Das Drei-Monats-Experiment: Mehr Kraft!

Immer wieder beschäftige ich mich mit typischen Coachingtechniken oder auch mit Fragen, wie wir unsere Berufung besser erkennen können (Finde deine Berufung!). Ein absolut entscheidender Punkt ist dabei die Frage, ob wir ein kraftvolles Leben oder ein schwaches Leben führen. Kraftvoll ist es, wenn es davon geprägt ist, Gott und Mitmenschen im Namen Jesu zu lieben. Schwach ist es, wenn es mehr von der Eigenliebe geprägt ist.

Das folgende Drei-Monats-Experiment ist eine Einladung zu einem Versuch:
Versuche, drei Monate auf die folgenden Punkte zu achten. Wenn’s mal nicht geklappt hat, dann mache dir keine Vorwürfe, sondern stehe auf und versuche es noch einmal! Ich bin sicher, dass sich viele Leben durch so ein Experiment verändern lassen. Dein Leben wird kraftvoller sein!

Wenn du dich auf dieses Experiment einlässt, würde ich gerne nach drei Monaten von deinen Erfahrungen lesen. Schreibe mir dann unter info(at)berufung-seminar.de (das (at) bitte durch das @ ersetzen!). Ggf. würde ich deinen Erfahrungsbericht dann hier veröffentlichen.

Hier die Beschreibung des Experiments:

Drei-Monats-Experiment: Mehr Kraft!

Ziel: Kraftvolleres Leben, um in der Gottes- und Nächstenliebe zu wachsen!

Warum drei Monate?
Studien haben gezeigt, dass sich Verhaltensveränderungen nur dann festigen, wenn wir ca. drei Monate dran bleiben. Bei manchen dauert es nur ein paar wenige Wochen, bis sie dauerhaft ihr Verhalten geändert haben; andere brauchen neun Monate; aber im Schnitt sind es drei Monate.

Grundlage:
1) Hin zu unserem Erlöser Jesus Christus!
2) Bekenne Sünden und lasse sie!
3) Bete und erwarte Gottes Handeln!
4) Nimm Schwächere an und trage sie mit!

 

1. Tägliche Zeit mit Gott!
Jeden Tag mindestens 30 Minuten bewusste Zeit mit Gott!1
Möglichst früh am Morgen (05:30 Uhr / 06:00 Uhr). Ansonsten tagsüber oder abends.
Verwende Elemente wie diese: beten, in der Bibel lesen, Tagebuch führen, auf ein Lobpreislied horchen. Sehr hilfreich sind Fragen wie diese: Was war gestern gut? Wofür danken? Was war schwer? Was bitten? Welche Rolle spielte Gott gestern bzw wie ist er dir begegnet? Wie hast du anderen geholfen? Wie wurde dir geholfen? Was willst du heute erleben oder tun? Was will Gott, dass du als Nächstes tust?

2. Neues Abendprogramm!
Abends nur einmal die Woche Filme gucken. Stattdessen: beten, Sport, lesen oder sich mit netten Zeitgenossen treffen. Nichts gegen gute Filme, aber meistens sorgen sie nur für Zerstreuung. Selten ist es wirklich Entspannung. Vielmehr wird unser Gehirn zig Reizen ausgesetzt. Bei starkem Medienkonsum nimmt die Konzentrationsfähigkeit ab und Schlafstörungen können entstehen. Aber vor allem: Fernsehen ist ein Zeitfresser. Denn was kommt dabei heraus? Statt sich also regelmäßig dem Fernseher auszusetzen, können wir wirklich entspannende, kräftigende Dinge tun.

3. Neues Internet- und Kommunikationsverhalten!
Jeden Tag maximal 30 Minuten Internet für Nachrichten und Spaßsurfen, es sei denn, das Internet ist Arbeitswerkzeug. Auf Unterhaltungskommunikation verzichten: Keine Whatsapp und SMS aus Langeweile, sondern nur, wenn es wirklich nötig ist.

4. Bewege dich!
Überlege, wie du regelmäßig körperliche Bewegung bekommen kannst! Im Verein? Mit anderen zusammen? Gleich nach dem Aufstehen alleine? Du musst nicht Sport-Junkie werden, aber denke an Jesus: Jesus war Wanderer! Oft tagelang war er in der Natur! Körperliche Bewegung ist gut!

5. Wöchentliches Feedback!
Suche dir einen Vertrauten, dem du per Email oder mündlich mitteilen kannst, wie es dir mit den obigen Maßnahmen ergangen ist. Was hat geklappt? Was hat nicht geklappt? Woran lag es? Was hilft dir, es beim nächsten Mal zu schaffen?

 

30 Minuten sind nicht heiliger als 3 Minuten! Die Frage ist einfach die: Womit will ich mich füllen lassen? Soll Gott mich füllen oder anderes? Je mehr Raum und Zeit ich bewusst mit Gott verbringe, desto mehr wird er mich prägen. Mit dieser Zeit sammle ich keine Pluspunkte vor Gott und in der Gemeinde, sondern tue mir selbst Gutes und werde öfter aus der eigentlichen Kraftquelle trinken.

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5 Gedanken zu „Das Drei-Monats-Experiment: Mehr Kraft!

  1. Motivierender Artikel! Sollte bei der Zieldefintion allerdings „lernen“ nicht besser durch „wachsen“ ersetzt werden?

  2. Ich finde des Satzbau („Kraftvolleres Leben, um in der Gottes- und Nächstenliebe zu lernen!“) etwas merkwürdig. Für mich wäre „Kraftvolleres Leben, um Gottes- und Nächstenliebe zu lernen!“ bzw. „Kraftvolleres Leben, um in der Gottes- und Nächstenliebe zu wachsen!“ grammatikalisch nachvollziehbarer. – das ist aber nebensächlich, wichtig ist der gute Inhalt. Hat mich sehr motiviert, habe heute gleich angefangen 🙂

    • Okay, verstehe! Danke! Dann korrigiere ich das mal nachträglich!
      Viel Segen beim Experiment! In unserer Gemeinde werden wohl auch einige ab der nächsten Woche starten.

  3. Pingback: Drei-Monats-Experiment: Fokussieren! | berlinjc

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