Trumps Entscheidung: Jerusalem als Hauptstadt! Warum das eigentlich kein Problem ist – und warum doch

Die Entscheidung von Trump, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, hat in vielen Medien für ein negatives Echo gesorgt.
Im pro-Medienmagazin wird das untersucht und entdeckt (Zitat von https://www.pro-medienmagazin.de/…/deutschsprachige-medien…/):
„Die meisten sparen allerdings die Tatsache aus, dass Israel den Osten der Stadt 1967 von Jordanien erobert hat – und nicht etwa, dieser Eindruck könnte zumindest durch die Auslassung entstehen, von den Palästinensern. Erwähnt wird auch nicht, dass Jordanien seinerzeit Ostjerusalem annektiert hatte und dies weltweit von genau einem Staat anerkannt wurde: von Pakistan.“

 

Die Lage ist komplizierter!

Insgesamt ist es ja ein kompliziertes Geschehen da im Süden, die eine angemessene Beurteilung schwer machen können:
Saudi-Arabien macht den Jemen platt …. mit deutschen Waffen und „hofiert“ von zig deutschen Politikern.
– In Syrien werden seit Jahren Menschen getötet – ein Gemengenlage aus inländischen Konflikten, westlichen/us-amerikanischen „Scharfmachungen“ (u.a. direkte Unterstützung der sog. Rebellen, die sich irgendwann als Islamisten herausgestellt haben); schließlich die russischen Eingriffe.
– Der Irak ist seit dem US-Einmarsch – mit direkter und indirekter Unterstützung weiterer westlicher Staaten – eine Katastrophe. Christen mussten fliehen, weil sie dort ihres Lebens nicht mehr sicher sind.
Afghanistan wurde von westlichen Streitkräften eingenommen („Wir verteidigen die deutsche Sicherheit am Hindukusch!“… eine Behauptung, die ich bis heute nicht verstehe!) und der Kampf gegen die Taliban u.ä. Gruppen wurde nicht gewonnen, sondern verschärft.
– Der Iran baut scheinbar weiter an einer Atombombe, steinigt und köpft Menschen.
– Im Libanon mischt die Hisbollah-Miliz mächtig mit und bereitet womöglich weitere Attacken vor.
– Die Türkei zerstört Kurden-Dörfer und tötet Kurden. Manche Kurden agieren wiederum gewalttätig.

Der Flächenbrand ist längst da!

Also, mein Eindruck ist: der Flächenbrand existiert in Arabien (bis Afghanistan) schon lange und westliche Staaten sind nicht immer ganz unbeteiligt daran.
Und so können jegliche Maßnahmen für weitere „Explosionen“ sorgen.

Ich vermute, dass viele Journalisten und viele Politiker die Entscheidung von Trump nur deshalb schlecht finden, weil sie Angst haben.
Dürfen sie ja. Aber ob das der richtige Ratgeber ist?
Dinge nicht zu tun, weil man Angst hat, ist menschlich.
Aber wovor hat man Angst?
Dass es zu weiteren Gewaltausschreitungen kommt, womöglich zu einer Intifada, oder?
Aha!
Man hat also Angst vor den Reaktionen der islamisch-geprägten Nachbarvölker!
Heißt das, dass man nichts tun darf, was diese Völker aufregen könnte?
Dass man sich lieber anpassen sollte? Zur Not auch verbiegen sollte?
Geht es darum?

 

Was ändert sich tatsächlich?

Die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch Trump (und im April bereits durch Putin, zumindest bezogen auf den Westteil), ist fraglos eine Zäsur der letzten Jahre der US-Politik. Ein US-Gesetz, das eigentlich die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt vorgesehen hatte, wurde regelmäßig von den US-Präsidenten auf die Wartebank geschoben. Trump bringt es nun nach zig Jahren zur Wirksamkeit.

Was ändert sich dadurch faktisch?
Irgendwann wird die US-Botschaft in Jerusalem sein.
Das war’s.
Mehr passiert erstmal nicht!
Nach wie vor leben Araber, Moslems, Juden, Christen, Atheisten, Agnostiker, Linke, Rechte, Palästinenser, Orthodoxe usw. in Jerusalem. Und zwar im Westen wie im Osten. Sie können nach wie vor ihren Alttagsgeschäften nachgehen. Ob Jerusalem nun von den USA als Hauptstadt Israels anerkannt wurde oder nicht.

Kein anderer Staat muss dieser Entscheidung folgen.
Man kann es gut oder doof finden.
Man kann demonstrieren gehen oder es lassen.

Wer trägt wirklich welche Verantwortung?

Was man dann tatsächlich daraus macht, liegt in der eigenen Verantwortung.
Wer deswegen meint, Steine zu werfen und israelische Soldaten angreifen zu müssen, kann das tun. Wiewohl die Soldaten weder was dafür können, dass Trump diese Entscheidung getroffen hat, noch, dass Jerusalem seit Jahrtausenden als DIE Stadt des jüdischen Volkes schriftlich dokumentiert ist (ein nicht unbeachtlicher Fakt für die Begründung eines staatlichen Existenzrechts).
Dass solche Gewaltreaktionen die Situation in keinster Weise besser machen, erschließt sich leider nur denen, die nachdenken.
Man könnte diese Angriffe auch sein lassen und sich damit ersparen, dass sich die Soldaten natürlich verteidigen. Könnte die eigene Gesundheit schonen.
Warum die Hamas nun eine neue Intifada will, verstehe ich nicht. Wem ist damit geholfen?

Man kann auch Bilder von Trump im Gazastreifen verkaufen. Das Geschäft geht gerade ganz gut.

Auf den Punkt gebracht:
Niemand zwingt Menschen dazu, auf etwas mit Gewalt zu reagieren!
Beachte: Auf etwas, dass faktisch so gut wie keine Auswirkungen hat!
Wer dennoch Gewalt anwendet, verantwortet das selbst – und nicht ein Trump.

Der eigentliche Gewaltgrund: eine religiöse Ideologie

Leider kann es keinen Frieden geben, solange die Hamas an ihrer Charta festhält, die u.a. besagt:
– „Die Zeit wird nicht anbrechen, bevor nicht die Muslime die Juden bekämpfen und sie töten; bevor sich nicht die Juden hinter Felsen und Bäumen verstecken, welche ausrufen: Oh Muslim! Da ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt; komm und töte ihn!“ (Art.7)
– „Für die Palästina-Frage gibt es keine andere Lösung als den Djihad. Die Initiativen, Vorschläge und Internationalen Konferenzen sind reine Zeitverschwendung und eine Praxis der Sinnlosigkeit.“ (Art.13)
– „Es müssen jedoch noch mehr Schritte von den arabischen und islamischen Völkern und den islamischen Vereinigungen überall in der arabischen und islamischen Welt unternommen werden, um die nächste Runde im Kampf gegen die Juden, die Händler des Krieges, möglich zu machen.“ (Art. 32).

Auch die Fatah hat ihre Agenda festgeschrieben (u.a.: Palästinensische Nationalcharta):
– „Oberstes Ziel: ‚komplette Befreiung Palästinas‘ sowie ‚die Ausrottung der ökonomischen, politischen, militärischen und kulturellen Existenz des Zionismus‚ (Art. 12 der Verfassung von 1964).
– Jerusalem soll die Hauptstadt Palästinas sein.
– Die Gründung des Staates Israel ist illegal.
– Krieg und Gewalt werden als legitime Mittel betrachtet, um das durchzusetzen. Der bewaffnete Kampf ist der EINZIGE Weg dazu! Guerilla-Aktionen sind ausdrücklich gewollt (Art.10 der P.-Charta).
– Der „Zionismus“ muss ausgetilgt werden (Art.15 der P-Charta)… was auch immer man darunter subsumieren kann.
– Schließlich lehnen sie „alle Lösungen ab,die einen Ersatz für die vollkommene Befreiung Palästinas bilden und verwirft alle Vorschläge,die auf eine Liquidierung des Palästinaproblems oder auf seine Internationalisierung abzielen.“ (Art.21)
– „Israel ist eine ständige Quelle der Bedrohung des Friedens im Nahen Osten und in der ganzen Welt.“ (Art. 22)

Was ist daraus zu ziehen?
Die zwei maßgeblichen Kräfte in Palästina wollen kein Israel!
Sie wollen Jerusalem als eigene Hauptstadt!
Und sie wollen dafür Gewalt anwenden!
Kompromisse sind aus ihrer Sicht unmöglich.

 

Frieden ist unmöglich

Mit anderen Worten:
Frieden kann – menschlich gesehen – in der Region erst entstehen, wenn Israel nicht mehr existiert.
So aus Sicht vieler Palästinenser.
Dass das ein echter Friede ist, würde ich bezweifeln.

Da kann man dann zwischendurch auch mal eine Botschaft nach Jerusalem verlegen…

Wahrscheinlich kommt der echte Friede erst, wenn Jesus Christus für Ordnung sorgen wird.

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2 Gedanken zu „Trumps Entscheidung: Jerusalem als Hauptstadt! Warum das eigentlich kein Problem ist – und warum doch

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