Leidenschaft und die Prinzipien

Bevor wir nach Prinzipien für den Bau des Reiches Gottes fragen, brauchen wir die Beziehung zu dem, dem das Reich gehört: zu Gott.

Wenn wir Gottes Wesen erkennen wollen, dann richtet sich der Blick auf den Kreuzestod und die Auferstehung Jesu.

Bei allem, was wir da vom Wesen Gottes erahnen oder entdecken, klar wird für mich das:
Gottes Liebe zu uns ist voller Leidenschaft, voller Heiligkeit, voller Hingabe, voller Eifer, voller Sehnsucht… Seine Liebe ist so tief, dass Er Seinen Sohn Jesus Christus opferte, damit wir das echte Leben empfangen (und Seine Liebe zu Seinem Sohn ist so groß, dass Er Ihn wieder von den Toten auferstehen ließ und Ihn zum König, Richter und Herrscher über alles einsetzte).

Es ist diese Leidenschaft Gottes, die Jesus sagen lässt (sinngemäß aus Matthäus 28,18 ff.):
„Während ihr zu den Völkern hingeht, ladet sie ein, Gott kennenzulernen!
Erzählt ihnen von mir! Bringt ihnen bei, was ich euch beigebracht habe! Tut es auf die Weise, wie auch ich euch unterrichtet habe! Tauft sie…“

Dahinter steckt kein „Missionierungsbegehren“ der Kirche. Dahinter steckt kein Verlangen, die Mitgliederliste erweitern zu können.
Dahinter steckt die leidenschaftliche Liebe Gottes zu uns.
Er will uns Frieden geben.
Er will uns mit sich versöhnen.
Er will unserer Seele Ruhe geben.
Er will unser Leben so beeinflussen, dass wir in der Liebe wachsen.
Er will, dass wir Ihn ehren, weil unsere Verehrung anderer Menschen oder Dinge letztlich nur Schaden anrichtet.
Aber den zu ehren, der voller Liebe ist… das löst – technisch formuliert – einen himmlischen Synergieeffekt aus.

Wenn Ende September das T4T-Seminar in Berlin startet, dann mag manches technisch oder zu methodisch anmuten. Wir haben da ein berechtigtes Misstrauen.

Doch ganz anders stellt es sich dar, wenn wir vom Wesen Gottes und Seiner Liebe her denken.
Dann muss es uns was wert sein, gründlich über unsere Art und Weise nachzudenken, wie wir Menschen mit Jesus bekanntmachen.
Dann kann es nicht genügen zu sagen: „Ach, der Herr wird’s schon richten!“
Dann müssen wir uns selbstkritisch fragen: „Wie begleite ich andere Menschen zu Jesus? Wie genau tue ich das? Hilft das? Was könnte anders sein?“

Gottes Liebe (und vor allem: unsere Sünde) führte zur Kreuzigung und Auferstehung Jesu.
Für uns ist es dann ein Kleines, über unsere Art und Weise der „göttlichen Liebesverschenkung“ nachzudenken.

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