Gibt es Gott?

Es gibt eine Frage, die manche Menschen bewegt:
Gibt es Gott?

Interessanterweise ist der größte Teil der Menschheit religiös.
Es gibt Christen, Moslems, Hindus, gottgläubige Buddhisten, Juden, diverse Naturreligionen …
Für die Mehrzahl der Menschen steht fest: Es gibt Gott.
Hindus würden eher sagen: Es gibt viele Götter.

Wie dem auch sei:
Die Frage nach Gottes Existenz beschäftigt daher nur wenige Menschen, da für die meisten klar ist, dass es Gott gibt.

Die Antwort auf diese Frage ist allerdings nicht ganz so einfach.
Schließlich lässt sich Gott nicht mit Hilfe eines naturwissenschaftlichen Verfahrens beweisen. Es gibt keinen Knopf, auf den man drücken kann und am anderen Ende der Maschine kommt ein Gott heraus.

Es gibt aber Indizien, also Hinweise, auf Gott.
Diese sind nicht zwingend. Nahezu alles lässt sich auch anzweifeln.

Indizien sind z.B diese:
a) Ursache-Wirkung
Wir beobachten, dass alles, was existiert, auch eine Ursache hat.
Wer immer weiterfragt („Und woher kommt das und dies?“), der kommt zur letzten Vermutung:
Hinter diesem Universum muss auch eine Ursache stecken. Es muss eine Ursache der Ursachen geben, eine Art erstes und letztes Sein.
Das könnte Gott sein.

b) Gewissen und Moral
In der Tierwelt beobachten wir oft das Prinzip des Stärkeren. Fressen oder gefressen werden. Es geht um das Überleben.
Das steckt auch im Menschen.
Und doch tauchen beim Menschen weitere Aspekte auf:
Es gibt Menschen, die sich für andere opfern.
Sie lassen ihren Überlebensinstinkt beiseite.
Bei anderen „schellt“ das Gewissen, wenn sie Dinge tun, die anderen schaden könnten.
Woher kommt dieses Gewissen?
Warum achtet der Mensch mehr als viele Tiere darauf, welche Wirkungen seine Handlungen auch global haben können (Stichwort: Umweltschutz, Aktionen gegen weltweiten Hunger, Fairtrade…)?
Nicht immer dient der Einsatz der Moral und des Gewissens dem eigenen Überleben.
Und dennoch funktionieren diese „Einrichtungen“.
Das könnten Hinweise darauf sein, dass dieses Gewissen seinen Ursprung eben nicht im rein Irdischen hat, sondern in einem Gott.

c) Die Ordnung
Wir beobachten, dass alles seine Ordnung hat. Es gibt zig Gesetzmäßigkeiten, die in diesem Universum wirken.
Das lässt den Gedanken aufkommen, ob dahinter nicht auch eine höhere Intelligenz steckt. Wir haben hier kein Chaos, sondern die Gesetzmäßigkeiten greifen ineinander und harmonieren.

d) Die Sehnsucht
Wie schon erwähnt, haben viele Menschen einen „Gottesinstinkt“. Es gibt eine Sehnsucht nach dem Höheren, dem Übernatürlichen, dem Göttlichen.
Normalerweise haben unsere Sehnsüchte ein Gegenüber: Wir haben Hunger – es gibt Essen. Wir haben Durst – es gibt Trinken. Wir sehnen uns nach Anerkennung – es gibt Anerkennung. Die Sehnsucht nach dem Göttlichen könnte also auch ein Hinweis darauf sein, dass es das Göttliche gibt.

Doch wie schon geschrieben: Diese Hinweise sind keine Beweise und können angezweifelt werden. Sie zeigen aber zumindest auf, dass der Glaube an Gott nicht unvernünftig sein muss.

Im Christentum gibt es hinsichtlich der Frage nach Gott eine Besonderheit:
Jesus Christus sagte von sich „Wer mich sieht, sieht den Vater!“ (Johannes 14,9)
Und auch in vielen anderen Versen machte Jesus deutlich (sinngemäß):
„Ich bin Gott. Ich bin hier, damit Ihr Gott erfahrt!“

In keiner anderen großen Weltreligion treten die Religionsbegründer so auf!
Mohammed, Abraham oder Buddha sagten nicht von sich, dass sie Gott seien.
Sie verwiesen nicht auf sich selbst, sondern immer von sich weg. Eben auf Gott hin.
Nur Jesus zeigt auf sich, wenn Er von Gott spricht.

So ist die Antwort des Christentums auf die Frage nach Gott diese:
„Blicke auf Jesus Christus – dann siehst Du Gott!“

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