Amazon-Deutschland bietet endlich Autorenexemplare an!

Möglicherweise haben das andere längst herausgefunden.
Ich erst heute, als ich den dritten Dystopie-Teil von Tribes auf Amazon veröffentlicht habe.
Lange Zeit waren Autorenexemplare von Büchern nicht in Deutschland bei Amazon erhältlich.
Jetzt findet man unter Amazon KDP im Bücherregal auf der rechten Seite bei „Aktionen für Taschenbuch“ die Rubrik „Autorenexemplare anfordern“!
Finde ich toll, weil ich so bis zu 999 Bücher zum Druckkostenpreis bestellen kann.
Ich habe nicht wirklich vor, diese Zahl auszuschöpfen, aber man kann ja auch kleiner beginnen.

Auf jeden Fall ist es eine frohe Botschaft für Selfpublisher, die über Amazon ihr Taschenbuch vertreiben.

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Die spannende Dystopie geht weiter!

Es hat wirklich gedauert! Lange!
Aber das Roman-Schreiben ist ja auch nur ein Hobby, was ich mitunter wochenlang nicht betreiben kann. So hat mich das Schreiben an dem dystopischen Roman „Tribes – Das Überleben“ (der dritte Teil von Tribes) über ein Jahr gekostet. Natürlich steckt da so viel Inhalt drin, dass es eigentlich einen vierten Teil geben muss. Da bei mir aber einige schriftliche Arbeiten anstehen – neben meinem eigentlichen Beruf des Pastors – weiß ich nicht, wann ich wieder zum Roman-Schreiben kommen werde. Mal schauen. Der vierte Teil kommt, wird aber dauern!

Nach dem Vorgeplänkel:
Einfach auf das Bild klicken und du wirst zu Amazon weitergeleitet. Dort kannst du das Ebook der Dystopie kaufen.
Auch das Taschenbuch müsste demnächst auf Amazon verfügbar sein.

Suche guten Roman
Titelabbildung: Dirk Koeppe – Foto mit freier Lizenz bearbeitet; Quelle: https://www.freeimages.com/photo/wolf-1548464 von Dariusz Bargiel – Download am 16.01.2018

Ist die Bitte okay? „Und führe uns nicht in Versuchung…“

Führe uns nicht in Versuchung…

Unlängst hatte der Papst und manch anderer angeregt, über die Formulierung im Vater Unser nachzudenken:
„Und führe uns nicht in Versuchung…“
Sein Plädoyer war, diese Bitte umzuformulieren. Schließlich wolle Gott uns nicht in Versuchung führen. Vielmehr ginge es doch darum, dass wir in der Versuchung standhaft sein können oder gut durchkommen. Fand ich zuerst sympathisch.

Mittlerweile sind die kleinen medialen Wellchen geglättet, ich hatte sie auch nur oberflächlich verfolgt, aber letztens habe ich dann doch mehr darüber nachgedacht.

Das sind meine Erkenntnisse zur Bitte im Vater Unser „Und führe uns nicht in Versuchung…“:

In der gängigen alt-griechischen Übersetzung nach Nestle-Aland steht tatsächlich das da:

„Führe uns nicht in Versuchung!“

Eine andere Lesart ist zumindest mit diesem alt-griechischem Grundtext schwer vertretbar.

Gott führt in die Versuchung!

Und tatsächlich lässt sich das in der Bibel erkennen:
Gott führt hier und da in Versuchung!

Beispiele:
1.Mose 22: Gott versucht Abraham.

2.Mose 20: Mose sagt, dass Gott das Volk Israel versucht

5.Mose 8,2: Gott hat Israel in der Wüstenzeit versucht

2.Chronik 32,31: Gott versuchte Hiskia

Matthäus 4,1: Der Geist führt Jesus in die Wüste, damit Er vom Satan versucht wird

Das heißt:
Die Bitte „Führe uns nicht in Versuchung“ ist nicht abwegig.

Als Beter wissen wir, dass wir schwach und fehlbar sein können. Wir haben Respekt oder gar Angst davor, dass wir es nicht packen. Wir wissen, dass in schwierigen Situationen die Niederlage oft nur einen Hauch entfernt ist.
Deshalb die Bitte: Lieber nicht in Versuchung bringen, denn ich weiß, dass ich der Versuchung unterliegen kann!

Gott führt nicht in die Versuchung!

Aber steht nicht auch das in der Bibel:
Niemand sage, wenn er versucht wird, dass er von Gott versucht werde. Denn Gott kann nicht versucht werden zum Bösen, und er selbst versucht niemand.“?
(Jakobus 1,13)

Tja, was denn nun?
Versucht Gott nun oder nicht?
Haben wir es hier etwa mit einem Widerspruch in der Bibel zu tun?

Die Sache erhellt sich, wenn wir das wissen:
Es gibt verschiedene Versuchungen!

 

Verschiedene Quellen der Versuchung

1) Es gibt Versuchungen von Gott (s.o. 1.Mose 22 – Matthäus 4,1).

2) Es gibt Versuchungen vom Satan.
(1Thess 3,5: Darum habe ich’s auch nicht länger ertragen und habe ihn gesandt, um zu erfahren, wie es mit eurem Glauben steht, ob der Versucher euch etwa versucht hätte und unsre Arbeit vergeblich würde.“ /  1.Kor 7,5: „…damit euch der Satan nicht versuche,“)

3) Es gibt Versuchungen, die aus uns selbst kommen.
(Jak 1,14: Sondern ein jeder, der versucht wird, wird von seiner eigenen Begierde gereizt und gelockt.„)

Worin liegt der Unterschied dieser Versuchungen?

Die Versuchungen Satans kommen, um uns zu vernichten. Solche Versuchungen haben nichts Gutes an sich. Sie sind eine Qual. Sie sind bedrückend und machen uns von Anfang bis zum Ende fertig.
(Joh 8,44: „Ihr habt den Teufel zum Vater, und nach eures Vaters Begierden wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit, denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus dem Eigenen; denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge.“)

Die Versuchungen aus uns selbst (unserem Ego, bibl. „Fleisch“) haben unsere kurzfristige ungöttliche Befriedigung vor Augen (s.a. Jak 1,14). Sie machen uns vor, als würden wir durch das Nachgeben Erfüllung bekommen, wir bleiben aber eigentlich ziemlich leer zurück.

Die Versuchungen Gottes sind anders.
– Sie können Freude zur Folge haben (1.Petr 4,12 f: „Ihr Lieben, lasst euch durch das Feuer nicht befremden, das euch widerfährt zu eurer Versuchung, als widerführe euch etwas Fremdes,sondern freut euch, dass ihr mit Christus leidet, damit ihr auch durch die Offenbarung seiner Herrlichkeit Freude und Wonne haben mögt.“).
– Sie lehren uns Ehrfurcht vor Gott und lassen uns die Sünde hassen ( 2.Mo 20,20: Mose aber sprach zum Volk: Fürchtet euch nicht, denn Gott ist gekommen, euch zu versuchen, damit ihr’s vor Augen habt, wie er zu fürchten sei, und ihr nicht sündigt.“).
– Sie zeigen uns, wie es in unserem Herz ist und machen uns demütig (5.Mo 8,2: „Und gedenke des ganzen Weges, den dich der HERR, dein Gott, geleitet hat diese vierzig Jahre in der Wüste, auf dass er dich demütigte und versuchte, damit kundwürde, was in deinem Herzen wäre, ob du seine Gebote halten würdest oder nicht.“ / 2.Chr 32,31: Als aber die Botschafter der Fürsten von Babel zu ihm gesandt waren, um nach dem Wunder zu fragen, das im Lande geschehen war, verließ ihn Gott, um ihn zu versuchen, auf dass kundwürde alles, was in seinem Herzen war.“).
– Sie können uns stark im Heiligen Geist machen (s.a. Jesus nach der Versuchung in der Wüstenzeit (der Geist Gottes führte Ihn, damit Er versucht wird); Lukas 4,14: „Und Jesus kam in der Kraft des Geistes wieder nach Galiläa; und die Kunde von ihm erscholl durch das ganze umliegende Land.“).

Also, simpel gesagt:
1) Gottes Versuchungen dienen letztlich zum Guten für uns.
2) Alle anderen Versuchungen machen uns kaputt oder lähmen uns.

Gott hilft in Versuchungen

Dabei hilft uns Gott in den Versuchungen:
– Wenn Gott uns versucht, weiß Er, was wir ertragen können und wo die Grenze ist:
1.Kor 10,13: Bisher hat euch nur menschliche Versuchung getroffen. Aber Gott ist treu, der euch nicht versuchen lässt über eure Kraft, sondern macht, dass die Versuchung so ein Ende nimmt, dass ihr’s ertragen könnt.“

– Jesus leidet mit uns, wenn wir versucht werden und tritt für uns ein:
Hebr 4,15: Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht könnte mit leiden mit unserer Schwachheit, sondern der versucht worden ist in allem wie wir, doch ohne Sünde.“

– Gott rettet aus der Versuchung:
2.Petr 2,9:Der Herr weiß die Frommen aus der Versuchung zu erretten, die Ungerechten aber aufzubewahren für den Tag des Gerichts, um sie zu strafen,“

 

Nun könnte man also sagen:
Dann sind ja die Versuchungen Gottes gut!

Sie können Freude bewirken, können Ehrfurcht wachsen lassen, den Hass auf die Sünde, zeigen uns, wie es im Innersten um uns bestellt ist und können uns sogar stark im Heiligen Geist machen!
Und zudem hilft uns Gott in den Versuchungen!

Wieso dann die Bitte:
„Führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns vom Bösen“?

Wie ich oben schon schrieb:
Weil wir Menschen schwach sind. Wir sind fehlbar.

Ja, die Versuchung kann Freude bewirken …. aber wir können auch daneben hauen. Und dann gibt es keine Freude!
Ja, die Versuchung kann uns lehren, die Sünde zu hassen. Aber wir können auch umso mehr an der Sünde kleben!
Ja, die Versuchung kann uns stark im Heiligen Geist machen. Aber wir können es auch versemmeln und sind danach schwächer.

Wir wissen um die Möglichkeit des Fehlschlags.

Deshalb beten wir: Führe uns nicht hinein in die Versuchung (denn ich weiß, dass wir schwach sein können)!

 

Erlöse uns vom Bösen

Wie gut, dass die Bitte im Vater Unser weitergeht:

„Erlöse uns vom Bösen!“

Von dem Bösen, dem Satan!

Von dem Bösen in uns selbst!

Es ist der Ruf nach der vollständigen Erlösung.

Danach, dass Gott umfassend regiert.

Dass Sein Reich endlich völlig durchgekommen ist.

„Dein Reich komme!“

Dann sind Schmerz, Leiden, Satan und Tod endgültig vorbei!

Mehrere Massenvergewaltigungen in Malmö – Schweden

Ich will ja endlich mal den dritten Teil von der Dystopie „Tribes“ fertig bekommen (ist auch bald so weit!).
Dafür recherchiere ich mal hier und da.
Dabei bin ich darauf gestoßen, dass es in der schwedischen Stadt Malmö innerhalb weniger Wochen die vierte Massenvergewaltigung gegeben hat (eine Meldung besagt, dass es Anfang Januar wieder eine fünfte Vergewaltigung gegeben hat, was aber bisher nicht bestätigt ist). Noch ist kein Täter gefunden, aber die Vermutungen gehen in die Richtung, dass die Gruppenvergewaltigungen mit Tätern aus anderen Kulturkreisen zusammenhängt (zur Meldung an sich: lies auch hier: http://dystopie-tribes.de/clash-von-kulturen-und-gruppen-mehr-konflikte/).
Das finde ich bestürzend.
Schweden war für mich lange Zeit ein „heiles“ Land, was sich offenkundig seit einigen Jahren geändert hat.

Was – fast – ganz anderes:
Heute las ich, dass Untersuchungen des Kriminologen Pfeiffer ergeben hätten, dass in Niedersachsen jeder dritte moslemische Schüler die Scharia bejahe und auch bereit sei, für den Islam zu kämpfen (s.a.: https://www.welt.de/politik/deutschland/article172327527/Kriminalitaetsstudie-Islamistische-Tendenzen-im-Klassenzimmer.html).
Schon ein paar Tage vorher wurde durch seine Untersuchungen bekannt, dass der Kriminalitätsanstieg in Niedersachen vorwiegend durch Ausländer/Geflüchtete bedingt sei.

Nun haben Pfeiffer und sein Team dann alles versucht, um diese Zahlen wieder zu relativieren.
Wahrscheinlich wollen sie keinen Hass schüren, was natürlich gut ist.

Dennoch bin ich erschrocken.
30% der moslemischen Schüler wären bereit, für den Islam zu kämpfen.
Und 8% fänden sogar den IS gut.

Nach meinen Beobachtungen hängt all das nicht mit einer sozial oder finanziell schlechteren Lage zusammen. Manche der Top-Terroristen sind stinkereich und haben beste Ausbildungen. Ich kenne einige Kinder und Teens, die weder reich sind noch in Luxus-Vierteln leben. Dennoch ist nicht erkennbar, dass sie deshalb bereit wären, im Namen einer Religion/Ideologie anderen Schaden zuzufügen. Nein, materielle Schwäche mündet nicht zwangsläufig in extremistische Weltanschauungen.

Meines Erachtens gibt es nur einen Grund für diese Umfrage-Ergebnisse, und der liegt im Elternhaus und im Wesen des Islam begründet.
Ich weiß, dass es heikel ist, über „den Islam“ zu schreiben. Ich weiß, dass es Sunniten, Schiiten, Aleviten und viele andere Strömungen gibt. Pauschalisierungen sind immer blöd.
Mir reicht es, auf die beiden Hauptströmungen zu schauen: die sunnitische und die schiitische.

In beiden Richtungen wird Mohammed als der Prophet verehrt. Wer ihn beleidigt, beleidigt Allah und ist schnell des Todes würdig.In beiden Richtungen ist die Scharia fester Bestandteil. In beiden Richtungen gibt es Gründe, um einen „heiligen Krieg“ anzuzetteln. In beiden Richtungen hat die Frau dem Mann zu gehorchen. In beiden Richtungen werden Menschen, die sich vom Islam lossagen verbannt und u.U. sogar mit dem Tod bedroht.
Ziemlich viel Gewalt. Begründet im Koran, mit Mohammeds Leben und der Scharia.

Kinder von vielen sunnitischen und schiitischen Eltern werden schon früh zur Koranschule gebracht. Dort lernen sie, den Koran auf Arabisch zu lernen und werden in das Moschee-System eingeflochten. Von einer mir bekannten Person weiß ich, dass es passieren kann, dass Moscheevertreter von Familie zu Familie gehen und darauf hinweisen, dass ihre Töchter ein Kopftuch tragen müssen. Teilweise wird dafür sogar Geld geboten, damit das umgesetzt wird.
Die Prägungen und Gedankenwelten werden somit schon sehr früh angelegt. Auch hier in Deutschland.

Dieses Muster kennen wir.
Kinder, die frühzeitig in ein bestimmtes Werte- und Beziehungssystem eingebunden werden, werden davon für den Rest ihres Lebens geprägt. Die in der Kindheit vermittelten Werte und Beziehungen sind dann das Vertraute.
Und Kinder, die lernen, dass es im Sinne Allahs sein kann, Gewalt gegen andere Menschen einzusetzen, werden eher offen für solche Gewaltakte sein, als Kinder, denen man beibringt, dass Nächstenliebe und Vergebung die höchsten Werte sind. Auch deshalb gibt es Achtjährige, die davon reden, dass Juden böse seien und Israel vernichtet werden müsste.
In Deutschland.
Es sind die frühesten Prägungen und Vorbilder, die den Ausschlag geben.

Was tun?

Nun ist es nahezu unmöglich und guterweise auch nicht gewollt, die Elternhäuser zu überwachen und zu kontrollieren. Natürlich ist es gut, dass wir eine Gewissens- und Religionsfreiheit haben.
Das sind Werte, die aus dem humanistisch-christlichen Erbe dieses Landes erwachsen sind.
Was aber tun, wenn man dann mit einer Religion konfrontiert ist, von denen ein beachtlicher Teil der Mitglieder bereit ist, Gewalt gegen andere zu verüben – im Zweifel sogar, wenn es der Ausbreitung dieser Religion dient?

Rechtlich gesehen ist das ein No-Go.
Niemand darf in unserem Staat andere körperlich verletzen oder gar töten.
Und eine Religion, die das aber verkündet, ist verfassungsrechtlich mehr als bedenklich.

Tatsächlich gesehen lässt sich das Recht nicht immer durchsetzen.
Manches, was in islamisch geprägten Clans geschieht, dringt nicht nach außen. Wo kein Kläger, da keine Klage!
Wer in diesem Beziehungsnetzwerk einer Moschee groß wird, weiß genau, was ihn erwartet, wenn er gegen Brüder aufsteht. Dann ist es oft einfacher, still zu bleiben.
Dass das Recht nicht immer durchgesetzt wird, zeigen manche Clan-Orte in deutschen Städten, wo man die Probleme ohne die deutsche Polizei regelt. Und wenn sie auftaucht, dann ist sie Gegner und nicht Freund.

Nach meiner Einschätzung wird der Islam in Deutschland weiterhin existieren dürfen.
Es wird weiterhin staatliche und politische Versuche geben, den Islam zu liberalisieren.
Aber das wird nicht gelingen, weil
1. der weltliche Staat in Augen eines überzeugten Moslems ein Phänomen ist, was irgendwann durch den Islam überwunden werden muss (Ziel ist die Umsetzung der Scharia im ganzen Land),
2. jeder Versuch einer Liberalisierung an den Wesenskern des Islam geht. Das kann und darf ein überzeugter Moslem nicht zulassen, sondern kann es ggf. gar als Angriff auf seinen Glauben deuten.

Den Islam zu verbieten, wäre zwar eine Denkalternative, bringt praktisch aber wenig.
Dann würden Untergrund-Moscheen entstehen. Den Glauben eines Menschen stählt man eher mit solchen Aktionen.

Den Kindern frühzeitig andere Werte zu vermitteln, wird ja schon versucht, wenn auch mehr schlecht als recht.
Vielleicht gibt es auch deshalb – nicht nur wegen der ökonomischen Erfordernisse – zunehmend Möglichkeiten, das eigene Baby in Krippen und Kitas von fremden Menschen beaufsichtigen zu lassen.
Doch da der Personalschlüssel eng ist, wird mitunter weniger erzogen und dafür umso mehr aufbewahrt.
Abgesehen davon, ist es natürlich immer strittig, welche Werte in solchen Stätten denn vermittelt werden sollen.
Aber auch hier kann gelten:
Die Prägung durch die Eltern bleibt das Maßgebliche.
Der Staat müsste die Fremdbetreuung zwangsweise umsetzen, um mehr zu prägen als die Eltern.
Bewahre uns, Gott!

Aus christlicher Sicht brauchen wir vielmehr von dem, was hier und da schon geschieht:
Dass sich Christen aufmachen und geflüchteten Menschen aus islamischen Regionen das Evangelium nahebringen.
Tatsächlich sind in Deutschland schon neue Kirchen entstanden, mit einem großen Anteil an Ex-Moslems.
So kritisch man mit Religionen sein mag, aber selbst wenn ich Atheist wäre, würde ich lieber eine Religion unterstützen, die als höchstes Gebot die Nächstenliebe hat, die sich bis zur Feindesliebe erstreckt, als eine Religion, die mich als Ungläubigen im Zweifel gewaltsam unterdrückt (Beweis: Guck‘ in die Länder, wo der Islam Staatsreligion ist).

Was also tun?
Der Staat muss nach wie vor auf den Verfassungsschutz bauen.
Der Staat wird das Personal bei Polizei und Gerichten aufstocken müssen.

Aber für mich sind das nur Maßnahmen, die die Symptome angehen.

Wir brauchen eine Herzensveränderung.
Das Innerste eines Menschen muss sich ändern.
Damit wird das andere zwar nicht irrelevant, aber weniger nötig.

Diese Herzensveränderung kann kein Mensch bewirken.
Nur Gott kann das.

Dafür können wir beten.
Dafür können wir aktiv werden.

Es ist ein Kampf um jeden einzelnen Menschen.
Denn jeder Mensch ist es wert, dass er Frieden empfängt und so zu einem Segensträger wird.

Dann wird es weniger Vergewaltigungen geben.
Und aus dem Drittel der Kinder, die islamisch begründet Gewalt anwenden würden, können Kinder werden, die für Frieden und Versöhnung eintreten.

Angefangen habe ich mit den Schreckensmeldungen aus Malmö.
Weitergemacht habe ich mit meinem Gedanken zur Untersuchung von Pfeiffer.
Damit will ich zwischen beiden Inhalten keinen Zusammenhang herstellen.

Der einzige Zusammenhang, den ich sehe, ist der:
Unsere Gesellschaft wird sich wieder mehr polarisieren.
Krisenzeiten fordern zu Stellungnahmen heraus.
Da haben wir Menschen aus Kulturen, in denen die Frau nichts wert ist. Eine Vergewaltigung verdeutlicht das.
Wir haben Nazis, die sowieso gegen alle sind, die nicht so denken wie sie.
Wir haben Linksextremistische, die Gewalt gegen Polizeibeamte und das Eigentum anderer ausüben.
Wir haben moslemische Menschen, die bereit sind, ihren Glauben zur Not gewaltsam durchzudrücken.
Wir haben die Kluft zwischen Armen und Reichen und einen Mittelstand, der zunehmend von der Armutsfalle bedroht ist.
Wir haben steigende Zahlen von Obdachlosen. Auch die Mittelschicht taucht in diesen Zahlen öfter auf.
Wir haben eine gestiegene Alters- und Kinderarmut.
Wir haben mehr Menschen mit Zweitjobs, befristeten Jobs oder Jobs, bei denen das Geld einfach nicht reicht.
Wir sehen, wie Milliarden für einen BER verbraten werden und niemand zur Rechenschaft gezogen wird.
Wie Bundestagsabgeordnete sich auch ohne Regierungsbildung eine Diätenerhöhung verpassen und höhere Rüstungsausgaben beschließen.
All das sorgt dafür, dass die Spannungen zunehmen.

Das ist das Eigentliche, was mir Sorge macht: die Entwicklungen in unserem Land.
Das ist der einzige Zusammenhang, den ich sehe.

Diese Entwicklungen wirken auf mich manchmal unaufhaltsam.
Ich befürchte, dass der Überwachungsstaat zunehmen wird, weil sie kein anderes Rezept gegen mehr Kriminalität, Hass und Unruhen haben werden.

Für mich gibt es nur eine Gruppe, die in solchen Zeiten besonders wichtig ist:
Die Versöhner.
Die Friedensstifter.
Diejenigen, die den Menschen sehen.
Die für das Leben eintreten.

Gut, dass es solche Menschen gibt.
Es gibt solche Atheisten und Humanisten. Es gibt solche Moslems und Buddhisten.

Aber deshalb bin ich auch gerne Christ.
Weil es im Christentum letztlich darum geht:
die Botschaft der Versöhnung von Gott und Mensch weiterzutragen.
In der Gemeinschaft mit Gott und Menschen zu leben.
Gott zu lieben und den Nächsten wie mich selbst.

So herausfordernd die Zeiten noch werden könnten, so sehr erwächst die Chance für Kirchen und Christen, zu zeigen, dass es auch anders geht.

Der Sinn des Lebens und die Erkenntnisfrage

lässt sich naturwissenschaftlich nicht ergründen.
Der Sinn des Lebens ist eine gedankliche Vorstellung. Es ist nichts, was sich unter Laborbedingungen mit Reagenzgläsern darstellen lässt.
Das heißt aber nicht, dass es egal wäre, was der Sinn des Lebens ist.

Denn die eigentliche Frage dahinter ist die:
Gibt es jemanden oder etwas, der bzw das festgelegt hat, was der Sinn des Lebens ist?
Und damit meine ich nicht Herrn Müller in Warnemünde mit seinem Eckhäuschen.
Sondern eine Instanz, die allein befugt ist, einen solchen Sinn festzusetzen, sprich: Gott.

Das hängt mit dem Wahrheitsthema zusammen.

Wenn es eine Wahrheit gibt, die für alle gilt, dann lohnt es sich auch, nach dieser zu forschen.
Dann gehen wir davon aus, dass wir diese Wahrheit – wenigstens teilweise – erkennen können.
Dann können wir u.U. sogar erkennen, ob es einen Gott gibt.
Und wenn es einen Gott gibt, dann hat der möglicherweise auch was zum Sinn des Lebens zu sagen.
Dann – und nur dann – können wir von einem Lebenssinn ausgehen, der für alle Menschen gilt.

Denkalternativen gibt es einige:
Da gibt es diejenigen, die meinen, jeder hätte seine eigene Wahrheit, mit der Maßgabe, dass es keine allgemeingültige Wahrheit gibt.
Das hieße, wenn es keine objektive Wahrheit gibt, dann brauchen wir danach auch nicht zu suchen. Die Schlussfolgerung für die Sinnfrage: Suche dir einen Sinn aus! Es gibt keinen Sinn, der für alle gilt!
Das Denkproblem ist nur das: Jeder, der behauptet, dass es keine objektive Wahrheit gibt, behauptet mit dieser These, dass zumindest diese für alle wahr sei. Damit stellt man sich also selbst ein Bein, weshalb ich meine, dass es gedanklich letztlich unmöglich ist, nicht von einer allgemeingültigen Wahrheit auszugehen.
Einfacher gesagt: Jeder, der meint, es gäbe keine objektive Wahrheit, nimmt für sich in Anspruch, die Wahrheit zu sagen.
Ein Widerspruch in sich selbst.
Damit hilft uns dieser Ansatz für die Sinnfrage nicht weiter.

 

Dann gibt es die, die das eben Geschriebene relativieren.
„Vielleicht gibt es eine Wahrheit, vielleicht nicht. Man weiß es nicht.“
Solche Menschen behaupten nicht, dass sie wüssten, was Wahrheit ist.
Und sie wollen es auch niemanden aufdrängen.
Das klingt tolerant und demütig.
Wahrscheinlich würde diese Menschen auch sagen: „Vielleicht gibt es einen Lebenssinn, der für alle gilt. Vielleicht auch nicht. Leider können wir das nicht wissen!“
Tatsächlich lässt sich das schwer leben.
Spätestens dann, wenn man als Zeuge vor Gericht geladen ist und einen Tathergang schildern soll, versucht man, ein wirkliches Geschehen zu beschreiben. Man versucht also, sich der Wahrheit anzunähern – dem, was tatsächlich passiert ist.
Weniger dramatisch wäre der Bericht vom eigenen Urlaub. Man schildert anderen, wo man war und was man erlebt hat.
Wenn der Zuhörer dann sagen würde: „Ich weiß nicht, ob du die Wahrheit sagst. Vielleicht, vielleicht auch nicht!“, dann würde wohl jeder Relativierer komisch gucken.
Spätestens dann, wenn der Relativierer Opfer eines Verbrechens wurde und man dann sagen würde:
„Keine Ahnung, ob das wahr ist. Man kann es nicht wirklich wissen!“, würde der Relativierer seine Position aufgeben.
Vermutlich.
Denn: Natürlich gibt es Geschehen, die tatsächlich geschehen sind! Es ist wahr, dass sie passiert sind!
Ob es gelingt, so ein Geschehen auch korrekt wiederzugeben, ist eine andere Sache und hat nichts damit zu tun, dass etwas Bestimmtes passiert ist. Und jeder, der davon erzählt, versucht, Wahrheit zu sprechen.
Das Relativieren funktioniert also nicht und bringt uns in der Sinnfrage auch nicht viel weiter.

Man kann auch denken:
„Es gibt Wahrheit, aber wir können sie nicht erkennen!“
Das kann umfassend gemeint sein: „Wir können nie irgendeinen Teil der Wahrheit erkennen!“
Wie oben schon angemerkt, entsteht hier ein gedankliches Problem, weil jeder, der das sagt, behauptet, die Wahrheit zu sagen. Konsequenterweise müsste so jemand anschließend sagen: „Wir können nie einen Teil der Wahrheit erkennen… und deshalb ist auch meine Aussage nichts, was mit Wahrheit zu tun hat.“
So jemanden muss man nicht zuhören, denn indirekt meint er ja selbst, dass es total irrelevant ist, was er meint. Es gibt keine Wahrheit? Dann müssen wir gar nicht weiterreden.
Der obige Satz kann aber auch eingeschränkt gemeint sein: „Wir können nur Teile der Wahrheit erkennen!“
D.h.: Ja, wir können Wahrheit erkennen, aber nur bruchstückhaft, nie umfassend.

In einem gewissen Sinne ist die letzte Position die christliche Position.
Denn es ist unser Dilemma als Menschen, dass wir limitiert sind.
Vielleicht ist es auch besser so.
Auf jeden Fall können wir nicht die gesamte Wirklichkeit – und damit Wahrheit – mit all ihren Facetten und Zusammenhängen erkennen, geschweige denn, korrekt schildern.
Wir sind quasi wie eine Ameise, die ihren eigenen, kleinen Horizont hat und nur einen Teil der Wirklichkeit wahrnimmt und womöglich auch verzerrt wahrnimmt.
Das heißt nicht, dass wir deswegen nicht über Wahrheit reden sollen, weil wir ja daneben liegen können.
Im Gegenteil:
Im Dialog und Suchen können wir uns der Wahrheit annähern. Wir können erkennen und mit der Zeit auch immer mehr erkennen.

Das Besondere der christlichen Perspektive ist das:
Als Christen gehen wir davon aus, dass sich derjenige gezeigt hat, der die Wahrheit umfassend kennt.
Es geht um Jesus Christus.
Er hat von sich sogar das gesagt: „Ich bin die Wahrheit!“ (Lies in Joh 14,6)
Seine Behauptung war die: Er sei der Sohn Gottes und gottgleich. Damit kenne er nicht nur die Wahrheit, sondern verkörpere sie sogar.
Gott hat sich menschlich gezeigt, damit wir – wenigstens teilweise – ihn erkennen können!
Bildlich gesagt: Er ist wie eine Ameise geworden, die nun versucht, der anderen Ameise deutlich zu machen, was Wahrheit ist.

Für den usprünglichen Gedankengang ist das relevant.
Denn, wenn die Sache mit Jesus stimmt, dann hat sich der gezeigt, der auch was zum Sinn des Lebens sagen kann!

Die Einladung von Jesus ist die: „Wer sucht, der findet!“
Das ist einladend gemeint.
Begib dich auf die Suche nach Wahrheit!
Forsche.
Irgendwann stößt du auf die geschichtliche Person Jesu Christi.
Ihn gab es wirklich.
Von ihm sind Erzählungen und Taten überliefert worden. Von Zeitzeugen.
All das ist mit historisch-wissenschaftlichen, ähnlich wie in einem Gerichtsverfahren, nachprüfbar.
Der Verstand, so limitiert er ist, darf dabei nicht an der Garderobe abgegeben werden.

Für mich war es ein Zugang zu diesem Gott.
Ich habe darüber den Sinn des Lebens entdeckt:
In Gemeinschaft mit Gott durch Jesus Christus zu leben.
Jetzt und in Ewigkeit.

Gibt es Gott?

Ist ja klar:
Wäre die Antwort unübertreffbar überzeugend mittels eines Blog-Eintrages zu bejahen, dann würden wahrscheinlich die meisten Menschen an Gott glauben.
Somit ist auch das klar:
Ein kleiner Blogeintrag kann nicht all die Diskussionen und Argumente darstellen, die zur Frage „Gibt es Gott?“ schon geführt worden sind.

Aber ich kann darstellen, was mich dazu gebracht hat, die Frage nach Gott zu bejahen.

In den ersten Lebensjahren hatte ich nichts mit einem Gott oder einem religiösen Elternhaus zu tun.
Es gab den evangelischen Religionsunterricht, mit ein paar Geschichten über Gott und Ausmalarbeiten.
Zu Weihnachten gab es Weihnachtslieder. Von „Gloria“ bis „Morgen Kinder wird’s was geben!“. Tradition. Kulturgut.
Ich war als Baby nicht getauft worden, aber meine Eltern hatten mir angeboten, dass ich mich konfirmieren lassen kann. Wenn ich will.
Ich wollte nicht. Denn ich verband mit Gott & Jesus & Christentum nichts.

Meine Jugendzeit war nicht die wildeste, aber wild genug. Die Kurzfassung lautet: ich habe viel von dem gemacht, was man unter Spaß versteht.

Irgendwann kam die Sinnfrage dazu. Gibt es einen Sinn im Leben? Kann ich den überhaupt herausfinden? Und wenn es einen Sinn gibt, welcher ist das?
Ich ahnte damals: Wenn es keinen Sinn gibt, dann werde ich nach dem Motto „Carpe diem“ leben. Den Tag nutzen und auskosten. Viel Spaß haben. Ellenbogen raus. Nett sein – wenn es mir passt. Dann wäre ich selbst der Maßstab meines Lebens.

Ich fing an, Bücher über andere Religionen zu lesen. In der Schule belegte ich den Philosophie-Kurs, um den Dingen auf den Grund zu gehen. Ich beschäftigte mich mit dem Buddhismus und fing an, zu meditieren. Einfach mal ausprobieren. Was macht es mit mir?
Ich beschäftigte mich mit Esoterik und Okkultismus. Und wieder habe ich manches ausprobiert. Passiert da was?
Ich las Bücher über den Islam und liebäugelte ein bisschen, mal das Moslems-Dasein auszuprobieren (was ich dann nicht getan habe).
Der Hinduismus war mir zu fern. Damit konnte ich nichts anfangen.
Auch das Judentum erschien mir zu exklusiv.

Währenddessen führte ich zig Gespräche und Diskussionen mit Kumpels, Freunden und Familienmitgliedern. Mit Atheisten, mit einer Christin, mit einem Moslem… ich besuchte einen buddhistischen Tempel und feierte in Diskotheken.

Irgendwann fing ich an, in der Bibel zu lesen.
Und ich verstand fast nichts. Vielleicht war mir die Sprache zu altbacken. Aber ich verstand auch den Sinn oft nicht.
Es war ziemlich anstrengend, diese Bibel zu verstehen.

Leichter war es, andere Bücher zu lesen.
Und so las ich Bücher mit Inhalten wie „Warum ich Jesus nicht leiden kann“ bis hin zu „Jesus ist der Retter der Welt“.
Kontrastliteratur.

Ich hatte angefangen, Jura zu studieren und verlangte umso mehr danach, Beweise zu finden.
Ich wollte meinen Verstand nicht an der Garderobe abgeben.
Ich wollte nichts glauben, nur weil es schön klingt. Nein, wenn, dann sollte es nachvollziehbar sein und ein Fundament haben.

Fragen, die ich für mich klären wollte, waren u.a. diese:
– Ist die Bibel zuverlässig überliefert worden oder gibt es so viele Übersetzungsfehler/Legendenbildungen, dass ich die Bibel als Märchenbuch deklarieren kann?
– Sind die Verfasser der Bibel glaubwürdig? Oder haben sich hier Menschen mit ihren Fantasien ausgetobt?
– Hat Jesus wirklich gelebt? Wenn ja: Wie war er?
– Inwiefern stimmt die Behauptung Jesu, „der Weg, die Wahrheit und das Leben“ zu sein? DER Gesandte. Der Retter.

Schlussendlich entdeckte ich das:
Es gibt mehr Indizien, die dafür sprechen.
Es gibt mehr Indizien, die für die zuverlässige Überlieferung der Bibel sprechen.
Mehr Indizien, die für die Glaubwürdigkeit der Verfasser sprechen.
Mehr Indizien dafür, dass Jesus wirklich der ist, der er behauptet zu sein.
Ja, man kann hier und da auch kritische Punkte entdecken. Nicht alles ist wasserdicht.
Aber in der Gesamtheit muss das Urteil lauten:
Jesus ist der, der er behauptet zu sein.

Nette Erkenntnis, aber deswegen änderte sich nichts für mich.
Ich empfand kein Wohlgefühl.
Ich fühlte mich nicht erleuchtet.
Es gab keine Tränen der Erlösung.
Es war ein ganz nüchterner Vorgang.

Dann dachte ich:
„Okay, vielleicht muss ich dieses Christsein mal ausprobieren.“
Was passiert, wenn ich bete?
Wenn ich mir mal eine Gemeinde anschaue und mitmache?
Wenn ich versuche, mein Leben nach den Weisungen Jesu auszurichten?

Es gab in der Folge ein Treffen mit Christen. Eine kleine Gruppe.
Wie immer beteten sie zum Treffen.
Ich wagte es auch einmal. Beten mit diesen Leuten.

Und in diesem Moment wurde ich so von Glück und Frieden erfüllt, wie ich es bis dahin noch nie erlebt hatte.
Ich kannte Spaß.
Ich hatte einzelne Drogenerfahrungen.
Hier und da. Dieses und jenes.
Aber nichts und niemand hatte mir je dieses tiefe, glückliche und friedliche Empfinden geben können.

In diesem Moment war eine absolut starke Gewissheit geboren worden:
Gott ist da!
Er ist wirklich präsent!
Absolut überwältigend.

Dennoch hatte ich in den Folgejahren noch etliche Zweifel.
Immer wieder überlegte ich, ob ich mir nur was einbilde.
Ob ich auf einem Holzweg bin.
Habe mich und den christlichen Glauben immer wieder kritisch hinterfragt.

Doch schlussendlich habe ich das erkannt:
Auf viele Fragen habe ich Antworten gefunden.
Auf manche Fragen keine.
Und in meinem Innersten ist diese Gewissheit geboren worden.
Eine Gewissheit, die ich nicht „wegmachen“ kann.

Seitdem gab es ein paar dieser Momente, in denen ich wusste, dass Gott da ist.
Selten, aber erlebt.
Ich habe einige Gebetserhörungen mitbekommen. Und andere Gebete sind nicht so erfüllt worden, wie ich wollte.

Aber ich kann sagen:
Ich sehe keinen anderen Weg, der mir wahrer, heiliger, liebevoller oder sonstwie besser erscheint, als Jesus Christus zu folgen.

Deshalb kann ich das nur empfehlen:
Wer wirklich wissen will, ob die Sache mit Gott & Jesus stimmt, kann sich ausreichend informieren.
Verstand einschalten, lesen, diskutieren, Notizen machen.
Dann ausprobieren:
„Einfach“ mal das tun, was Jesus empfohlen hat.
Beten.
In der Bibel lesen.
Öfter an andere denken und was Gutes für sie tun.
Am eigenen Denken feilen.
Segnen. Auch die Gegner.
Gott loben.
Sich mit anderen Jesus-Leuten treffen.

Viel Segen dabei!

Nie jemand anderes als Jesus!

Das stelle ich immer wieder fest: ich will niemand anderem folgen außer Jesus Christus.
Nun gibt es einen Unterschied zwischen dem Wollen und dem Umsetzen. Ich weiß, dass ich auch anders leben kann.
Trotzdem ist es fest in meinem Herzen verankert: Niemand anderes als Jesus!

Das sind meine Gründe:
– Die Weltsicht, die Jesus vermittelt, ist für mich die realistischste, heiligste und liebevollste, die ich je kennengelernt habe.
– In einzelnen wenigen Lebensmomenten habe ich Gottes Gegenwart so intensiv gespürt, dass ich Ihn nicht verleugnen kann.
– Es gibt mehr Indizien für die Glaubwürdigkeit der Jesus-Überlieferungen als es Indizien dagegen gibt; sprich: die Wahrscheinlichkeit, dass es Jesus gab, dass Er gekreuzigt wurde und auferstand, ist wesentlich höher als andere Behauptungen.
– Schließlich erfahre ich Sinn und Orientierung in Jesu Worten für mein Alltagsleben.

Mir fällt es auf, wenn Menschen andere Menschen psychisch verletzen oder auch, wenn ich mich angegriffen fühle.
Ich kann durch Jesus vergeben.
Was ist das für eine Option!
Die Vergebung entlastet mich selbst und sie lässt die Tür für den anderen offen.
Ohne Vergebung würde die Wut zunehmen, der Groll, die Bitterkeit und der Streit.

Ich habe durch Jesus den Mut, Wahrheit auszusprechen.
Eigentlich tendiere ich dazu, mich zurückzuziehen und Konflikte zu vermeiden.
Aber bei Jesus lerne ich, dennoch ehrlich zu sein und die Wahrheit zu sagen.
Ich merke, wie das für Klarheit und Vertrauen in Beziehungen sorgen kann.

Durch Jesus weiß ich, dass wir andere segnen sollen – sogar unsere Feinde!
Es gibt keinen Gewaltaufruf bei Jesus Christus. Es gibt kein „Bringt die anderen um!“.
Stattdessen fordert Jesus zur Feindesliebe auf. Es gibt das „Segnet statt zu hassen!“.
Das ändert meinen Blick vom „Dagegensein“ hin zum „Dafürsein“.
Mehr „Pro“ als „Contra“.
Mehr das Kümmern statt die Distanz.

Auf das Sterben und den Tod muss ich nicht mit Furcht schauen.
Weder erwartet mich ein Nichts oder eine Auslöschung.
Mich erwartet auch kein willkürliches Urteil von Allah.
Ich muss mir keine Gedanken über eine fast endlose Kette von Wiedergeburten machen.
Sondern ich darf mich jetzt schon freuen! Denn das Beste kommt noch!
Durch Jesus gibt es eine ewige Herrlichkeit, ohne Schmerzen und ohne Tränen.
Das verändert mein Leben im Hier und Jetzt.

Wenn ich nicht weiter weiß, kann ich beten und in der Bibel nach Tipps suchen.
Ich finde Weisheiten, die mir kein Horoskop, kein Politiker und oft auch kein anderer Menschen geben kann.

So sehr Geld und Gesundheit hilfreich sind, aber ich habe durch Jesus mehr Frieden in meinem Herzen.
Mein Selbstwertgefühl ist weder vom Reichtum, noch von der Fitness, von aktuellen Schönheitsidealen oder von meinen Leistungen abhängig. Denn durch Jesus weiß ich, dass Gott mich wertvoll gemacht hat und Er für mich ist.

Selbst, wenn Menschen mich kritisieren oder gar anklagen, kann ich sagen:
„Gott hat mich von der Anklage freigesprochen!“
So kann ich emotional gelassener mit Kritik umgehen.

Schließlich habe ich eine Gemeinschaft mit anderen Jesus-Nachfolgern.
Keiner von uns ist menschlich perfekt. Wir sind alle Lernende. Wir machen Fehler. Manchmal verhalten wir uns überhaupt nicht „christlich“. Aber in uns hat was Gutes angefangen. Wir sind gestartet mit dem Wissen, dass Jesus der Einzige ist, dem man folgen sollte. Wir wurden berührt von Gottes Gnade. Wir haben von Gottes Vergebung geschmeckt. Wir haben Gottes Gegenwart erfahren. Wir spüren, dass Gottes Wort Hilfe und Kraft gibt.
Und wenn wir einander im Namen Jesu begegnen, dann lernen wir an diesem Miteinander.
Manchmal holen wir uns „blaue Flecken“ dabei. Manchmal einen „Muskelkater“. Aber diese Gemeinschaft ist die einzige, die uns den Rahmen gibt, um miteinander das zu lernen, was Jesus als das höchste Gebot bezeichnet hat:
Liebt Gott und liebt einander!

All das Genannte habe ich nirgendwo anders entdeckt:
Nicht bei Atheisten, nicht bei Agnostikern, nicht bei Moslems, nicht bei Juden, nicht bei Okkultisten und Esoterikern, nicht bei Buddhisten oder Hinduisten. Ich finde das nur bei Jesus Christus.

Deshalb kann ich sagen:
Nie jemand anderes als Jesus!