Weihnachtserkenntnisse

Ein Sammelsurium der bisherigen Xmas-Posts (Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4):

o  Gott macht Sein Ding!

Gott schuf die Welt. Keiner konnte Ihn abhalten.
Adam und Eva, angestachelt durch Satan, entschieden sich gegen den Schöpfer. Doch das wurde nicht zum Stopp-Zeichen des göttlichen Planes. Er hatte den Rettungsplan in petto (1. Mose 3,15)
Er berief Einzelne, die zur „Rettungsmannschaft“ werden sollten. Menschen, die lügen konnten, die sich besaufen konnten… Menschen, die wir sicher nicht als Vorbilder gesetzt hätten. Trotz ihrer Sünden war das kein Stopp für Gott. Er berief sich schließlich ein ganzes Volk (Israel), um Rettung in diese Welt zu bringen. Doch dieses Volk war wankelmütig. Manchmal blieb nur ein kleiner Rest diesem Gott treu und die Mehrheit kehrte Ihm den Rücken.
Für Gott war das kein Stoppzeichen.
Letztlich kam Er selbst in Jesus Christus zu den Menschen. Um Maria und Josef für dieses Vorhaben zu gewinnen, weihte Er sie in die Rettungsgeschichte ein. Weihnachten steht dafür, dass Gott beschloss, diese Welt zu retten. Er will das Feuer der Sünde löschen! Und keiner kann Ihn abhalten.
Haben wir als Christen diese Zuversicht?
Gott macht Sein Ding! Und sei es durch eine „unbefleckte Empfängnis“.

o  Gott will ein Team!

Warum schuf Gott Adam und Eva? Warum wollte Er Abraham dabei haben? Warum dann das Mini-Völkchen? Warum Josef und Maria?
Gott hätte doch aus dem Nichts auftauchen können und eine genau bemessene Menge von himmlischen Glanz auf diese Erde werfen können, so dass die Menschen vor Ehrfurcht erstarren und niederfallen! Er hätte „Sein Ding“ doch alleine machen können. Wir haben doch ein Herz für die einsamen Streiter, die für Gerechtigkeit in dieser Welt sorgen – zumindest, wenn es von Hollywood-Musik untermalt ist (hat Gott natürlich auch drauf!).
Aber nein – Er will ein Team!
Er ist der dreieinige Gott, der vom Wesen schon „Gemeinschaft“ ist. Sein Handeln entspringt dieser Gemeinschaft von Vater, Sohn und Geist und führt dann auch zur Gemeinschaft. So blieb Adam nicht alleine, sondern bekam Eva dazu (ob er wollte oder nicht; aber zumindest ganz am Anfang schien Adam von Evas Anblick positiv berührt zu sein). Abram sollte nicht alleine bleiben, sondern Abraham werden – ein Mann der Völker. Israel sollte ein Volk sein (mit einem Gott, aber das checkten sie eher selten). Und so ploppte der Sohn Gottes schließlich nicht aus einem Hochzeitsweinfass auf, sondern kam im Leib einer Frau zur Welt. Eine innigere Gemeinschaft als eine Schwangerschaft gibt es wohl kaum (für mich als Mann kann ich mir da schon anderes vorstellen, aber Frauen berichten das halt von Schwangerschaften, weshalb Männer mitunter so neidisch werden, dass sie sich sogleich einen eigenen runden Bauch zulegen). Der dreieinige Gott wurde so zum Mitglied von Josef und Maria – irgendwie dann auch ein Dreiergespann (Papa, Mama, Kind).
Weihnachten steht dafür, dass Gott die Gemeinschaft mit uns will. Keiner soll alleine bleiben müssen. Irgendwie ahnen das viele Menschen in diesen Tagen und leiden dann unter der Einsamkeit.
Sorgen wir Christen für Gemeinschaft?
Gott will ein Team!

o  Gott lädt zum (tätigen) Vertrauen ein!

Adam und Eva waren im Paradies. Alles war schön. Nur eine einzige Sache sollten sie nicht tun: sie sollten nicht vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse futtern. Manche sehen in diesem Verbot eine Unentrinnbarkeit des Sündenfalls. Denn mit jedem neuen Tag wuchs die Wahrscheinlichkeit, dass Adam und Eva die Ursünde schlechthin begehen: Gott zu misstrauen. Ob das faktisch so ist oder nur eine mathematische Spielerei, weiß ich nicht, denn ich war noch nie im Paradies.
Doch eigentlich wollte Gott weder den Sündenfall, noch einen maschinenhaften Automatismus-Gehorsam, sondern eine Gemeinschaft des Vertrauens.
Eben deshalb hielt Er auch an Abraham fest. Er forderte ihn auf, das Heimatland zu verlassen. Wieder die Frage: Auf wen oder was setzt Abraham sein Vertrauen? Er entschloss sich, Gott zu vertrauen (vielleicht war der Schritt gar nicht so schwer… endlich frei von den ollen Verwandten). Gleich zu Beginn, aber auch zwischendrin baute Abraham Mist. Dennoch machte Gott mit Abraham Geschichte. Warum? Weil Abraham vertraute.
Schließlich geht es auch bei Josef und Maria um dieses Vertrauen:
„Josef, Maria – ich werde Euch meinen Retter-Sohn anvertrauen. Vertraut Ihr auch mir?“
Josef beantwortete die Frage mit „Ja“. Er blieb bei Maria und schien auch im Folgenden auf Gottes Weisungen anzusprechen. Na, und Maria? Eine große Wahl hatte sie nun nicht: Schwanger? Ja oder ja?
Aber sie hätte auch innerlich rebellieren können, sich von Gott distanzieren können oder vielleicht ein Gift schlucken, das den kleinen Jesus-Saviour abgetrieben hätte. Stattdessen vertraute sie auch. Sie fand ihren Frieden mit der Situation.
Weihnachten steht dafür, dass Gott die Menschen zum Vertrauen einlädt.
Die Frage für alle Nichtchristen ist: Willst Du auch Gott vertrauen?
An Christen geht genau die gleiche Frage.
Gott lädt zum tätigen Vertrauen ein!

Bildquellen:
Feuerwehrmann: http://www.sxc.hu/photo/711356 von http://www.sxc.hu/profile/tony26 – Seite aufgerufen am 22.12.2010
Tauziehen: http://www.sxc.hu/photo/1083541 von http://www.sxc.hu/profile/tam_oliver – Seite aufgerufen am 22.12.2010
Hände: http://www.sxc.hu/photo/624188 von http://www.sxc.hu/profile/brownjeans – Seite aufgerufen am 22.12.2010

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