Freiwillig gefangen für Jesus

Irgendwas beschäftigt uns immer.
Das muss ja kein Riesending sein, das uns in Beschlag nimmt.
Es genügen „Kleinigkeiten“, die aber das Potential „Mücke zum Elefanten“ besitzen.

Da ist z.B. einer, der mit seiner Arbeitslosigkeit zufrieden ist. Das Geld ist knapp, aber er hat auch keine hohen Ansprüche. Hauptsache, der Spielspaß am Computer stimmt. Dann ist der Tag gerettet.
Was beschäftigt diesen Menschen?
Das nächste Level.
Das neueste Spiel.
Die Realität „da draußen“ ist da nur hinderlich.

Dieser Mensch trägt eine Last mit sich.
Eine Last, die sicher Spaß macht.
Aber es ist eine Last, die gefangen nimmt.
Eine Last, die keine Ruhe für das Herz gibt.
Es ist eine Last, die eigentlich nicht für uns Menschen gemacht ist.

Bei anderen mögen es offenbare Lasten sein. Die finanzielle Schuldenlast oder die moralische Schuldenlast, die Last der Ideale (an denen wir immer wieder scheitern), die Last der Erwartungen der anderen (oder die Last, dass wir von anderen denken, sie würden etwas von uns erwarten…), die Last der Arbeit, die Last der endlosen Krankheit…

Selig ist, wer sich seiner Last bewusst ist!
Denn denen spricht Jesus zu:
„Kommt alle her zu mir, die ihr müde seid und schwere Lasten tragt, ich will euch Ruhe schenken. Nehmt mein Joch auf euch. Ich will euch lehren, denn ich bin demütig und freundlich, und eure Seele wird bei mir zur Ruhe kommen. Denn mein Joch passt euch genau, und die Last, die ich euch auflege, ist leicht.“
(Matthäus 11,28 ff.)

Jesus legt auch eine Last auf: ein Joch, d.h. eine Art Gespann, wie es für Ochsen auf dem Feld verwendet wurde. Jesus behauptet nicht, dass das Leben mit Ihm lastenfrei wäre.
Aber Er verheißt: „Bei mir kommt Dein Herz zur Ruhe und Deine Seele findet Frieden.“

Während die Lasten unseres Lebens auf Dauer einengen oder gar zerstören können, so ist das Joch Jesu „passgenau“. Nicht zu schwer und nicht zu leicht. Es wiegt genau so viel, wie wir es tragen können.
Der Grund für die Passgenauigkeit liegt in der Freundlichkeit Jesu.
Er will uns nicht zerstören.
Jesus weiß:
Ohne Ihn bewegen wir uns in die Zerstörung.
Und ohne Last im Leben wachsen wir nicht und werden nicht stark.

Es entspricht meiner Erfahrung:
Die Lasten, die durch das Leben mit Jesus Christus entstehen, können sehr herausfordernd sein. Meistens für unser Ego.
Aber wenn Er Lasten gibt, dann gibt Er auch die Kraft und Freude zum Tragen.
So bin ich gerne „gefangen“ für Jesus.

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