Mitten drin – Gott und unsere Spannungen

Gott ist ein Gott der Spannung.
Zumindest bis zum Wiederkommen Jesu Christi.

Bis dahin belässt Er uns in unseren Spannungen.
Inmitten des Elends blüht eine schöne Blume auf.
Inmitten des Streits ist ein Kinderlachen zu hören.
Inmitten der Zweifel und Ängste haben wir Essen und Trinken.
Inmitten der Qual keimt Hoffnung auf.

Inmitten der Finsternis fängt das wärmende Licht zu scheinen an.

An der einen Straßenecke verkaufen Frauen ihren Körper. Und hundert Meter weiter führt eine Seelsorgerin mit eben einer dieser Frauen ein Gespräch und betet für sie.
Im obersten Stockwerk des Hauses schlägt der Mann seine Frau. Und zwei Stockwerke drunter bringt der Mann seiner Frau Pralinen mit.
Bei der sonntäglichen Gottesdienstfeier ist jemand, der voller Trauer ist. Und neben ihr sitzt jemand, der „Halleluja“ mit einem breiten Lächeln singt.

Gott lässt diese Spannungen offenkundig zu.

Doch dabei ist Er nicht lethargisch und passiv.
Denn Er hat einen Plan in alledem.

Die Welt gab Er in die Verantwortung der Menschen.
Die Menschen gaben dem Bösen und der Sünde Einfluss.
So herrscht das Zerstörerische auf dieser Erde.
Das, was so gut sein könnte, wird oft und schnell in das Gegenteil verkehrt.

Doch Gott hat einen Plan in alledem.

Sein Sohn Jesus kam in das Zerstörerische.
Er zeigte, wie Gott ist und was Er will.
Er heilte. Er vergab. Er stiftete Hoffnung. Er brachte Weisheit. Er befreite von Lasten. Er half.
Das, was so gut hätte werden können, wurde vom Bösen ergriffen und zunichte gemacht.
Ihm, dem man außer einer radikalen Liebe nichts vorwerfen konnte, wurde gefangen genommen, verhört und am Kreuz getötet.

Gott hat Seinen Sohn in die Spannung gesandt.

Doch, was wieder wie ein Sieg der Zerstörung ausgesehen hatte, benutzte Gott zum Guten.
Inmitten des Elends ist das Leben aufgeblüht.
Er hauchte Seinem Sohn wieder das Leben ein. Und Jesus wurde zum Auferstandenen.
Er nutzte die Qual Seines Sohnes, um damit alle Schuld und Gottesferne der Menschen zu tilgen.
Er verwandelte das Brüllen des Bösen in einen Katzenjammer und ließ die Engel jubilieren.
Die Macht der Finsternis wurde gebrochen.
Denn der Gott des Lebens und des Friedens ist stärker als Vernichtung und Streit.

Seitdem sind wir immer noch in der Spannung.
Doch durch Jesus nun als Botschafter.
Die Botschaft, dass Jesus rettet und befreit.
Dass die Dunkelheit nicht gewinnt.
Dass das Licht angefangen hat zu strahlen…
und viele angesteckt hat.

Inmitten der Spannung blüht die Blume auf.

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