Erlösung und Herrschaft

Etliche Christen haben sich für die Erlösungsannahme durch Jesus Christus entschieden. Aber sie haben sich nicht für die Herrschaft Jesu Christi entschieden.

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7 Gedanken zu „Erlösung und Herrschaft

  1. Wir nehmen Jesus an als Heiland,- der, der die Karre aus dem Dreck herauszieht-
    Wir nehmen Jesus an als Herr, – der , der uns davor bewahrt, daß wir die Karre wieder in den Dreck hineinfahren- 🙂
    Wenn wirklich ein Evangelium verkündet werden sollte, daß nicht Jesus als Herrn anerkennt (Was mir eigentlich noch nicht begegnet ist) dann ist es kein Evangelium.

    [Röm 10,9] daß, wenn du mit deinem Mund Jesus als Herrn bekennen und in deinem Herzen glauben wirst, daß Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, du errettet werden wirst.
    Ich persönlich glaube nicht, daß jemand gerettet ist, der nicht an den H E R R N Jesus glaubt.

  2. Wenn sich diese sog. Christen gegen die Herrschaft Christi entschieden haben ist das Ungehorsam und Ungehorsam wird mit Götzendienst gleichgesetzt, weil ich meinen eigenen Willen als wichtiger ansehe als Gottes Willen, weil ich mich selbst zum Gott mache bzw. zu machen versuche anstatt dem einen und wahren Gott gehorsam zu sein. Götzendienst wird von Gott bestraft werden.

  3. Danke für Eure Kommentare!

    Irgendwie scheint es möglich zu sein, dass man meint, in der Verbindung mit Jesus zu leben, aber doch nicht Seinen Willen tut (Lk 6,46; 13,27; Mt 7,21 ff.), sprich: Ihn praktisch nicht als Herrn anerkennt und Ihm gehorcht.

    Es scheint einige zu geben, die gerne am Gemeindeleben teilnehmen, Sehnsucht nach Gott haben, Freude an Vergebung, Gnade und Frieden haben – und doch sind sie Jesus ungehorsam.

    Wahrscheinlich gibt es nur wenige Schwarz-Weiß-Beispiele dafür. Wahrscheinlich ist die Zahl derer größer, die immer wieder hin- und hergerissen sind: Erlösung ja und ein bisschen Gehorsam auch, aber bitte nicht das und das und das…. nicht zu „gesetzlich“, nicht zu „fundamental“….

    • Bis zum letzten Atemzug hier auf Erden haben wir alle mit der Gehorsamsfrage zu kämpfen. Große Könige sind daran gescheitert: Saul, David, Salomon, Hiskia etc…

      • Es ist interessant, wie in Zyklen immer wieder gewisse Fragen/Problematiken auftauchen und die Gemeinden beschäftigen. Man möchgte überspitzt fragen, ob wir nach der neu aufgebrochenen „Höllenfrage“ nun auch ein Revival der „Lordship-Kontroverse“ der 90ger Jahre erleben. Aber wie dem auch sei, ich stimme in diesem Punkt helmut gratzl zu. Errettung beruht auf zwei Dingen (Römer 10, 9 – 11):

        „Denn wenn du mit deinem Munde Jesus als den Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, daß Gott ihn von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet; denn mit dem Herzen glaubt man, um gerecht, und mit dem Munde bekennt man, um gerettet zu werden; denn die Schrift spricht: «Wer an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden!»“

        Wenn nun jemand dort, wo ich Verantwortung trage, „Jesu als Herrn bekennt“, aber sein Leben nicht in Übereinstimmung mit diesem Bekenntnis ist, dann wirft das für mich verschiedene Fragen auf:

        * Gibt meine Verkündigung Menschen die Möglichkeit, Jesus Christus als Herrn zu erleben? Verkündigen wir Jesus Christus als Herrn und damit auch Sein Herrschaftsanspruch? Oder ist unsere Verkündigung vielleicht (bewußt/unbewußt) zu einseitig? Habe ich dem Betreffenden Jesus Christus nur als Heiland/Retter/Freund etc. vorgestellt? Kennen meine Zuhörer nur den liebenden Vater, aber nicht den allmächtigen, heiligen Schöpfergott? Paulus spricht in Apostelgeschichte 20, 28 davon, dass er den Gläubigen „den ganzen Ratschluss Gottes“ verkündigt habe. Dazu gehört m.E. auch eine umfassende Darstellung, wer Gott ist. Das ist keine leichte Aufgabe, insbesondere da wir in einer Zeit leben, in der die Aufnahmekapazität bei Predigthörern sehr gesunken ist. Aber das ist die Aufgabe, die wir zu erfüllen haben, wir kommen nicht drum herum. Jedenfalls nicht, wenn wir unseren Dienst ernst nehmen.

        * Hatte der Betreffende je Sündenerkenntnis? In Lukas 7, 47 sagt der Herr: „Wem wenig vergeben wird, der liebt wenig.“ Ein Mensch, der sich bewußt ist, wie abstoßend und unerträglich seine Sünde (Ps. 5,5; 11, 4 – 7; Habakuk 1, 13) für Gott ist, der sich bewußt ist, dass es seine Sünd ist, die Jesus ans Kreuz brachte, die Ihn den Zorn Gottes erleiden ließ, der eigentlich rechtmäßig den Sünder hätte treffen müssen, der kann nicht anders als diesen Retter zu lieben und für Ihn zu leben. Nur ein Mensch, der wirkliche Sündenerkenntnis hat, kann auch wirkliche Buße tun. Eine halbherzige Buße wird nie zu einer ganzen Wiedergeburt führen. Kann es sein, dass in diesem Zusammenhang bei dem Betreffenden etwas „falsch“ gelaufgen ist?

        * Der Christ ist nicht vollkommen und er wird es in diesem irdischen Leben auch nicht. Der Christ kann weiterhin sündigen, aber dafür hat Gott vorgesorgt (1. Johannes 2, 1). Wir leben von dieser ständigen Vergebung. Wachstum, auch im Glauben, auch im Gehorsam ist ein Prozess. Die entscheidende Frage ist aber: Will der Betreffende wachsen? Es gibt viele Gläubige, die gern wachsen möchten, aber Hilfe/Begleitung benötigen. Die Probleme können ganz individuell sein. Aber sie haben ein echtes Verlangen. Solchen Menschen helfe ich gern, auch wenn der Weg beschwerlich ist und es nur langsam voran geht. Aber e sgibt auch Menschen, die sich auf ihrer (angeblichen) Erlösung ausruhen und nicht wachsen wollen. Hier stellt sich die Frage, ob sie wirklich neues Leben aus Gott empfangen haben. Denn wer wirklich aus Gott geboren ist, wird nicht dauerhaft in der Sünde verharren. Das neue Leben wird sich durchsetzen. Solchen Menschen würde ich deutlich das Evangelium mit allen Konsequenzen verkündigen.

    • @berlinjc, Natürlich ist es möglich den H E R R N Jesus in unserem Leben zu haben und ihm nicht völlig zu gehorchen.
      Es ist ja auch möglich in den Wunden Jesus geheilt zu sein, und trotzdem noch im natürlichen Leben krank zu sein.
      Es ist möglich mit Jesus mitgestorben zu sein (Römer 6) in die Römer7Falle zu tappen.
      Es ist Möglich mit jedem geistlichen Segen gesegnet zu sein ( Gehorsam gegenüber dem Herrn ist sicher ein geistlicher Segen) und trotzdem unerleuchtete Augen des Herzens zu haben und überhaupt nichts zu verstehen.

      Völlige Unterordenung unter die Herrschfat Jesu ist eine Erlösungstatsache, die wir erkennen müßen (Römer 6,3) im Glauben ergreifen (Gal.2,20) und im praktisch Leben Stück für Stück ausleben müßen.
      Völlig fertig werden wir erst damit sein, wenn wir in der Ewigkeit sind.
      Empfehlen möchte ich hier eine Predigt aus dem Grundlagenseminar von Hartwig

      Predigt herunterladen

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