Gottesdienst – 11x

So oft ist der Begriff „Gottesdienst“ im Neuen Testament (NT) nach der Luther-Übersetzung zu finden: 11x.
Davon bezieht sich das Wort 6x auf den jüdischen Gottesdienst, der u.a. das Opfern von Tieren vorsah.

Ansonsten wird im NT bei den übrigen 5x das Wort „Gottesdienst“ ganz anders verwendet:
Es bezieht sich auf unser tägliches Leben mit Gott.

Römer 12,1b:
„…dass ihr eure Leiber hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig ist. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst.“

Philliper 2,17:
„Und wenn ich auch geopfert werde bei dem Opfer und Gottesdienst eures Glaubens, so freue ich mich und freue mich mit euch allen.“

2. Thessalonicher 2,4 (die einzige Stelle, die relativ offen erscheint, weil der Kontext den Antichristen behandelt und nicht das Thema „Gottesdienst“):
„Er ist der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, sodass er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott.“

Jakobus 1,26:
„Wenn jemand meint, er diene Gott, und hält seine Zunge nicht im Zaum, sondern betrügt sein Herz, so ist sein Gottesdienst nichtig.“

Jakobus 1,27:
„Ein reiner und unbefleckter Gottesdienst vor Gott, dem Vater, ist der: die Waisen und Witwen in ihrer Trübsal besuchen und sich selbst von der Welt unbefleckt halten.“

Ich bringe nichts Neues. Dennoch lohnt es sich, immer wieder darauf hinzuweisen:
„Gottesdienst“ bezeichnet vom NT her
– entweder den jüdischen Gottesdienst, einschl. der Schlachtung von Tieren,
– oder den Gottesdienst des Christen.

Letzterer findet nicht allein am Sonntag-Vormittag statt.
Sondern vielmehr jeden Tag, jede Stunde, jeden Moment.
Auch das ist ein Opfer. Aber kein Tieropfer, sondern das Opfer des eigenen Lebens.
Es ist ein Gottesdienst, der das gesamte Leben meint.
Ein Gottesdienst, in dem der Glaube eine Schlüsselrolle hat.
Ein Gottesdienst, der an den Werken des Nächstenliebe gemessen wird.

Dürfen wir nun dennoch die sonntägliche Veranstaltung am Vormittag „Gottesdienst“ nennen?
Meine Erkenntnis ist die:
Ja und Nein.
Ja, weil auch diese Versammlung der Gemeinde Gottesdienst sein soll. Im obigen Sinne.
Nein, weil wir das Wort idR. auf diese Sonntags-Zeit verkürzt haben und nicht mehr bzw. zu selten am eigentlichen Wortsinn dran sind.

Unsere Umgebung mag mit „Gottesdienst“ mehr anfangen können als mit „Versammlung“, „Gemeindetreffen“ oder „Gottesdienstfeier“ (der letzte Begriff ist mein aktueller Favorit).
Hier mag Weisheit nötig sein.
Einem Außenstehenden mag es helfen, wenn wir weiterhin von „Gottesdienst“ im Sinne des sonntäglichen Treffens sprechen.
Aber für die Insider sollten wir für einen „neuen“, sprich: biblisch orientierten Sprachgebrauch eintreten.

Damit entfallen Wortkombinationen wie „Ich gehe zum Gottesdienst“.
Denn faktisch gesehen, geht das eben nicht.

Ob unser täglicher Gottesdienst nun angenehm oder übel riechend vor Gott ist, kann Gott alleine beurteilen. Wir höchstens eingeschränkt. Gut, dass Er treu ist, auch, wenn wir untreu sind. Gut, dass Er gerne vergibt. Gut, dass Er unser Gott ist!
Nur Er verdient unseren Dienst.

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24 Gedanken zu „Gottesdienst – 11x

  1. Und noch ein bischen Wortklauberei zum Nachdenken:
    Gottesdienst: so wie Du es schreibst, Gott dienen mit unserem Leben.

    Gottes Dienst: wenn ich in einem Gottesdienst Erbauung finde, ebenso Vertiefung meines Verständnisses von Gottes Willen, …, eine gute Gemeinschaft mit anderen Christen, dann erhalte ich doch ein Geschenk von Gott, so, als würde er mir dienen – Gottes Dienst an mir. Ich darf etwas aus dem Gottes-Dienst mitnehmen.

  2. Vergessen wurde bei der obigen Aufzählung zudem der Bibelvers in Philipper3,3:

    „Denn wir sind die Beschneidung, die wir im Geist Gottes dienen und uns in Christus Jesus rühmen und nicht auf Fleisch vertrauen, obwohl auch ich Vertrauen auf Fleisch haben könnte. Wenn irgendein anderer meint, auf Fleisch vertrauen zu können – ich noch mehr:“ (Philipper3,3)

    Der griechische Grundtext zeigt hier noch eine spannendere Variante auf, denn dort heißt es statt „die wir im Geist Gottes dienen“ doch tatsächlich „die wir dem Geist Gottes dienen“.

    Der biblisch orientierte Sprachgebrauch bezieht sich daher auf das Subjekt, sprich den Heiligen Geist, welcher aktiv ist und nicht auf einen aktiven Menschen.

    „Gut, dass Er treu ist, auch, wenn wir untreu sind. Gut, dass Er gerne vergibt. Gut, dass Er unser Gott ist!“

    Und gut, dass der Heilige Geist in uns etwas bewirkt, damit wir dienen (passiv in Richtung der einen Glaubensrichtung oder aktiv nach der anderen Glaubensrichtung).

    Gnade und Frieden
    in Jesus

    Oliver

  3. Oh, ich denke du kämpfst mit einem entweder-oder, das eigentlich ein both-and ist.
    Wobei in der Tat erstmal die Frage gelöst werden sollte, was passiert eigentlich im Gottesdienst? Versammeln sich da wirklich nur Leute? Und wenn um was zu tun? Was genau wird gefeiert? – Wenn es denn nicht die eucharistische Gegenwart Christi ist, wo ist dann in der Gemeinde das Tabernakel?
    Warum ist der Gottesdienst von Beginn an und über Jahrhunderte die Quelle des christlichen Lebens gewesen? Und was fehlt den christlichen Versammlungen, dass sie heute so entbehrlich geworden sind?

    • @bee:

      Tach, ich nehme an, dass Deine Bemerkung „Oh, ich denke du kämpfst mit einem entweder-oder, das eigentlich ein both-and ist.“ meiner Person galt und darum antworte ich Dir hierauf wie folgt:

      Ich kämpfe natürlich aus meiner Sicht für die richtige Sache, allerdings was ist richtig und darum toleriere ich schon auch die andere Seite, die meint mit eigenen Aktionen den Glauben leben zu wollen. Natürlich bin ich ein Verfechter der absoluten Souveränität Gottes, so dass also der Mensch überhaupt keinen freien Willen gegenüber Gott hat. Nunmehr ist es aber scho, dass die Vertreter der Aktionisten vergessen, dass es noch Verfechter gibt, die den Glauben als absolute Gnade Gottes ansehen (vgl. Epheser 2,8.9) und aus diesem Grunde keinen freien und in diesem Zusammenhang aktiven Willen gegenüber Gott besitzen. Dies ist sozusagen die passive Seite des Glaubens, welche mehr und mehr von irgendwelchen Aktionisten bestritten wird. Sowohl Menschen mit einem römisch-katholischen Glauben als auch Menschen mit evangelikalem Hintergrund beharren nun aber auf ihrem Standpunkt, dass der Mensch aktiv sein müsse und dies verfechten sie vehement. Und dagegen wende ich mich, weil ich mich diesbezüglich von solchen Machtmenschen unterdrückt fühle, denn in meinen Augen sind sie Irrlehrer. Nun gut, die reformierte Theologie in Deutschland wird als Gegenposition wieder etwas stärker, so dass die Positionen so genannter Pelagianer und Arminianer (das sind die Verfechter des freien Willens und dass man etwas für seine Rettung tun müsse) hoffentlich weniger wird oder der Kampf wird noch lauter 😉

      Gnade und Frieden
      in Jesus

      Oliver

      • Nein, Olly. Du mußt Dich da nicht angesprochen fühlen. Ich sehe übrigens die soganannte reformierte Theologie nicht im Aufwind. Ich kenne einige die am RTS studieren bzw. studiert haben, die sehr viel eher davon ausgehen, dass die Reformation in vielerlei Hinsicht ein totes Pferd ist und man mit Calvins Thesen in Bezug auf den freien Willen, nicht nur biblisch auf dünnem Eis steht, sondern auch im Leben. Im Gorßen und Ganzen vertreten sie eher die Definition des katholischen Katechismuses, als die reine Lehre Calvins, was den Komplex der Rechtfertigung angeht. Die Gott nichts von seiner Souveränität nimmt, ihn allerdings nicht zum legalistischen Rache-Monster und uns nicht zu Handpuppen macht. Ich denke, gerade Calvins Gedanken zum „furchtbaren Ratschluss Gottes“ macht die reformierte Theologie nicht gerade zu einem zukunftsorientierten Modell. Die Philosphie, die diese Gedanken prägten ist schon lange tot und begraben. Die Frage, die diese Leute sich stellen ist eher, wie man das was gut und wahr an der calvinistischen Tradition ist, in die Gegenwart hinüberrettet. So maybe you better go argue with your peers.

      • @bee:

        Na sowas, Deine Meinung ist natürlich nicht maßgebend, was die reformierte Theologie anbelangt. Übrigens kam Dein obiger Beitrag, auf den ich mich bezog, gleich nach meinem, so dass es durchaus im Blickfeld eines jeden Betrachters hätte fallen könne, dass Du auf meinen Beitrag antwortest. Die römisch-katholische Sichtweise hat dagegen mehr mit Menschenverachtung zu tun, als Du es der reformierten Theologie unterstellst. Ich bitte Dich, dass Du deine unqualifizierten Äußerungen zur reformierten Theologie sein lassen mögest. Die Irrlehre ist auf Seiten der römisch-katholischen Kirche und auf Seiten der Evangelikalen, sofern eben ein religiöser Aktionismus dem Menschen vorgeschrieben wird.

        Gnade und Frieden
        in Jesus

        Oliver

      • As I said, you better go an agrue with your peers. Denn, dass dem reformierten Mainstream die Leute wegrennen, dass ist bestimmt nicht die Schuld der Katholiken. Das ist ein hausgemachtes Problem. Da brauchst Du nicht mir den Mund zu verbieten, da wende dich mal lieber an …. huch, wer war noch mal die Lehrautoriät bei dir?….

      • @bee:

        Du schreibst sooooo ein Blödsinn 😉
        Dem reformierten Mainstream?
        Und jenem sollen die Leute wegrennen?
        Welcher unsicheren und unqualifizierten
        Quelle vertraust Du denn?

      • Also, ob Du es glaubst oder nicht, in USA gibt es einen reformierten Mainstream, der auf mehreren Seiten erodiert. So wie es dort auch einen baptistischen Mainstream gibt, den man ohne Zweifel an den Beschlüssen der SBC festmachen kann. Wie sehr erdrutschartig die Erosion im traditionell reformierten Bereich ist, kann man wohl daran ablesen, dass z.B. Absolventen von reformierten Seminaren kaum eine Chance haben noch eine Anstellung in einer Gemeinde zu erhalten, wenn sie z.B. das Taufen von Kindern befürworten. Ich kenn einen jungen Mann, der sich gerade aus diesem Grund im Umzug von USA nach Europa befindet.
        Hier in Deutschland fallen das zugegeben solche Vorgänge nicht so wahnsinnig auf, da der Einfluss der Kirchen im Alltag eh nicht so groß ist. Und „Are you saved/reborn“ keine Frage ist, die man beim Smalltalk auf der Gartenparty gestellt bekommt.

    • @bee:
      In der Tat, ein wenig tendiere ich zum Entweder-Oder.
      Dennoch finde ich Deinen Hinweis richtig, dass die Gottesdienstfeier auch Gottesdienst ist – manchmal ein eher gottwohlgefälliger, manchmal ein eher gottdistanzierter (und damit eher schlecht). Ich sehe heutzutage, dass wir den Begriff aber nur auf die Gottesdienstfeier verkürzt haben. Und das ist dann m.E. zu wenig.
      Deine Fragen sind gut.
      Nach meiner Erkenntnis geht es im Kern um Jesus Christus. Sein Wesen & Sein Werk.
      Seine Fülle, Sein Reichtum, Seine Liebe, Seine Hingabe usw. sollten im Zentrum stehen.
      Letztlich komme ich dann wieder zu einem meiner anderen Kommentare (kennst’e ja mittlerweile… 🙂 ): umso besser, je mehr sich die einzelnen Christen mit ihren Gaben einbringen, um damit dann die Vielfalt des Wesens Jesu widerszupiegeln… usw.

      Die Kraftlosigkeit unserer Gottesdienstfeiern:
      Ich muss mir da an die eigene Nase fassen.
      Beten wir gemeinsam? Von Herzen oder ist es eher fromme Show?
      Loben wir Ihn um Seiner selbst willen oder suchen wir ein schönes Gefühl?
      Lehren wir Seine Wahrheit oder unsere Philosophie?
      Begegnen wir uns mit gegenseitiger Liebe oder geht es distanziert zu?
      Usw.

      Je nachdem – könnte ich mir vorstellen – geht es kraftvoller oder kraftloser zu.

      Gott ist mit Dir!

      • Olly, ich sags nicht gerne: Get a job.
        Ich weiß, dass hier alle wahnsinnig rücksicht nehmen, weil deine persönliche Lage ist ja jetzt nicht gerade schön.
        Auf jede Seite bzw. jedes Forum in dem Du auftauchst, wirst Du verissen – gerade, wenn es reformierte Seiten sind… das Buch, was Du im Selbstverlag hast, hat nur vernichtende Kritiken, so weit ich sehe hat auch keine Gemeinde das Risiko aufsich genommen, dir irgendeine Aufgabe anzuvertrauen und karrieretechnisch kann man wohl nur von einer Nulllinie reden. Kein abgeschlossenes Studium, kein Job. Das ist alles sehr bedauerlich und sei Dir sicher mein Mitleid hast Du. Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie schmerzhaft und frustrierend es ist in allen bürgerlichen Kathegorien offensichtlich zu versagen und Du wirst wahrscheinlich täglich Leute treffen, die Dir das Wort Loser vorbuchstabieren und über dich und deine Ansichten hinweg gehen ohne großes Aufheben davon zu machen.
        Auf der anderen Seite ist es keine Lösung deine Frustration christlich anzupinseln und hier einen auf großen Lehrer/Theologen zu machen und Leute mit unzusammenhängenden Bibelstellen und scharfer Polemik nieder zu machen, die – wie Dirk z.B. – einen Job haben, sich ihrer persönlichen Berufung stellen und mit nicht gerade wenig Einsatz wirklich reales Gemeindeleben auf die Beine zu stellen.
        Dein großer Kampf gegen die bösen Irrlehrer mag vllt. aus einer ehrlichen Suchbewegung nach Wahrheit entspringen, aber die Art und Weise wie Du auftrittst – hier und anderswo- vermehrt weder deine Ehre, noch die Glaubwürdigkeit des Evangeliums.
        Ich fände es schön, wenn Du dich dazu entschließen könntes aus deinem Eifer eine echte Tugend zu machen, statt ständig andere Leute anzugreifen.
        Es mögen viele Leute, u.a. vllt. ich, einer Irrlehre anhängen, aber wir können sie wenigstens aus Schrift und Tradition begründen und klare Aussagen zu ihr formulieren. Damit sind wir dir mehr als einen Schritt voraus. Du bist unverständlich und wirr, in dem was du schreibst.
        Also, versuch einfach nicht weiter meine Beiträge zu kommentieren, es ist in meinem Fall wirklich verschwendete Zeit. Ich hab versucht es dir durch die Blume zu sagen, aber ich nehme dich einfach nicht ernst. Für mich bist Du ein wenig niedlicher Troll, wie so viele im Netz und ich tauge einfach nicht als Punshing Ball für frustrierte Möchte-Gern-Theologen. Dafür kenn ich einfach zu viele wirklich gute Leute, sondernsich im wirklichen durch ihre Arbeit auszeichnen.

      • @bee:

        Welchen Blödsinn schreibst Du denn da wieder? Du schreibst wie die Leute, die meinen, Christen zu sein, und es dennoch nicht sind.

        Lese Jakobus 2,16.17:

        „aber jemand unter euch spricht zu ihnen: Geht hin in Frieden, wärmt euch und sättigt euch!, ihr gebt ihnen aber nicht das für den Leib Notwendige, was nützt es? So ist auch der Glaube, wenn er keine Werke hat, in sich selbst tot.“

        Liebe bee, tue Buße und glaube an das Evangelium und geh hinter mich Satan, spricht Jesus auch zu Dir !

        Gnade und Frieden
        in Jesus

        Oliver

    • @bee:

      Ob Du es glaubst oder nicht: Deine römisch-katholische Auffassung von reformierter Theologie verfälscht diese Glaubensrichtung. Aus diesem Grunde ist es legitim, davon zu reden, dass Du lügst und betrügst. Deine Aussagen zur reformiertern Theologie entspringt Deinem Hirngespinst, weil Du der Irrlehre der römisch-katholischen Kirche anhängst. Deine Ausführungen enstprechen in keinster Weise der Wahrheit, so dass ich Dich hier bitten und ermahnen muss, Dich zurückzuhalten, denn Du redest von einem Thema, wovon Du keine Ahnung hast. Die römisch-katholischen Kirche ist bestens bekannt, dass sie in Sachen der Glaubenslehre und in theologischen Fragen lügt und betrügt. Warum sollte sie denn ansonsten noch die Gegenreformation betreiben? Also, halte Dich bitte diesbezüglich zurück.

      Gnade und Frieden
      in Jesus

      Oliver

      • Olly, mach mal nen Realtitäts-Check.
        -Du kannst und du brachst mich nicht verwarnen, das hier ist nicht deine Seite.
        – Wenn mir jemand der am RTS studiert seine Situation schildert, nehme ich erstmal nicht an, dass er einen Grund hat mich anzulügen. Das RTS, das ist das Reformed Theological Seminary in diesem Fall der Campus Orlando, das wohl inzwischen zu den besseren Ausbildungsstätten in USA gehört.- nur für den Fall, dass du der Hill Billy bist, für den man dich wegen deines Ausdrucks halten kann.-
        Ich weiß nicht, woher deine Grabenkampfmentalität kommt, aber ich kann mir schwerlich vorstellen, dass dies eine Folge von akademischer Bildung ist.
        Ich weiß, dass dieser Rat dir nicht gelegen kommt, aber solltest Du eine Karriere – egal in welcher Form- anstreben, solltest Du deinen Stil und deine Argumente überdenken. Dirk ist ein sehr freundlicher Mann. In einer Debatte, würden dich selbst 8th Grader auf links drehen und über den nächsten Lattenzaun hängen.
        Und mit diesem Rat beende ich erstmal den Wortwechsel, denn eigentlich bin ich an Dirks Gedanken interessiert und nicht an deinen religiösen Wachstumsschmerzen.

      • @bee: Deine Angaben sind falsch und bringen keine Tatsachen vor, die objektiv über die reformierte Theologie befinden. Bitte höre damit auf, hier die Manipulationen der römisch-katholischen Kirche weiter vorzubringen. Es ist Dein Stil der Argumentation, den Du Dir überlegen solltest, denn falsche Tatsachenbehauptungen bewirken niemals eine wahre Darstellung bestehender Fakten. Abgesehen davon passt dies nicht zur Überschrift des von Dirk gestellten Themas, so dass ich Dich hier nun noch einmal bitten und ermahnen muss, die Irrlehren der römischen-Katholischen Kirche im Kontext zur reformierten Theologie nicht weiter zu vertreten. Vielen Dank!

        Gnade und Frieden
        in Jesus

        Oliver

  4. In einer anderen Lutherversion finde ich sogar 13x Gottesdienst. Interessant allerdings, dass sich dahinter sieben unterschiedliche griechische Wörter verbergen. Kein Wunder wenn wir da schon sprachlich auf Probleme stoßen.

  5. Hab jetzt gerade nicht den Nestle-Aland zur Hand, aber nur so viel: Natürlich ist sowohl die Versammlung der Gemeinde als auch das Leben des Gläubigen (im Idealfall) Gottesdienst. Beides sollte auch Anbetung sein, eben nur in verschiedenen Umfeldern ein und desselben Lebens. Dass der Schwerpunkt auf dem Sonntagmorgen zwangsläufig dazu führt, dass die anderen 6 Tage vernachlässigt werden, das muss und sollte nicht so sein. Da ist sicherlich jeder einzelne, aber auch wir als Pastoren gefragt.

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