißt diesbezüglich:
    Helfe Dir selbst, denn kein Christ ist fähig, Dir helfen zu wollen, denn er bleibt ein Sünder, auch wenn er gerecht vor Gott ist durch Jesus Christus.

    Simul iustus et peccator = sowohl gerecht als auch Sünder

    Du willst Erweckung ? Dann predige, dass Du nicht fähig bist, Deine Forderungen und Erwartungen selber zu erfüllen, sondern dass Du ständig auf die Rettung aus der Welt durch Jesus Christus erhoffst.

    Es ist vor allem biblisch, christlich und wahrheitsgemäß zu schreiben und zu sagen, dass der gläubige Mensch tagtäglich stirbt und dass der äußere Mensch ständig aufgrieben wird, aber der innere Mensch jeden Tag von Gott erneuert wird.

    Deine Ist-Analyse ist meines Erachtens genauso sinnlos wie Deine Soll-Analyse.
    Die Menschen werden sich nicht ändern – insbesondere Christen nicht !!!

    Simul iustus et peccator = sowohl gerecht als auch Sünder

    Gnade und Frieden
    in Jesus

    Oliver

    • @Olly:
      Wow – Du hast wohl auch die Gabe des Schreibens! 🙂
      Ich will gerade nicht auf alle Deine Punkte eingehen (zeitlich bedingt). Aber auf einen schon:
      Wenn das simul justus et peccator stimmen würde, dann wäre es nichtig, die Frucht des Heiligen Geistes im Leben eines Christen zu erwarten.
      Ich erwarte tatsächlich, dass Christen sündigen können – aber sie sind vor Gott keine Sünder mehr.
      Sie dürfen lernen mit Jesus Christus und unter Seiner Herrschaft zu leben. Gott bewirkt das Wollen und Vollbringen – aber wir sollen uns danach mit Furcht und Zittern ausstrecken. Der Ruf zur Umkehr, der Ruf zur Heiligung usw. wäre sinnlos, gäbe es nicht die Möglichkeit, als Christ ein verändertes Leben zu führen.
      Nicht aus eigener Kraft, nur in der Anbindung an Jesus Christus.
      Wer sich danach ausstreckt, wird ein „christliches Profil“ bekommen/haben.

      Gott segnet Dich!

      • @berlinjc:

        Du schreibst: „Wer sich danach ausstreckt, wird ein „christliches Profil“ bekommen/haben.“ Im Gegensatz zu Dir, gehe ich davon aus, dass kein Mensch sich danach ausstrecken kann. Der Mensch hat in keinster Weise die Fähigkeit, ein christliches Profi zu bekommen – was immer auch dieses Profil sein mag.

        „Der Ruf zur Umkehr, der Ruf zur Heiligung“ bezieht sich Gott gegenüber und ist hier nie sinnlos, allerdings ist der Ruf zur Umkehr, der Ruf zur Heiligung usw. gegenüber Menschen für Menschen sinnlos, denn Menschen führen auch als Christen kein verändertes Leben gegenüber anderen Menschen.

        Ich verweise auf Sprüche 20,6:

        „Die meisten Menschen rufen ihre eigene Frömmigkeit aus; aber einen zuverlässigen Mann, wer findet ihn?“

        Wenn es überhaupt ein christliches Profil geben sollte, dann liegt dieses Profil bei der Zuverlässigkeit, welche allerdings k e i n Mensch hat.

        Ich erwarte nicht nur tatsächlich, dass Christen sündigen können, sondern dass sie sündigen werden, d.h. der Mensch hat keine Fähigkeit, selber zu bestimmen, nicht mehr zu sündigen.

        Allerdings kann der Mensch mit seinem von Gott veränderten Gewissen seine Sünden bemerken und so Buße tun, indem er seine Sünden bekennt (vgl. 1Johannes 1,9).

        Nicht aus eigener Kraft, nur in der Anbindung an Jesus Christus.
        Hier stimme ich Dir zu !

        Du schreibst: „Wenn das simul justus et peccator stimmen würde, dann wäre es nichtig, die Frucht des Heiligen Geistes im Leben eines Christen zu erwarten.“

        Dagegen geht es aber beim Heiligen Geist nicht um das jetztige Leben, sondern um das ewige und jenseitige und geistliche Leben. Die Frucht des Heiligen Geistes ist wesentlich hinsichtlich der Gerechtigkeit in Frieden durch die Frucht der Gerechtigkeit (vgl. Jakobus 3,18).

        Meine These bleibt:

        Die Menschen werden sich nicht ändern – insbesondere Christen nicht !!!
        Simul iustus et peccator = sowohl gerecht als auch Sünder

        „Die Frucht des Geistes aber ist: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit“ (Galater 5,22.23) – dies bezieht sich jedoch auf das Wirken des Heiligen Geistes im Verhältnis gegenüber das Gesetz, denn es heißt weiter im selbigen Bibelvers: „Gegen diese ist das Gesetz nicht gerichtet.“

        Der Mensch bliebt dagegen ein Sünder, auch wenn er von der Sünde durch Jesus Christus befreit wurde, weil sein Fleisch noch sündhaft ist.

        Gott bewirkt das Wollen und Vollbringen – in Bezug auf Gott, aber nicht in Bezug auf andere Menschen.

        Willst Du im Sinne von Römer 12,2 gut, wohlgefällig und vollkommen sein, so bekenne Deine Schwachheit gegenüber den Menschen und erwarte kein verändertes Leben auf Erden, sondern hoffe auf ein verändertes Leben nach dem Tode.

        Der Mensch bleibt – auch wenn er ein Christ ist – ein Ego-Mensch und wird seinen Mitmenschen n i e helfen, wenn er nicht muss.

        Gnade und Frieden
        in Jesus

        Oliver

  3. @Olly:
    Du schreibst:
    „Willst Du im Sinne von Römer 12,2 gut, wohlgefällig und vollkommen sein, so bekenne Deine Schwachheit gegenüber den Menschen und erwarte kein verändertes Leben auf Erden, sondern hoffe auf ein verändertes Leben nach dem Tode.“

    Das ist schade, dass Deine Hoffnung auf Jenseitswirkungen keine Wirkungen im Diesseits haben.
    Ich kann bzw. will Deine Erkenntnis hier nicht teilen.

    Sei’s drum – wir leben alle von der Gnade Gotte. Das ist super!
    In diesem Sinne wünsche ich Dir ohne Häme ein von Jesus verändertes Leben – nicht erst in der Ewigkeit!
    Gott ist mit Dir!

    • @berlinjc:

      Es ist schade, dass Du meinst, ich würde sagen, dass meine Hoffnung auf Jenseitswirkungen keine Wirkungen im Diesseits haben. Habe ich dies so geschrieben? – Wohl nicht! Aber das Diesseits ist nicht wichtig, zumal jeder Christ ein Sünder bleibt.

      Gott bewirkt das Wollen und Vollbringen – in Bezug auf Gott, aber nicht in Bezug auf andere Menschen.

      Ich kann Deine Erkenntnis auch nicht teilen – es hat zudem nichts mit dem eigenen Willen zu tun – wie Du schreibst – denn es ist ausschließlich die Gnade Gottes und hat mit meinem oder Deinem Willen überhaupt nichts zu tun.

      Du schreibst: „Sei’s drum – wir leben alle von der Gnade Gotte. Das ist super!“ – endlich die richtige Richtung in Deinem Denken, aber dies ist hier leider auch fast einmalig, denn Du vermischt meines Erachtens sehr häufig die Gnade Gottes mit einem angeblichen freien Willen des Menschen.

      „Wir wissen, dass Gott Sünder nicht hört, sondern wenn jemand gottesfürchtig ist und seinen Willen tut, den hört er.“ (Johannes 9,31).

      Bist Du gottesfürchtig aus Dir selber heraus oder bewirkt nicht etwa die Gottesfurcht doch ausschließlich Gott allein?

      Gott wird nur durch Gott erkannt !

      Gnade und Frieden
      in Jesus

      Oliver

      • @Olly:
        Ich gehe davon aus, dass wir eine typische biblische Spannung haben.
        1) Gott hat uns zuerst geliebt … Er tut den ersten Schritt zu uns hin.
        Er ruft, beruft, erwählt… bewirkt das Wollen und Vollbringen…seine Treue hört nicht auf… usw.

        Dann ebenso:
        2) Bewirke Dein Heil mit Furcht und Zittern… ziehe den neuen Menschen an…liebe Gott und den Nächsten…kehre um…widerstehe dem Satan, unterwerfe Dich Gott…geht hinaus in die Welt usw.

        Wenn wir nur 1) sehen, dass können wir sagen:
        „Gott – mache Du!“ und bleiben im Sessel sitzen und warten und warten und warten…
        Wenn wir nur 2) sehen, dann können wir sagen:
        „Ich mache – wozu brauche ich noch Gott! Ich habe die Pläne und Ideen!“

        Beides stimmt nicht.
        Wenn Gott ruft, will Er eine Antwort von uns.
        Wenn Er will, dass wir den neuen Menschen anziehen und im Licht leben, dann erwartet Er keinen Satz wie „Na, dann mach‘ Du mal, Gott!“, sondern will, dass wir aktiv werden.
        Wenn Er zur Umkehr ruft, dann will Er wirklich, dass wir umkehren und scheint es für möglich zu halten, dass wir zur Umkehr „Ja“ sagen können.

        Wir keine Marionetten.
        Wir sind nicht völlig frei.

        Deshalb kann ich sagen:
        „Alles hängt von Gott und Seiner Gnade ab!“
        Und zugleich:
        „Nimm die Gnade an und fange an, mit Gott zu leben!“

        Gott segne Dich!

      • @berlinjc:

        Hallo Dirk,

        Ich bin überhaupt nicht deiner Meinung und halte Deinem ersten Punkt folgendes entgegen:

        Gott hat uns zuerst geliebt und Er tut alle Schritte zu uns hin. Gott erwählt nach seinem Vorsatz, beruft uns nach seinem Wort, ruft uns durch den Heiligen Geist zum Glauben und Gott bewirkt das Wollen und Vollbringen zum göttlichen Guten, indem er durch uns redet – Gott durch uns (2. Korinther 5,20; vgl. 2. Samuel 23,2-4; vgl. Matthäus 10,20).

        Es ist Gott, der die menschlichen Geister prüft und nicht der Mensch, der andere Menschen prüft (vgl. Sprüche 16, 2 gegenüber 1. Johannes 4,1).

        Wir sind Marionetten gegenüber Gott, aber als Christen sind wir keine Marionetten mehr gegenüber dem Gesetz, d.h. wir sind nicht völlig frei, aber völlig frei gegenüber dem Gesetz.

        Und was machen die Menschen: Sie hängen Dir Vorschriften an den Hals, die sie selber nicht erfüllen wollen, geschweige erfüllen können.

        „Nun denn, was versucht ihr Gott, ein Joch auf den Hals der Jünger zu legen, das weder unsere Väter noch wir zu tragen vermochten?“ (Apg 15,10).

        Du schreibst: „Alles hängt von Gott und Seiner Gnade ab!“ – Dies ist richtig!

        Du schreibst: „Nimm die Gnade an und fange an, mit Gott zu leben!“ – Dies ist falsch, weil der Mensch n i c h t die Fähigkeit besitzt, für sich selber die Gnade Gottes anzunehmen.

        Gnade und Frieden
        in Jesus

        Oliver

        .
        Wir sind nicht völlig frei.

        eine Treue hört nicht auf… usw.

    • @bee:

      Du fragst: „was hat es gebracht?“ in Bezug auf den Reformationstag am 31.10.2010, den Du hier versteckt andeutest.

      Meine Antwort zu Deiner Frage:

      Es hat uns die Befreiung von der römisch-katholischen Kirche eingebracht, die nämlich die Menschen so sehr mit Vorschriften geknechtet hat, so dass der Heilige Geist ein Erbarmen mit dem Volk Gottes hatte, indem er geistliche Männer wie Martin Luther, Philipp Melanchthon, Huldrych Zwingli, Johannes Calvin berufen hat, für den Glauben an Gott einzustehen – notfalls auch mit dem eigenen Tod.

      Hier stehe ich, ich armer Tor und kann nicht anders …

      Die Knechtschaft des Gesetzes ist aufgehoben durch das reformatorische Wiederentdecken des Glaubens und somit das Wiederentdecken des Evangeliums in der Bibel:

      „Denn Gottes Gerechtigkeit wird darin offenbart aus Glauben zu Glauben, wie geschrieben steht: „Der Gerechte aber wird aus Glauben leben.“ (Römer 1,17)

      Die Knechtschaft der römisch-katholischen Kirche wurde durch das Wort Gottes besiegt.

      „Nun denn, was versucht ihr Gott, ein Joch auf den Hals der Jünger zu legen, das weder unsere Väter noch wir zu tragen vermochten?“ (Apg 15,10).

      Gnade und Frieden
      in Jesus

      Oliver

  4. Ja, hier sind wir in einem lang andauernden Streit hineingekommen.
    Gottes Allmacht und die Verantwortung des Menschen. Was müßen wir tun, was tut Gott.
    Hatt Gott die Menschen erwählt, die errettet werden?
    Ich hab schon beide Seten vertreten. 🙂
    Mir ist es eigentlich zu doof über das Thema ein Bibelstellenfechten zu machen 😉

    Hier ist ein Link zu meiner Position. Jedenfalls ein Teil meiner position. 🙂

    klick

    • @Helmut:

      Es ist besser, ein eigenes Bekenntnis zu haben, als ein Bekenntnis von dubiosen Menschen zu übernehmen, die keiner kennt. Ein Teil Deiner Position schreibst Du quasi von jenem Menschen ab, den Du anhimmelst – naja – wahrlich, wahrlich, wenn dies ein Bekenntnis ist, dann Prost Mahlzeit …

      Gnade und Frieden
      in Jesus

      Oliver

  5. Passt scho! Ich fühle mich auch total geknechtet, ich und 1.17 Milliarden anderer Leute und zwar duch den Umstand meinen eigenen Verstand benutzen zu müssen, um freie Willesnentscheidungen zu treffen. Selbstverständlich auch, weil mir ein antikes Glaubensbekenntnis von der Kirche aufgedrängt wird und mir so die Schönheit der heroischen Entdeckungen des Protestantismusses völlig abgehen. U.a. der unglaublichen Entdeckung des gekechteten Willens eines Herrn Luthers oder Herrn Calvins Entdeckung der doppelten Prädestination.
    Daher bin ich persönlich auch dazu gezwungen eine Messe an Allerheiligen mitzufeiern, wobei da auch unverschämterweise allemöglichen Heiligen angerufen werden, die während der Zeit lebten, die von Protestanten als „Evangelimsfreies Zeitalter“ gelten, wie z. B. Franz von Assisi, Bernhard von Clairvaux, Dominikus von Guzman, Petrus von Verona, Benedikt von Nursia, Katharina von Siena, Antonius von Padua, Thomas von Aquin ….
    Wer das Märchen von der Wiederentdeckung des Evangeliums und damit auch das Märchen vom untergegangen Evangelium glaubt, der hat definitiv kein Geschichtsbuch im Schrank. Ich kann mir nicht helfen, die Schriften der katholischen Heiligen sind einfach irgendwie geistreicher als die von den Helden der Reformation, deren aufsehenerregenste Werke häufig nur darin bestanden ihre Gelübte zu brechen.

    • Tja @bee:

      Mit Ironie bist Du bei Gott auch nicht gut angesehen …

      Vielleicht hilft bei Dir eine ehrliche und wahrhafte Selbsteinschätzung vor Dir selber , damit Du erkennen mögest, dass Du mit Deinem Sarkasmus durchaus Menschen verletzt …

      Meine Antwort zu Deiner vorherigen Frage war:

      Die protstantische Reformation hat uns die Befreiung von der römisch-katholischen Kirche eingebracht, die nämlich die Menschen so sehr mit Vorschriften geknechtet hat, so dass der Heilige Geist ein Erbarmen mit dem Volk Gottes hatte, indem er geistliche Männer wie Martin Luther, Philipp Melanchthon, Huldrych Zwingli, Johannes Calvin berufen hat, für den Glauben an Gott einzustehen – notfalls auch mit dem eigenen Tod.

      Hier stehe ich, ich armer Tor und kann nicht anders …

      Deine Meinung ist vor Gott unwichtig !
      Übrigens – die Meinung jedes Menschen ist vor Gott unwichtig !

      Ich bitte Dich – lieber bee – hier nicht mehr weiter herum zu stänkern, indem Du Deine katholischen Weisheiten als gut anprangerst. Für Dich scheint es so zu sein, aber was Dich betrifft, muss mich bzw. andere nicht betreffen.

      Lieber bee, ich bitte Dich, damit aufzuhören, den evangelischen Christen Deine römisch-katholischenVorschriften als „ein Joch auf den Hals der Jünger zu legen“, die an Jesus Christus glauben.

      „Nun denn, was versucht ihr Gott, ein Joch auf den Hals der Jünger zu legen, das weder unsere Väter noch wir zu tragen vermochten?“ (Apg 15,10).

      Der römisch-katholische Glaube ist aus protestantischer Sicht ein Irrglaube und darum protestierten die evangelischen Reformatoren gegen die römisch-katholische Kirche.

      Protest – evangelischer Protest – hat nie ein Ende !!! Verstehst Du das ?

      Die Macht der Gottlosen im christlichen Mantel ist leider von Gott zugelassen, so dass es dem einfachen Volk Gottes als Aufgabe obliegt, die Protestbewegung fortzusetzen und deshalb wird der evangelische Protest auch nie aufhören, gegen Irrlehren jeglicher Art zu kämpfen, um den wahren und rechten Glauben vor Gott anhand der Bibel zu verteidigen. Es ist das jedoch der Heilige Geist in Verbindung mit dem Wort Gottes, der diese Macht der Gottlosen im christlichen Mantel überführt, so dass der einfältig gläubige Mensch in voller Demut sagen kann:

      „Und ich war bei euch in Schwachheit und mit Furcht und in vielem Zittern; und meine Rede und meine Predigt bestand nicht in überredenden Worten der Weisheit, sondern in Erweisung des Geistes und der Kraft, damit euer Glaube nicht auf Menschenweisheit, sondern auf Gottes Kraft beruhe.“ (1. Korinther 2,3-5).

      Gnade und Frieden
      in Jesus

      Oliver

  6. @Olly:
    In Anlehnung an bee…
    Somit bist Du gezwungen, Christ zu sein?
    Du musst sündigen (Ehebruch, Diebstahl, Lügen, Rechthaberei…)?

    Wenn Du das so siehst, dann sollten wir an dieser Stelle die Diskussion beenden.

    Gott segne Dich!

    • @berlinjc:

      In Anlehnung an die reformierte Lehre von Johannes Calvin und Huldrych Zwingli lese ich in den 10 Geboten:

      Du wirst bzw. Du wirst nicht diese oder jenes tun – denn es ist Gott, der dieses oder jenes vollbringt !!!

      Vielleicht solltest Du erst einmal Deinen Sündenbegriff erklären 🙂

      Gnade und Frieden
      in Jesus

      Oliver

  7. Die Wurzeln der Freikirchen liegt nicht in den Wurzeln der evangelischen Reformation von Martin Luther und Johannes Calvin, sondern lag in dem Versuch einer Revolution von Thomas Müntzer, indem er die evangelische Protestbewegung radikalisierte:

    Thomas Müntzer – Der Satan von Allstedt

    Am Sonntag, den 31. Oktober läuft um 20:15 Uhr auf MDR ein Fernsehfilm über Thomas Müntzer. In der Programmvorschau heißt es:

    Seine Idee vom »wahren Glauben« in einer »Gemeinschaft von Auserwählten« hielt Thomas Müntzer am Ende nur noch mit Gewalt für realisierbar. In seiner »Fürstenpredigt« vom 13. Juli 1524 beklagte er die »arme zerfallende Christenheit« und forderte die Rückkehr zu einem gottgläubigen Leben. Den Fürsten bot er großzügig an, sich anzuschließen, andernfalls werde sie das Volk entmachten. So machte er sich Feinde auf allen Seiten: bei den Fürsten, die um ihre Macht bangten, beim Klerus, dem er an die Pfründe ging. Sogar viele Reformatoren wandten sich von diesem radikalen und kompromisslosen Geist ab – allen voran Martin Luther, der in schließlich als »Satan von Allstedt« beschimpfte.

    Der Film in der Reihe zur »Geschichte Mitteldeutschlands« zeigt, wie aus dem jungen Priester, der nach den Wurzeln der sozialen Not und Ungleichheit suchte, ein zorniger Mann wurde, der sich am Ende gar selbst zum Propheten erklärte. So erzählt die » »Geschichte Mitteldeutschlands«, wie aus dem hoffnungsvollen Aufbruch ein verhängnisvoller Untergang wurde – für tausende Bauern und Handwerker, aber auch für Müntzer selbst.

    http://www.mdr.de/geschichte-mitteldeutschlands/2010/muentzer/7589388.html

  8. Nur um das mal klarzustellen, ich bin eine Frau. Einem Typen den Spitznamen Biene (Bee) zu verpassen, wäre ungefähr so wie seinen Sohn Sue zu nennen. Auch wenn sich das in einem County-Song gut macht, so bescheuert war mein Vater dann doch nicht.
    Selbstverständlich darfst Du auch weiterhin daran glauben, dass der Mensch eine Marionette in einem göttlichen Kaspertheater ist, wo die Bösen schon vor aller Zeit verworfen wurden und hier quasi nur übergangsweise im Weg rumstehen, bis sie endgültig und für immer in Flammen aufgehen. Das ist ein freies Land. Deine Entscheidung.

    • Hi bee 😉

      Ein freies Land – ebenso um den despotischen Glauben der römisch-katholischen Kirche anzuprangern, welcher die Menschen unterdrückt.

      Deshalb mein Verweis auf Apostelgeschichte 15,10:

      „Nun denn, was versucht ihr Gott, ein Joch auf den Hals der Jünger zu legen, das weder unsere Väter noch wir zu tragen vermochten?“ (Apg 15,10).

      Siehst Du vielleicht hier einen Unterschied zu den Freikirchen? Ich jedenfalls nicht.

      Vielleicht sollten die Freikirchen, anstatt auf die römisch-katholische Art und Weise auf die Menschen zuzugehen, mehr die evangelische Variante nach Martin Luther wählen, der nach Römer 1,17 den Glauben wiederentdeckte:

      „Denn Gottes Gerechtigkeit wird darin offenbart aus Glauben zu Glauben, wie geschrieben steht: „Der Gerechte aber wird aus Glauben leben.“ (Römer 1,17).

      Tja, nicht überall, wo evangelisch draufsteht, ist evangelisch drin 😉
      Man sieht dies durchaus bei vielen Freikirchen, die angeblich evangelisch sein wollen.

      Gnade und Frieden
      in Jesus

      Oliver

  9. Annuntio vobis gaudium magnum: Habent Papa!
    Eminentissimum ac reverendissimum Dominum,
    Dominum OllyRau,
    Qui sibi nomen imposuit [?].

    *Kicher*

  10. Nein, nicht unhöflich schlechte Gramatik… es hätte heißen müssen habetis Papam.
    Ihr habt einen Papst, oder wie soll der Rest der evangelischen Welt verstehen, was Du so schreibst?

    • Der Rest der evangelischen Welt ?
      Die Freikirchen gehören jedenfalls nicht dazu.

      Übrigens, die schlechte Gramatik liegt auch bei Dir … 😉
      es hätte heißen müssen: polie
      in: Je pense que tu n’es pas poli.

      Wer versteht schon Deine römisch-katholische Rede in
      einem freikirchlichen Blog.

      Mir scheint, dass Du hier am falschen Platze bist 😉

  11. Ich find das was der Eigner dieses Blogs schreibt recht interessant, ich weiß nicht wie er das sieht, aber ich finde den Austausch sehr angenehm.
    Zudem unterstelle ich nicht unbedingt Berlinjc und seinen Lesern fehlende Weltläufigkeit, wie ein Papst ausgerufen wird, hat denke ich nichts mit Fremdsprachenkenntnisse zu tun, sondern gehört wohl eher zur Allgemeinbildung.

    • @bee:

      Die Sache mit dem Papst ist von römisch-katholischer Natur und keine Angelegenheit der evangelischen Kirche. Warum auch? Vielleicht solltest Du in einem freikirchlichen Blog auch nur Themen ansprechen, die freikrichliche Themen sind. Der Blick auf mögliche Fremdsprachenkenntnisse kam von Dir – schon vergessen 😉

  12. Tja @bee:

    Mit Ironie bist Du bei Gott auch nicht gut angesehen …

    Vielleicht hilft bei Dir eine ehrliche und wahrhafte Selbsteinschätzung vor Dir selber , damit Du erkennen mögest, dass Du mit Deinem Sarkasmus durchaus Menschen verletzt …

    Meine Antwort zu Deiner vorherigen Frage war:

    Die protstantische Reformation hat uns die Befreiung von der römisch-katholischen Kirche eingebracht, die nämlich die Menschen so sehr mit Vorschriften geknechtet hat, so dass der Heilige Geist ein Erbarmen mit dem Volk Gottes hatte, indem er geistliche Männer wie Martin Luther, Philipp Melanchthon, Huldrych Zwingli, Johannes Calvin berufen hat, für den Glauben an Gott einzustehen – notfalls auch mit dem eigenen Tod.

    Hier stehe ich, ich armer Tor und kann nicht anders …

    Deine Meinung ist vor Gott unwichtig !
    Übrigens – die Meinung jedes Menschen ist vor Gott unwichtig !

    Ich bitte Dich – liebe bee – hier nicht mehr weiter herum zu stänkern, indem Du Deine katholischen Weisheiten als gut anprangerst. Für Dich scheint es so zu sein, aber was Dich betrifft, muss mich bzw. andere nicht betreffen.

    Liebe bee, ich bitte Dich, damit aufzuhören, den evangelischen Christen Deine römisch-katholischenVorschriften als „ein Joch auf den Hals der Jünger zu legen“, die an Jesus Christus glauben.

    „Nun denn, was versucht ihr Gott, ein Joch auf den Hals der Jünger zu legen, das weder unsere Väter noch wir zu tragen vermochten?“ (Apg 15,10).

    Der römisch-katholische Glaube ist aus protestantischer Sicht ein Irrglaube und darum protestierten die evangelischen Reformatoren gegen die römisch-katholische Kirche.

    Protest – evangelischer Protest – hat nie ein Ende !!! Verstehst Du das ?

    Die Macht der Gottlosen im christlichen Mantel ist leider von Gott zugelassen, so dass es dem einfachen Volk Gottes als Aufgabe obliegt, die Protestbewegung fortzusetzen und deshalb wird der evangelische Protest auch nie aufhören, gegen Irrlehren jeglicher Art zu kämpfen, um den wahren und rechten Glauben vor Gott anhand der Bibel zu verteidigen. Es ist das jedoch der Heilige Geist in Verbindung mit dem Wort Gottes, der diese Macht der Gottlosen im christlichen Mantel überführt, so dass der einfältig gläubige Mensch in voller Demut sagen kann:

    „Und ich war bei euch in Schwachheit und mit Furcht und in vielem Zittern; und meine Rede und meine Predigt bestand nicht in überredenden Worten der Weisheit, sondern in Erweisung des Geistes und der Kraft, damit euer Glaube nicht auf Menschenweisheit, sondern auf Gottes Kraft beruhe.“ (1. Korinther 2,3-5).

    Gnade und Frieden
    in Jesus

    Oliver

  13. Ich weiß nicht wie es anderen geht, Oliver, aber was Du machst finde ich langweilig. Und wie sagte Dylan so schön? Eine größere Sünde als häretisch zu sein, ist es langweilig zu sein.

    • @bee:

      Tja, lieber langweilig als geistlich tot.

      Deine Darstellung entspricht keiner christlichen Lehre.
      Abgesehen davon scheint es bei Dir so zu sein, dass
      Du auch in keinster Weise daran interessiert bist,
      rücksichtsvoll mit anderen Menschen umzugehen.
      Es scheint, dass Du Dich mehr über das Christentum
      äußern möchtest als Deinen Glauben zu bekennen.
      Es ist daher offensichtlich, dass Deine Vorgehensweise
      mehr eine Sünde darstellt als diejenige, die Du mir
      unterstellst.

      Gott anbefohlen !

      Tue Buße und glaube an das Evangelium !!!

      Gnade und Frieden
      in Jesus

      Oliver

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