Lösung für das Bankenproblem?

Wirtschaftskrisen treiben manche Menschen in den Tod (s.a. Artikel „Zwangsräumungen treiben Spanier in den Selbstmord“ – Ausgabe der www.welt.de vom 02.11.2012).
Nun wissen wir, dass es nicht die Krise selbst ist. Der Selbstmörder legt letztlich selbst Hand an sich.

Ebenso wissen wir, dass wir nur oberflächlich betrachtet eine Wirtschaftskrise haben.
Tatsächlich haben wir eine Systemkrise, die aber nur denen als Krise erscheint, die nicht profitieren. Für manche sind diese Zeiten einfach nur das: eine Chance zum Gewinnen.

Unbestreitbar gehört das Bankenwesen zu den Gewinnern.
Von der EZB erhalten die Banken sehr billig Geld. So einfach kamen sie selten an Geld.
Woher kommt das Geld der EZB? Das bekommt sie von den Mitgliedsstaaten und damit vom Steuerzahler.
Das können wir festhalten:
Auf Umwegen finanzieren die Steuerzahler die Banken.

Die Banken aber geben das „EZB-Geld“ nicht ähnlich günstig an die Steuerzahler weiter.
Sie kassieren weiterhin hohe Zinsen oder geben kaum noch Kredite.
Und wenn ein Kredit nicht zurück gezahlt werden kann, dann steht halt die Bank „vor der Tür“ und kassiert das Eigentum des Steuerzahlers.

Die Folge ist, dass das Bankenwesen, wenn vielleicht auch nicht die einzelne Bank, immer gewinnt.
1. Praktisch ist fast jeder Steuerzahler gezwungen, ein Bankkonto zu haben.
2. Das Bankenwesen bekommt billiges Geld von der EZB.
3. Es verdient an den hohen Zinsen für Kredite.
4. Es greift sich das Eigentum der Kreditnehmer.
5. Es handelt mit dem Geld anderer Menschen, um noch mehr Geld zu bekommen.
Und sollte eine Bank mal vor dem „Ruin“ stehen, dann greift die EZB wieder unter die Arme.

Die Steuerzahler aber schaufeln ihr eigenes Grab in diesem System.
Sie sind wie Melkkühe und nur als Arbeits- und Schlachtvieh interessant.

Kein Offizieller würde das so formulieren und es vielleicht sogar bezweifeln wollen.
Aber ändert das etwas an diesem System?

Ich überlege das:
Es ist wichtig, über Griechenland und Staatsverschuldungen zu reden.
Aber wünschenswert wäre das:
Ein System zu verändern, das fast zwangsläufig darauf hinausläuft, dass es zu Verschuldungen kommt.

Doch wie lösen wir das „Bankenproblem“?

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