Mehrere Massenvergewaltigungen in Malmö – Schweden

Ich will ja endlich mal den dritten Teil von der Dystopie „Tribes“ fertig bekommen (ist auch bald so weit!).
Dafür recherchiere ich mal hier und da.
Dabei bin ich darauf gestoßen, dass es in der schwedischen Stadt Malmö innerhalb weniger Wochen die vierte Massenvergewaltigung gegeben hat (eine Meldung besagt, dass es Anfang Januar wieder eine fünfte Vergewaltigung gegeben hat, was aber bisher nicht bestätigt ist). Noch ist kein Täter gefunden, aber die Vermutungen gehen in die Richtung, dass die Gruppenvergewaltigungen mit Tätern aus anderen Kulturkreisen zusammenhängt (zur Meldung an sich: lies auch hier: http://dystopie-tribes.de/clash-von-kulturen-und-gruppen-mehr-konflikte/).
Das finde ich bestürzend.
Schweden war für mich lange Zeit ein „heiles“ Land, was sich offenkundig seit einigen Jahren geändert hat.

Was – fast – ganz anderes:
Heute las ich, dass Untersuchungen des Kriminologen Pfeiffer ergeben hätten, dass in Niedersachsen jeder dritte moslemische Schüler die Scharia bejahe und auch bereit sei, für den Islam zu kämpfen (s.a.: https://www.welt.de/politik/deutschland/article172327527/Kriminalitaetsstudie-Islamistische-Tendenzen-im-Klassenzimmer.html).
Schon ein paar Tage vorher wurde durch seine Untersuchungen bekannt, dass der Kriminalitätsanstieg in Niedersachen vorwiegend durch Ausländer/Geflüchtete bedingt sei.

Nun haben Pfeiffer und sein Team dann alles versucht, um diese Zahlen wieder zu relativieren.
Wahrscheinlich wollen sie keinen Hass schüren, was natürlich gut ist.

Dennoch bin ich erschrocken.
30% der moslemischen Schüler wären bereit, für den Islam zu kämpfen.
Und 8% fänden sogar den IS gut.

Nach meinen Beobachtungen hängt all das nicht mit einer sozial oder finanziell schlechteren Lage zusammen. Manche der Top-Terroristen sind stinkereich und haben beste Ausbildungen. Ich kenne einige Kinder und Teens, die weder reich sind noch in Luxus-Vierteln leben. Dennoch ist nicht erkennbar, dass sie deshalb bereit wären, im Namen einer Religion/Ideologie anderen Schaden zuzufügen. Nein, materielle Schwäche mündet nicht zwangsläufig in extremistische Weltanschauungen.

Meines Erachtens gibt es nur einen Grund für diese Umfrage-Ergebnisse, und der liegt im Elternhaus und im Wesen des Islam begründet.
Ich weiß, dass es heikel ist, über „den Islam“ zu schreiben. Ich weiß, dass es Sunniten, Schiiten, Aleviten und viele andere Strömungen gibt. Pauschalisierungen sind immer blöd.
Mir reicht es, auf die beiden Hauptströmungen zu schauen: die sunnitische und die schiitische.

In beiden Richtungen wird Mohammed als der Prophet verehrt. Wer ihn beleidigt, beleidigt Allah und ist schnell des Todes würdig.In beiden Richtungen ist die Scharia fester Bestandteil. In beiden Richtungen gibt es Gründe, um einen „heiligen Krieg“ anzuzetteln. In beiden Richtungen hat die Frau dem Mann zu gehorchen. In beiden Richtungen werden Menschen, die sich vom Islam lossagen verbannt und u.U. sogar mit dem Tod bedroht.
Ziemlich viel Gewalt. Begründet im Koran, mit Mohammeds Leben und der Scharia.

Kinder von vielen sunnitischen und schiitischen Eltern werden schon früh zur Koranschule gebracht. Dort lernen sie, den Koran auf Arabisch zu lernen und werden in das Moschee-System eingeflochten. Von einer mir bekannten Person weiß ich, dass es passieren kann, dass Moscheevertreter von Familie zu Familie gehen und darauf hinweisen, dass ihre Töchter ein Kopftuch tragen müssen. Teilweise wird dafür sogar Geld geboten, damit das umgesetzt wird.
Die Prägungen und Gedankenwelten werden somit schon sehr früh angelegt. Auch hier in Deutschland.

Dieses Muster kennen wir.
Kinder, die frühzeitig in ein bestimmtes Werte- und Beziehungssystem eingebunden werden, werden davon für den Rest ihres Lebens geprägt. Die in der Kindheit vermittelten Werte und Beziehungen sind dann das Vertraute.
Und Kinder, die lernen, dass es im Sinne Allahs sein kann, Gewalt gegen andere Menschen einzusetzen, werden eher offen für solche Gewaltakte sein, als Kinder, denen man beibringt, dass Nächstenliebe und Vergebung die höchsten Werte sind. Auch deshalb gibt es Achtjährige, die davon reden, dass Juden böse seien und Israel vernichtet werden müsste.
In Deutschland.
Es sind die frühesten Prägungen und Vorbilder, die den Ausschlag geben.

Was tun?

Nun ist es nahezu unmöglich und guterweise auch nicht gewollt, die Elternhäuser zu überwachen und zu kontrollieren. Natürlich ist es gut, dass wir eine Gewissens- und Religionsfreiheit haben.
Das sind Werte, die aus dem humanistisch-christlichen Erbe dieses Landes erwachsen sind.
Was aber tun, wenn man dann mit einer Religion konfrontiert ist, von denen ein beachtlicher Teil der Mitglieder bereit ist, Gewalt gegen andere zu verüben – im Zweifel sogar, wenn es der Ausbreitung dieser Religion dient?

Rechtlich gesehen ist das ein No-Go.
Niemand darf in unserem Staat andere körperlich verletzen oder gar töten.
Und eine Religion, die das aber verkündet, ist verfassungsrechtlich mehr als bedenklich.

Tatsächlich gesehen lässt sich das Recht nicht immer durchsetzen.
Manches, was in islamisch geprägten Clans geschieht, dringt nicht nach außen. Wo kein Kläger, da keine Klage!
Wer in diesem Beziehungsnetzwerk einer Moschee groß wird, weiß genau, was ihn erwartet, wenn er gegen Brüder aufsteht. Dann ist es oft einfacher, still zu bleiben.
Dass das Recht nicht immer durchgesetzt wird, zeigen manche Clan-Orte in deutschen Städten, wo man die Probleme ohne die deutsche Polizei regelt. Und wenn sie auftaucht, dann ist sie Gegner und nicht Freund.

Nach meiner Einschätzung wird der Islam in Deutschland weiterhin existieren dürfen.
Es wird weiterhin staatliche und politische Versuche geben, den Islam zu liberalisieren.
Aber das wird nicht gelingen, weil
1. der weltliche Staat in Augen eines überzeugten Moslems ein Phänomen ist, was irgendwann durch den Islam überwunden werden muss (Ziel ist die Umsetzung der Scharia im ganzen Land),
2. jeder Versuch einer Liberalisierung an den Wesenskern des Islam geht. Das kann und darf ein überzeugter Moslem nicht zulassen, sondern kann es ggf. gar als Angriff auf seinen Glauben deuten.

Den Islam zu verbieten, wäre zwar eine Denkalternative, bringt praktisch aber wenig.
Dann würden Untergrund-Moscheen entstehen. Den Glauben eines Menschen stählt man eher mit solchen Aktionen.

Den Kindern frühzeitig andere Werte zu vermitteln, wird ja schon versucht, wenn auch mehr schlecht als recht.
Vielleicht gibt es auch deshalb – nicht nur wegen der ökonomischen Erfordernisse – zunehmend Möglichkeiten, das eigene Baby in Krippen und Kitas von fremden Menschen beaufsichtigen zu lassen.
Doch da der Personalschlüssel eng ist, wird mitunter weniger erzogen und dafür umso mehr aufbewahrt.
Abgesehen davon, ist es natürlich immer strittig, welche Werte in solchen Stätten denn vermittelt werden sollen.
Aber auch hier kann gelten:
Die Prägung durch die Eltern bleibt das Maßgebliche.
Der Staat müsste die Fremdbetreuung zwangsweise umsetzen, um mehr zu prägen als die Eltern.
Bewahre uns, Gott!

Aus christlicher Sicht brauchen wir vielmehr von dem, was hier und da schon geschieht:
Dass sich Christen aufmachen und geflüchteten Menschen aus islamischen Regionen das Evangelium nahebringen.
Tatsächlich sind in Deutschland schon neue Kirchen entstanden, mit einem großen Anteil an Ex-Moslems.
So kritisch man mit Religionen sein mag, aber selbst wenn ich Atheist wäre, würde ich lieber eine Religion unterstützen, die als höchstes Gebot die Nächstenliebe hat, die sich bis zur Feindesliebe erstreckt, als eine Religion, die mich als Ungläubigen im Zweifel gewaltsam unterdrückt (Beweis: Guck‘ in die Länder, wo der Islam Staatsreligion ist).

Was also tun?
Der Staat muss nach wie vor auf den Verfassungsschutz bauen.
Der Staat wird das Personal bei Polizei und Gerichten aufstocken müssen.

Aber für mich sind das nur Maßnahmen, die die Symptome angehen.

Wir brauchen eine Herzensveränderung.
Das Innerste eines Menschen muss sich ändern.
Damit wird das andere zwar nicht irrelevant, aber weniger nötig.

Diese Herzensveränderung kann kein Mensch bewirken.
Nur Gott kann das.

Dafür können wir beten.
Dafür können wir aktiv werden.

Es ist ein Kampf um jeden einzelnen Menschen.
Denn jeder Mensch ist es wert, dass er Frieden empfängt und so zu einem Segensträger wird.

Dann wird es weniger Vergewaltigungen geben.
Und aus dem Drittel der Kinder, die islamisch begründet Gewalt anwenden würden, können Kinder werden, die für Frieden und Versöhnung eintreten.

Angefangen habe ich mit den Schreckensmeldungen aus Malmö.
Weitergemacht habe ich mit meinem Gedanken zur Untersuchung von Pfeiffer.
Damit will ich zwischen beiden Inhalten keinen Zusammenhang herstellen.

Der einzige Zusammenhang, den ich sehe, ist der:
Unsere Gesellschaft wird sich wieder mehr polarisieren.
Krisenzeiten fordern zu Stellungnahmen heraus.
Da haben wir Menschen aus Kulturen, in denen die Frau nichts wert ist. Eine Vergewaltigung verdeutlicht das.
Wir haben Nazis, die sowieso gegen alle sind, die nicht so denken wie sie.
Wir haben Linksextremistische, die Gewalt gegen Polizeibeamte und das Eigentum anderer ausüben.
Wir haben moslemische Menschen, die bereit sind, ihren Glauben zur Not gewaltsam durchzudrücken.
Wir haben die Kluft zwischen Armen und Reichen und einen Mittelstand, der zunehmend von der Armutsfalle bedroht ist.
Wir haben steigende Zahlen von Obdachlosen. Auch die Mittelschicht taucht in diesen Zahlen öfter auf.
Wir haben eine gestiegene Alters- und Kinderarmut.
Wir haben mehr Menschen mit Zweitjobs, befristeten Jobs oder Jobs, bei denen das Geld einfach nicht reicht.
Wir sehen, wie Milliarden für einen BER verbraten werden und niemand zur Rechenschaft gezogen wird.
Wie Bundestagsabgeordnete sich auch ohne Regierungsbildung eine Diätenerhöhung verpassen und höhere Rüstungsausgaben beschließen.
All das sorgt dafür, dass die Spannungen zunehmen.

Das ist das Eigentliche, was mir Sorge macht: die Entwicklungen in unserem Land.
Das ist der einzige Zusammenhang, den ich sehe.

Diese Entwicklungen wirken auf mich manchmal unaufhaltsam.
Ich befürchte, dass der Überwachungsstaat zunehmen wird, weil sie kein anderes Rezept gegen mehr Kriminalität, Hass und Unruhen haben werden.

Für mich gibt es nur eine Gruppe, die in solchen Zeiten besonders wichtig ist:
Die Versöhner.
Die Friedensstifter.
Diejenigen, die den Menschen sehen.
Die für das Leben eintreten.

Gut, dass es solche Menschen gibt.
Es gibt solche Atheisten und Humanisten. Es gibt solche Moslems und Buddhisten.

Aber deshalb bin ich auch gerne Christ.
Weil es im Christentum letztlich darum geht:
die Botschaft der Versöhnung von Gott und Mensch weiterzutragen.
In der Gemeinschaft mit Gott und Menschen zu leben.
Gott zu lieben und den Nächsten wie mich selbst.

So herausfordernd die Zeiten noch werden könnten, so sehr erwächst die Chance für Kirchen und Christen, zu zeigen, dass es auch anders geht.

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