Wenn jetzt nicht gehandelt wird, dann wird es zynisch!

Hier der Link zu einer sinnvollen Petition:
Schutz christlicher Minderheiten in den Flüchtlingsheimen!

Ich habe in dem Bewusstsein unterschrieben, dass es viele friedfertige Moslems gibt. Das ändert leider wenig daran, dass Christen in den deutschen Flüchtlingsheimen oftmals Diskriminierung und Gewalttaten ausgesetzt sind.

Meine Schreiben diesbezüglich an den Berliner Bürgermeister und andere Behörden wurden dankenswerter (und das sogar schnell) beantwortet. Allerdings mit den schwachen Hinweisen, dass Menschen hierzulande lernen müssen, miteinander zurecht zu kommen, dass im Notfall die Polizei alarmiert werden kann und dass es nicht genügend räumliche Kapazitäten gäbe.

Diese Argumente sind insofern schwach:

Raubtier und Schaf
Viele Christen sind gerade deshalb aus islamischen Ländern geflohen, weil sie dort von bestimmten islamischen Gruppen unterdrückt und bedroht worden sind. Wie hilfreich ist es, Christen mit Anhängern eben dieser islamischen Gruppen zusammen in ein Flüchtlingsheim einzuquartieren? Das ist so, als würde man Raubtier und Schaf in einen Käfig tun.

Unwirksamer Polizeieinsatz
Ja, prinzipiell kann die Polizei alarmiert werden. Doch was wird die Polizei tun, wenn ein Betroffener erzählt, dass er die gemeinsame Küche nicht nutzen darf? Oder wenn erzählt wird, dass er täglich Beschimpfungen ausgesetzt ist, absichtlich geschubst wurde oder Drohschriften an die Wand gezeichnet wurden? Das sind für das Justizwesen Bagatelldelikte, deren Verfahren wegen Geringfügigkeit selten weiter behandelt werden. Abgesehen davon stelle man sich vor, dass selbst die mutmaßlichen Täter schwerwiegender Delikte bis zum Gerichtsurteil in der Regel frei herumlaufen – monatelang. Wer möchte dem Menschen täglich begegnen, den man angezeigt hat? Wird das für das Miteinander helfen? Und wenn es zu schweren Körperverletzungen oder Mord kommt, werden Polizei und Staatsanwaltschaft fraglos aktiv werden… leider ist es dann zu spät.

Keine räumlichen Kapazitäten?
Dass es keine räumlichen – wirklich keine – Kapazitäten gibt, um hilfesuchenden Minderheiten Schutz zu bieten, bezweifle ich. Zumindest ist es in Berlin für die Minderheit der sexuell anders orientierten Menschen offenkundig möglich, für die im Frühjahr ein gesondertes Obdach angeboten werden soll. Ich denke: es fehlt schlichtweg der Wille.

Zum Schluss:
Ich kann es nachvollziehen und verstehen, wenn die politischen Entscheidungsträger mit solchen Situationen überfordert sind. Die wenigsten von ihnen dürften Experten für die Unterbringung von Flüchtlingen sein. Es bleibt auch für sie ein Lernprozess. Doch sollte aufgrund solcher Petitionen, Emails und den Berichterstattungen in den Medien nicht langsam etwas zum Schutz der Christen getan werden, dann kann sich keiner mit Unwissenheit herausreden. Was im schlimmsten Fall übrig bliebe, wäre die Vermutung eines zynischen, gar bösen Willens. Möge es nicht so weit kommen.

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