Ich brauche Hilfe!

Ich brauche Hilfe beim Nachdenken.
Wer auch immer eine Idee, Frage oder einen thematisch passenden Gedanken zum Folgenden hat, möge es mir mitteilen!

Denn ich sehe eine Art Notwendigkeit und viele Hindernisse!

Die Notwendigkeit ist das:
Wie können Jugendliche oder junge Erwachsene für ihr Leben fitt gemacht werden?

Ich rede nicht von schulischen Leistungen. Auch nicht davon, dass es direkt um die Berufswahl gehen muss.
Ich denke an solche Themen wie
– „Was kannst Du?“
– „Welche Stärken hast Du?“
– „Was für eine Art von Persönlichkeit bist Du?“
– „Welche Werte helfen Dir durch das Leben?“
– „Wie kannst das Leben führen, das wirklich gut ist?“

Das sind grundlegende Lebensthemen. Selbst einige Erwachsene haben sich diesen Themen nie gestellt. Dabei können sie entscheidend für ein Leben sein.
Es gibt Leute, die machen halt ihren Job, sind aber unglücklich damit.
Es gibt Leute, die leben einfach so vor sich hin und verpassen womöglich richtig gute Chancen.
Ich denke: Wieso Zeit verschwenden und erst in der Midlife-Crisis darüber nachdenken!?
Wer sich in der Jugendzeit mit solchen Fragen beschäftigt, wird sein Leben viel klarer anpacken können.

Könnte man so etwas nicht in einen Kurs packen oder in ein Seminar für junge Erwachsene?

Theoretisch müssten viele Leute daran Interesse haben:
Für viele junge Leute taucht die Frage nach dem Stellenwert ihres Lebens immer wieder auf. Sie wollen ihren eigenen Lebensweg finden!
Eltern sind in der Regel froh, wenn ihr Nachwuchs das Leben konstruktiv anpackt.
Firmenchefs sind dankbar, wenn Bewerber wissen, was sie wollen.
Und auch unser Staat wird mehr davon haben, wenn die Menschen zielgerichteter leben. Das kann viel kreatives Potential hervorbringen und kann sich auch wirtschaftlich positiv entwickeln.

Kurzum: Eigentlich wäre so ein „Dein Leben“-Kurs/Seminar eine absolut sinnvolle Sache.

Aber es gibt Hindernisse!
Zum Beispiel diese:
1. Wollen die jungen Erwachsenen wirklich?
Ohne Frage will ein Jugendlicher wissen, was seine Identität ist und was er mit seinem Leben anfangen will.
Aber ist das genügend Motivation, um an einem Seminar oder gar einem mehrwöchigen Kurs teilzunehmen?
Kommt es nicht wieder zu den Momenten der Unverbindlichkeit: „Vielleicht ja, vielleicht nein“?
Kann man junge Leute mit so einem Angebot überhaupt hinter dem Ofen vorlocken?

2. Wer finanziert das?
Selbst, wenn man es auf gemeinnütziger Ebene anbieten würde, müssten Kosten bestritten werden. Zumindest Materialkosten. Vielleicht sogar Personalkosten. Die jungen Leute haben das Geld dafür nicht oder wollen es lieber in das neue Handy investieren.
Der Staat würde eventuell öffentliche Gelder zur Verfügung stellen, aber der Bürokratieaufwand wäre enorm.
Vielleicht würden einzelne Eltern zahlen, aber wie groß ist die Wahrscheinlichkeit?

3. So ein Kurs/Seminar wäre total unbekannt.
Wir kennen den Konfirmandenunterricht.
Manche kennen die Jugendweihe.
Man macht den Führerschein.
Aber ein „Entdecke Dein Leben“-Kurs/Seminar?
Ist das was Esoterisches? „Nee, nee… lass mal die Hände davon!“

Und das ist mein Dilemma:
Einerseits bin ich völlig überzeugt, dass so ein Angebot eine geniale Chance wäre. Meines Erachtens würde das eine Lücke füllen.
Andererseits ist das so anders und ungewöhnlich, dass der „Markt“ es nicht ernst nehmen würde oder erst gar nicht zur Kenntnis nehmen würde.

Deshalb brauche ich mehr Mitdenker!
Was denkt Ihr dazu?
Welche Chancen oder Schwierigkeiten seht Ihr?
Habt Ihr Lösungsansätze?

Ich freue mich über jeden sachbezogenen Kommentar!

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