Nie jemand anderes als Jesus!

Das stelle ich immer wieder fest: ich will niemand anderem folgen außer Jesus Christus.
Nun gibt es einen Unterschied zwischen dem Wollen und dem Umsetzen. Ich weiß, dass ich auch anders leben kann.
Trotzdem ist es fest in meinem Herzen verankert: Niemand anderes als Jesus!

Das sind meine Gründe:
– Die Weltsicht, die Jesus vermittelt, ist für mich die realistischste, heiligste und liebevollste, die ich je kennengelernt habe.
– In einzelnen wenigen Lebensmomenten habe ich Gottes Gegenwart so intensiv gespürt, dass ich Ihn nicht verleugnen kann.
– Es gibt mehr Indizien für die Glaubwürdigkeit der Jesus-Überlieferungen als es Indizien dagegen gibt; sprich: die Wahrscheinlichkeit, dass es Jesus gab, dass Er gekreuzigt wurde und auferstand, ist wesentlich höher als andere Behauptungen.
– Schließlich erfahre ich Sinn und Orientierung in Jesu Worten für mein Alltagsleben.

Mir fällt es auf, wenn Menschen andere Menschen psychisch verletzen oder auch, wenn ich mich angegriffen fühle.
Ich kann durch Jesus vergeben.
Was ist das für eine Option!
Die Vergebung entlastet mich selbst und sie lässt die Tür für den anderen offen.
Ohne Vergebung würde die Wut zunehmen, der Groll, die Bitterkeit und der Streit.

Ich habe durch Jesus den Mut, Wahrheit auszusprechen.
Eigentlich tendiere ich dazu, mich zurückzuziehen und Konflikte zu vermeiden.
Aber bei Jesus lerne ich, dennoch ehrlich zu sein und die Wahrheit zu sagen.
Ich merke, wie das für Klarheit und Vertrauen in Beziehungen sorgen kann.

Durch Jesus weiß ich, dass wir andere segnen sollen – sogar unsere Feinde!
Es gibt keinen Gewaltaufruf bei Jesus Christus. Es gibt kein „Bringt die anderen um!“.
Stattdessen fordert Jesus zur Feindesliebe auf. Es gibt das „Segnet statt zu hassen!“.
Das ändert meinen Blick vom „Dagegensein“ hin zum „Dafürsein“.
Mehr „Pro“ als „Contra“.
Mehr das Kümmern statt die Distanz.

Auf das Sterben und den Tod muss ich nicht mit Furcht schauen.
Weder erwartet mich ein Nichts oder eine Auslöschung.
Mich erwartet auch kein willkürliches Urteil von Allah.
Ich muss mir keine Gedanken über eine fast endlose Kette von Wiedergeburten machen.
Sondern ich darf mich jetzt schon freuen! Denn das Beste kommt noch!
Durch Jesus gibt es eine ewige Herrlichkeit, ohne Schmerzen und ohne Tränen.
Das verändert mein Leben im Hier und Jetzt.

Wenn ich nicht weiter weiß, kann ich beten und in der Bibel nach Tipps suchen.
Ich finde Weisheiten, die mir kein Horoskop, kein Politiker und oft auch kein anderer Menschen geben kann.

So sehr Geld und Gesundheit hilfreich sind, aber ich habe durch Jesus mehr Frieden in meinem Herzen.
Mein Selbstwertgefühl ist weder vom Reichtum, noch von der Fitness, von aktuellen Schönheitsidealen oder von meinen Leistungen abhängig. Denn durch Jesus weiß ich, dass Gott mich wertvoll gemacht hat und Er für mich ist.

Selbst, wenn Menschen mich kritisieren oder gar anklagen, kann ich sagen:
„Gott hat mich von der Anklage freigesprochen!“
So kann ich emotional gelassener mit Kritik umgehen.

Schließlich habe ich eine Gemeinschaft mit anderen Jesus-Nachfolgern.
Keiner von uns ist menschlich perfekt. Wir sind alle Lernende. Wir machen Fehler. Manchmal verhalten wir uns überhaupt nicht „christlich“. Aber in uns hat was Gutes angefangen. Wir sind gestartet mit dem Wissen, dass Jesus der Einzige ist, dem man folgen sollte. Wir wurden berührt von Gottes Gnade. Wir haben von Gottes Vergebung geschmeckt. Wir haben Gottes Gegenwart erfahren. Wir spüren, dass Gottes Wort Hilfe und Kraft gibt.
Und wenn wir einander im Namen Jesu begegnen, dann lernen wir an diesem Miteinander.
Manchmal holen wir uns „blaue Flecken“ dabei. Manchmal einen „Muskelkater“. Aber diese Gemeinschaft ist die einzige, die uns den Rahmen gibt, um miteinander das zu lernen, was Jesus als das höchste Gebot bezeichnet hat:
Liebt Gott und liebt einander!

All das Genannte habe ich nirgendwo anders entdeckt:
Nicht bei Atheisten, nicht bei Agnostikern, nicht bei Moslems, nicht bei Juden, nicht bei Okkultisten und Esoterikern, nicht bei Buddhisten oder Hinduisten. Ich finde das nur bei Jesus Christus.

Deshalb kann ich sagen:
Nie jemand anderes als Jesus!

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11 Gedanken zu „Nie jemand anderes als Jesus!

    • „Ich kann das eigentlich auch alles, ganz ohne Jesus.
      Und glaube, dass das bei dir ebenso ist.“

      Was mich betrifft, ist das hypothetisch, weil ich mich ja für eine Denkrichtung entschieden habe. 🙂

      Ich denke mal „laut“ nach:
      – Mir geht es auch um das „Gesamtpaket“.
      Da bekomme ich bei Jesus einfach das für mich Relevante in einem Guss und muss nicht hier und da suchen.
      Dieses Gesamtpaket ist für mich stimmig. Ich kenne keine andere Philosophie, Religion oder Ideologie, die die Erkenntnisse in einem Paket bietet. So, wie ich es verstehe, sind die Folgen des Jesus-Glaubens sehr positiv und kann das so nicht bei anderen Weltanschauungen entdecken. Daher wüsste ich nicht, weshalb ich mich an anderer Stelle festmachen sollte oder das sein lassen sollte, was mir bisher dieses Gute gegeben hat.

      – Die Sache mit Jesus ist für mich eine begründete Weltsicht.
      Sie ist verankert in der Historie und nicht einfach eine Ideologie. Selbst, wenn ich den Frieden nicht in mir hätte, würde ich Jesus folgen wollen, weil ich meine, dass die Aussagen über Ihn stimmen.

      – Die Ewigkeitsperspektive im Christentum halte ich für wesentlich für das jetzige Leben. Die Erwartung einer garantiert besseren Zukunft finde ich ebenso bei keiner anderen Religion.

      – Schließlich gibt es die starken emotionalen Erfahrungen, die ich punktuell gemacht habe. Damit meine ich nicht das Empfinden eines schönen Liedes oder ein nettes Gespräch. Ich habe in meinem Leben einige schöne Dinge erlebt. Ich habe manch intensive Emotionen aus verschiedenen „Quellen“ gehabt. Aber diese – gewiss subjektiven – Erfahrungen der Gegenwart Gottes hatte ich stets nur im Zusammenhang mit einem entsprechenden Kontext.

      – Es gibt ein paar Gebete von mir mit gewissen Ereignissen, die ich mir ohne Gott schlichtweg nicht erklären kann. Dabei bin ich durchaus schon ziemlich skeptisch, wenn es um Gebetserhörungen geht, weil man sich da einiges einreden kann oder schönreden kann. Aber manchmal gibt es Ereignisse, die für mich definitiv Gebetserhörungen sind.

      Meine ehrliche Rückfrage:
      Wie kriegst du all das ohne Jesus hin?

      • Danke für die ausführliche Antwort!
        Ich sortiere meine mal nach den einzelnen Punkten, mit der Vorbemerkung, dass ich anscheinend an andere Punkte dachte als du bei meinem „Das geht bei mir auch“, namentlich die Punkte Vergebung etc.
        1. Gesamtpaket: Find ich für mich nicht relevant, und für mich stimmt natürlich auch am Gesamtpaket nicht so besonders viel.
        2. begründete Weltsicht: Genau das fehlt mir eigentlich bei Jesus. Ich sehe da keinerlei Begründung, das ist sogar einer meiner Hauptkritikpunkte. Ich selbst würde natürlich behaupten, dass meine durchaus begründet ist, wenn auch nicht historisch, so doch einigermaßen naturwissenschaftlich/ethisch.
        3. Ewigkeitsperspektive: Ist für mich natürlich kein Vorteil, weil unwahr.
        4. Starke emotionale Erfahrungen mache ich auch ganz oft.
        5. Welche Ereignisse sind das zum Beispiel? Ich hatte noch keine und weiß auch von keinen dokumentierten Fällen.

      • Ja, danke auch für deine Antwort!
        Zu den Gebetsereignissen will ich an der Stelle nichts weiter schreiben, weil es mir zu persönlich für die Weiten des Internets ist. Ich weiß: klingt jetzt vielleicht wie eine simple Ausflucht. Aber bei allem Streben nach Transparenz, ist es vielleicht besser so.

      • Ja gut, verstehe, musst du natürlich nicht erklären. Bei mir ists halt umgekehrt: Was ich glaube, von der Realität zu wissen, schließt einen Großteil des christlichen Weltbildes aus.

      • Wahrscheinlich ist es hier zu wenig Platz, aber interessant wäre es ja schon, wenn du skizzieren könntest, was du von der Realität weißt bzw. inwiefern das christliche Weltbild damit ausgeschlossen ist. ( 🙂 , das klingt zu groß und heftig, in einem Blog-Kommentar die Realität zu schildern… 🙂 ).

  1. Pingback: Bruderschaft Christi | berlinjc

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