Drei-Monats-Experiment: Schreiben!

Das Drei-Monats-Experiment ist eine Zeit, in der wir uns auf Gott ausrichten und auch ansonsten das Leben so gestalten, dass es ruhiger, besinnlicher und konzentrierter zugeht. Für viele Menschen dürfte es dazu führen, dass sie mit mehr Frische und Kraft leben. Diese Kraft steht dabei weniger dafür, dass wir nun Superhelden werden, denen alles gelingt (wobei ich überzeugt bin, dass es durch das Experiment tatsächlich mehr Erfolge geben wird). Diese Kraft steht vielmehr dafür, ein geistlich kraftvolleres Leben zu führen. Das muss sich letztlich am höchsten Gebot messen lassen, d.h. um eine wirklich gute Kraft handelt es sich, wenn sie weiter in die Gottes- und Menschenliebe führt.
Wesentlich dafür ist die heilige Zeit.

Doch etliche Menschen wissen nicht, was sie mit der heiligen Zeit anfangen sollen!
Hier möchte ich einen Tipp geben: Fange an, ein Tagebuch zu schreiben!
Und für die heilige Zeit werden dir 30 Minuten bald zu kurz sein!

Eine Bitte: vergiss alle Scheu gegenüber einem Tagebuch!
Ich weiß, Jesus hat auch kein Tagebuch geschrieben (wozu auch? Er ist ja DAS Wort!). Und wenn ich an ein Tagebuch denke, dann – bitte verzeih‘ meine tiefschwarzen und arroganten Gedanken – denke ich zuerst an pubertierende Mädchen, die mit dem Tagebuch unter ihrem Kissen einschlafen. Ich bin kein Teenie-Mädchen und will ein starker Mann sein, der eher Bruce Willis gleichen soll als einem weichgespülten Psycho-Hippster. Und trotzdem:
Das Aufschreiben hilft uns!
Denke dabei so offen wie möglich: Du kannst tatsächlich das rosarote, in Stoff eingehüllte Büchlein nehmen und handschriftlich aktiv werden. Du kannst ebenso auf deinem Laptop schreiben. Oder du hast eine lose Blattsammlung und machst dir nur Stichpunkte. Es geht um das schriftliche Fixieren! Ob ausformuliert oder mit einem Schriftbild, das selbst du nach einem Tag nicht mehr enträtseln kannst. Es geht ja sowieso nur dich etwas an und daher ist es völlig egal, wie du schreibst. Aber schreibe!

Wozu das?
Wenn wir etwas schriftlich fixieren, dann MÜSSEN wir uns Zeit nehmen! Denn der Schreibprozess ist langsamer als der Rede- und Denkprozess. Mehr Zeit aber heißt auch: mehr Zeit zum Reflektieren. Beim Schreiben – und seien es nur vereinzelte Stichpunkte – halten wir öfter inne. Gedanken und Ideen werden automatisch wiedergekäut. Dieses Schreiben wird zu einer stärkeren Fokussierung führen. In erster Linie ist es eine Fokussierung auf Gott, aber auch für bestimmte Überlegungen zum Beruf, zu Beziehungen, zum Geld, zur Gesundheit usw. wird es Fokussierungen geben. Und damit legen wir eine Grundlage für ein zielgerichteteres Leben.
Im Wirtschaftsjargon gesagt: Du gestaltest einen täglichen Businessplan! So ein Geschäftsplan ist die Grundlage für ein erfolgreiches Unternehmen. Selbst, wenn man nachträglich noch oft korrigieren muss, weil das Leben die Pläne über einen Haufen schmeißt, so hilft der Plan doch, nicht auf Gefühl hin oder durch irre Visionen getrieben in’s Blaue hinein zu spazieren. Stattdessen gleichen wir dann mehr dem Navigator, der täglich die Route des Schiffes berechnet. Nur mit diesen Aufzeichnungen wird das Schiff am Ziel ankommen!

Jetzt liegt es an dir: Starte dein Tagebuch, deine Navigatoren-Eintragungen, deinen persönlichen Businessplan! So wirst du die Grundlage für ein kraftvolleres Leben legen!

Beim nächsten Mal werde ich dir einige Tipps mitgeben, wie du das Tagebuch zielgerichtet führen kannst.

(http://berufung-seminar.de/)

Warum das Tagebuch schreiben gut ist, wird kurz hier dargestellt (tatsächlich schreiben junge Mädels eher als andere).
Angeblich kann es sogar die Blutwerte verbessern (m.E. kann man sogar durch das Tagebuchschreiben abnehmen, indem man schreibt statt zu essen! 🙂  – Aber im Ernst: zumindest ,- und schon wieder! – was Frauen betrifft, hilft das Tagebuchschreiben beim Abnehmen – siehe hier!)

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Ein Gedanke zu „Drei-Monats-Experiment: Schreiben!

  1. Pingback: Drei-Monats-Experiment: Fokussieren! | berlinjc

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