Gott handelt anders

Gott handelt oft anders.
Erst, nachdem Lazarus vier Tage tot ist, weckt Er ihn zum Leben auf. Für Menschen zu spät.
Erst, nachdem sich ein Vater für das Jesus-Vertrauen entschieden hat, wird dessen Sohn geheilt. Für Menschen die falsche Priorität.
Erst, als die Hochzeitsfeier zur Flaute wird, verwandelt Er Wasser zum besten Wein. Für Menschen eine verkehrte Logik.
Erst, als Mose sich nicht mehr traut, beruft Er ihn zur Führung des Volkes Israel. Mose hätte keinen menschlichen Einstellungstest bestanden.
Erst, nachdem der Sohn Gottes gestorben ist, findet die Vergebung und Erlösung der Menschen statt. Menschlich gesehen kann der Tod nichts Gutes bedeuten.
Und dann weckt Gott Seinen Sohn von den Toten auf. Entgegen jeder menschlichen Erfahrung.
Seine Wege sind nicht unsere Wege.
Aber die Frage an uns ist:
Vertrauen wir Gott entgegen jeder menschlichen Vorgehensweise?

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Führungslektion – Ermutigung

Eine wichtige Aufgabe von Führungskräften sehe ich darin, andere zu ermutigen.

Die Ermutigung kann ganz praktisch sein:
Zuerst heißt das für mich, dass die anderen Raum & Zeit haben sollen, um gestalten zu können.
Wenn ein Mitarbeiter eine Idee hat, dann will ich grundsätzlich offen sein und bin bereit, kleine Experimente zuzulassen. Mitarbeiter sollen sich ausprobieren dürfen. Manchmal entdeckt man erst dabei, welche Fähigkeiten jemand hat. „Experimente“ bedeuten für mich auch das: es muss nicht perfekt sein! Kleinere Fehler dürfen gemacht werden. Ist nicht schlimm! Wichtiger ist bei den ersten Gehversuchen die Einstellung des Mitarbeiters. Tut er das, um gut dazustehen? Um sich zu profilieren? Oder um den anderen wirklich zu dienen? Um Gott zu ehren?
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Führungslektion – Absprachen treffen

Wenn eine Gruppe von Menschen miteinander einen Auftrag erfüllen will oder andere Ziele verwirklichen will, dann müssen Absprachen getroffen werden. Das gilt selbst für eine dominante, hierarchische Leitungsstruktur, aber vielmehr noch für eine Leitungsstruktur, die teamorientiert ist.

Ich gehe von einer teamorientierten Struktur aus.
Denn mein Idealbild ist das einer christlichen Gemeinde, in der danach gestrebt wird, das sog. „allgemeine Priestertum aller Gläubigen“ nicht nur als Lippenbekenntnis zu üben, sondern es tatsächlich umzusetzen. Dass das nie im perfekten Maße gelingen kann, ist der Preis unseres Menschseins. Dennoch halte ich daran fest, dass es die Mühe lohnt, möglichst viele Gemeindemitglieder in’s Boot zu holen.
Die dafür nötige Kommunikation ist herausfordernd und kann oft schief gehen, eben weil „in die Breite“ kommuniziert wird und weniger „top down“.

Dabei müssen die Autoritätsbereiche der anderen beachtet werden.
Beispiele:
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Dänemark-Impressionen

Bilder aus Dänemark

Dänemark

Dänemark-Urlaub

Dänemark – Westküste

Nordsee Dänemark

Und hier gibt es noch mehr Dänemark-Impressionen:
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Ist das Losen eine gute Methode, um Gottes Willen zu erkennen?

Vor kurzem sprach mich jemand an und meinte, dass es biblisch (damit ist gemeint: „Das ist die richtige Methode!“) sei, eine Gemeindeleitung per Losverfahren „zusammenzuwürfeln“.
Eigentlich hatte ich das wieder abgehakt, bin aber in Vorbereitung auf ein Treffen auf die Apostelgeschichte 1,12 ff. gestoßen.
Dort wird gelost.
Der Sachverhalt:
Es gab einmal 12 Apostel (Augenzeugen und Nachfolger Jesu Christi).
Einer von ihnen hatte sich das Leben genommen.
Später sollte dieser 12’er-Kreis wieder ergänzt werden.
Doch wen nehmen?
Klar war, dass es ein Augenzeuge Jesu sein sollte.
Die Wahl fiel auf zwei Männer. Und für die endgütlige Entscheidung wurde das Losverfahren benutzt.

Ist das Losen nun eine empfehlenswerte Methode, damit wir Gottes Willen erkennen?

Ich meine: Nein.

Denn:
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Führungslektion – Kommuniziere, schweige und kommuniziere!

Das ist eine der Lektionen, die wohl nie zu Ende gelernt ist, denn Kommunikation geschieht ständig, ob nonverbal oder verbal, ob durch Unterlassen oder durch Tun.
Mit Führungsverantwortung ist die Kommunikation aber noch wichtiger als ohnehin schon.

Die Kommunikation findet in diverse Richtungen statt:
Als Pastor pflegt man die Kommunikation zu Gott hin. Das ist die Basis.
Dann gibt es die Kommunikation zu den Mitgliedern der Gemeindeleitung.
Die Kommunikation innerhalb der eigenen Familie.
Die Kommunikation zur Gemeinde hin.
In der Gemeinde muss differenziert werden: Was geht nur die Mitglieder an? Was betrifft alle? Was die einzelnen Mitarbeiter?
Und herausfordernd: Mit manchen Gemeindemitgliedern ist man befreundet. Was wird da kommuniziert?

Das vorab:
Man kann es nicht allen recht machen.
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