Warum ist das Alte Testament so grausam?

„Warum ist das Alte Testament so grausam?“

Eine eher plakative Frage, die aber das Empfinden von manchen Lesern der Bibel gut ausdrückt.
Heute morgen habe im Alten Testament (AT) im Buch 2.Samuel gelesen.
Es wird berichtet, was sich nach dem Tode Sauls, des Königs Israels, zugetragen hat und wie sich die Machtposition von David ausgebaut hat, bis er von ganz Israel als neuer König anerkannt wurde.

Brutales und Ungerechtigkeit

Es ist zu lesen, wie David einen Boten töten lässt.
Wie zwei gegnerische Armee-Oberste ihre Männer gegeneinander antreten lassen und wie diese Männer sterben.
Wie einem Verfolger ein Speer in den Bauch gerammt wird.
Wie jemanden Hände und Füße abgehackt werden oder wie der Kopf eines Toten herumgetragen wird.
Wie David mindestens sechs Frauen hatte und mit jeder von ihnen ein Kind zeugte.
Und wie er als König befiehlt, eine siebte Frau, Michal, zu bekommen.
Wobei zu beachten ist, dass Michal mit einem anderen Mann verlobt war und dieser ihr weinend hinterherlief, als sie ihm weggenommen wurde.

Als ich all das las, dachte ich:
„Wie brutal. Wie menschenverachtend. Was sagt nur Gott dazu?“

Tatsächlich wird in diesen Kapiteln nicht berichtet, was Gott von all diesen Geschehen hält.
So ist das mit vielen Teilen der Bibel: Nur, weil uns ungeschönt alles berichtet wird, heißt das nicht, dass Gott diese Geschehnisse gut findet. Es ist wie mit einem Journalisten, der vom Syrien-Krieg erzählt. Seine Erzählung bedeutet nicht zwangsläufig, dass er diesen Krieg gut findet.
Das ist ein wichtiger Aspekt beim Lesen der Bibel!

Wie steht Gott zu diesem Leid?

Dennoch bleibt die Frage an den allmächtigen Gott bestehen:
„Wieso lässt du das zu?“

Zumal das erschwerend hinzukommt:
Gott hatte sich David als König von Israel berufen!
Gott wollte, dass dieser David König wird!
Der Mann, der in Schlachten andere Menschen getötet hat. Der Mann, dem eine Frau nicht genügte. Der Mann, der das Leben anderer zerstörte.

Natürlich muss man relativieren:
David war ja nicht nur der Zerstörer.
Gott war ihm wichtig.
David’s Charakter zeigt einen Mann, dem Gerechtigkeit, Loyalität und Ehre viel bedeuten. Für manch anderen Menschen war David auch ein Segen.

Dennoch:
In diesen Kapiteln lesen wir nichts davon, wie Gott dazu denkt.
Wir könnten es nur von anderen Bibelstellen herleiten.

Die Frage an Gott wird zur Frage an mich

Nach dem Lesen dieser Geschichten betete ich und fragte Gott, was Er dazu denkt.
Das sind die Gedanken, die mir gekommen sind:

Bin ich denn anders?
Zuerst will ich antworten:
„Natürlich! Ich habe niemanden umgebracht! Ich habe niemanden die Frau weggenommen! Ich bin nicht brutal!“

Ich bin wie der Mörder und Ehebrecher und Lügner

Aber es geht tiefer.
Könnte es sein, dass ich manches davon nicht getan habe, weil ich schlichtweg nicht die Chance dazu hatte?
Nehmen wir an, ich würde dem Mörder eines von mir geliebten Menschen gegenüberstehen und hätte die Möglichkeit, jetzt „Gerechtigkeit“ zu üben… würde ich wirklich widerstehen?
Wenn ich mehr als eine Frau „haben“ könnte – und meine Kultur es auch okay finden würde -, wäre ich dann wirklich nur einer Frau treu?
Ein Sprichwort sagt: „Gelegenheit macht Diebe“.
Wer weiß, ob ich in der Haut von David & Co wirklich anders gehandelt hätte! Vielleicht haben mir bisher nur die Möglichkeiten gefehlt!

Es geht die nächste Stufe tiefer:
Was steckt denn hinter dem Mord?
Dahinter steckt der Wunsch, den anderen Menschen nicht mehr sehen zu müssen. All das, was man an ihm nicht mag, ausradiert zu wissen. Weil es einfacher scheint, ohne diesen Menschen zu leben. Der andere Mensch scheint nicht die gleiche Wertigkeit zu haben, die man sich selbst gibt.
Mord kann von diesen Beweggründen geleitet sein:
– Ich will die Qual, verursacht durch den anderen, nicht mehr haben. Also: Flucht vom Leid.
– Ich stehe höher als der andere. Also: Ich bin Richter über den anderen.
Wenn ich mir das vor Augen male, stelle ich fest:
Klar, ich habe niemanden tatsächlich umgebracht.
Aber ich kenne diesen Wunsch nur zu gut, bestimmte Personen nicht mehr in meinem Leben haben zu wollen. Weil sie mir zu unangenehm sind, weil sie nerven, weil sie mich verletzt haben. Mein Leben schiene einfacher zu sein, wenn es diese Menschen nicht gäbe.
Und ja: ich habe mich schon oft klüger, besser und wichtiger empfunden als andere. Wenn ich z.B. bei einer Diskussion denke, dass der andere es einfach nicht kapiert hat, ich aber schon…, dann stelle ich mich idR höher als den anderen. Ich bin der Checker – und der andere hat keine Ahnung. Das ist im Kern die „Richterposition“.
Somit muss ich bekennen:
Das, was manche Mörder antreibt, steckt auch in mir. In meinem Wesen bin ich nicht so unterschiedlich. Sehr vereinfachend gesagt, aber prinzipiell treffend: Auch in mir steckt ein Mörder, Ehebrecher, Dieb, Verleumder, Lügner.
Ich betreibe all das vielleicht nicht bis zum Letzten. Aber ich kenne diese Regungen und habe manches davon im kleineren Maßstab gedacht oder getan.

Der Heilige Geist macht den Unterschied

Zuletzt:
Die Menschen im AT hatten nicht den Heiligen Geist.
Es gab gottesfürchtige Menschen unter ihnen. David wird später noch als „Mann nach dem Herzen Gottes“ bezeichnet (was m.E. daran liegt, dass David stets bereit war, erkanntes Unrecht sein zu lassen und sich von erkannten Sünden abzukehren).
Aber der Heilige Geist hatte von der Mehrheit dieser Menschen keinen Besitz ergriffen.
Das ist der große Unterschied zu dem, was durch Jesus Christus möglich geworden ist:
Wer zum Nachfolger Jesu wird, hat den Heiligen Geist in sich.
Das ändert alles.
Nun werden wir vor Sünden gewarnt. Wir lernen, Gott und Menschen zu lieben.
Gottes Liebe zu leben, wird uns wichtiger, als unser eigener Chef zu sein.
Sündigen können wir dennoch. Diese Möglichkeit hat jeder Christ und oft nutzen wir auch diese Möglichkeit.
Aber durch den Heiligen Geist lernen wir, anders zu leben. Da hat jeder sein eigenes Lerntempo.
So werden wir vom Geist Gottes verwandelt, hin zu einem Menschen, den sich Gott als Ebenbild gedacht hat.
Aber Menschen, die den Heiligen Geist nicht in sich tragen, können nicht anders handeln als David & Co.
Gewiss: sie können auch lieben. Sie können auch nach edlen Tugenden trachten.
Denn sie sind immer noch Gottes Geschöpfe und Gottes Idee lebt in ihnen.
Aber sind nicht wirklich befreit. Schuld lastet oft auf ihren Seelen. Zwänge bleiben. Sie erleben kaum den inneren Frieden Gottes. Sie sehnen sich danach. Sie suchen danach. Aber solange sie das nicht bei Jesus Christus finden, bleibt es leer in ihnen. Oft auch finster.
Heute haben wir die Chance, zu Gott umzukehren und Jesus nachzufolgen. Wir können den Heiligen Geist empfangen.
Und können damit zu Menschen werden, die sogar ihren Feinden vergeben. Nicht, weil es ethisch besser wäre, sondern weil es ihrem Verlangen entspricht.

Ehrfurcht

Dann kam beim Gebet Ehrfurcht vor Gott auf.
Gott hatte beschlossen, David als König einzusetzen.
In dem Wissen, dass David ein fehlerhafter Mensch war, der auch sündigte.
Gewiss hatte Gott das Problem, dass es keinen anderen Mensch gab, der ohne Sünde war. Es gab niemanden, der perfekt und astrein war. Gott hatte nur die Wahl zwischen Sünder 1, Sünder 2, Sünder 3 und so weiter.
Da aber Sein Entschluss feststand, David zum König zu machen, konnte Ihn auch niemand daran hindern. Trotz aller Sünden, Krisen, Leiden und Ungerechtigkeiten führte Gott Seinen Plan aus.
So gilt das bis heute:
Niemand, keine Sünde, kein Mensch, kein Satan, kann Gott hindern, Seine Pläne auszuführen.
Wir haben nur die Wahl:
Rebellieren wir gegen Seine Pläne oder fügen wir uns ein?

Ein harmloses Beispiel:
Ein Fußball-Nationalspieler der deutschen Mannschaft kann dem Trainingsplan von Joachim Löw folgen. Er muss aber nicht. Bloß, wenn er dem Trainingsplan nicht folgt, wird er aus dem Kader geworfen.
Das ist auch die Position von uns Menschen gegenüber Gott:
Wir können uns Gott unterordnen und Teil Seines Plans werden.
Oder wir spucken darauf und werden rausgeworfen.

Gut, dass wir durch Jesus die Chance bekommen haben, wieder „Spieler“ in Gottes Mannschaft zu werden.

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Gemeindegründung in Berlin – Teil 1

Heute starte ich mit meiner Geschichte der Gemeindegründung in Berlin. Regelmäßig werde ich von meinen Erfahrungen der letzten 12-13 Jahre berichten. Eine Geschichte, die voll mit Fehlern, starken Erlebnissen, vielen Experimenten ist und die eine Menge von Gottes Gnade enthält.

Eine Geschichte, die mit drei, vier Personen angefangen hat. In der ca. 90 Personen direkt beteiligt waren. In der es etliche Menschen wieder woanders hingezogen hat. Und eine Geschichte, die zwischenzeitlich auf eine Gemeinde im Westen Berlins verweist, der sich ungefähr 50 Menschen nahe wissen.

Letztlich ist es Gottes Geschichte mit uns Menschen. Und, wenn man es ganz genau nehmen wollte, müsste man wirklich bei Adam und Eva anfangen.
Um aber den Prozess abzukürzen, fange ich hier an:

Es war klar für mich, dass ich in Berlin keine berufliche Perspektive als Pastor haben würde. Gemeinden wachsen hier nicht wie Sand am Meer. Und Pastoren wechseln nicht jedes Jahr ihre Stelle. Ganz anders in Süddeutschland: Dort gab es immer wieder Stellenausschreibungen (damit will ich nicht sagen, dass dort Pastoren jährlich die Gemeinde wechseln oder dass es dort den „Gemeinde-Sand“ geben würde). Die Zeit lief und ich musste mich entscheiden: Sollte ich in Berlin bleiben oder den Schritt in den Schwarzwald wagen, wo ich schon ein Angebot in Aussicht hatte?

In diesen Tagen der Entscheidung musste ich am Gebiet Heerstraße Nord in Berlin-Spandau vorbei. Eine Hochhausgegend mit damals ungefähr 16.000 – 17.000 Menschen. Und es geschah etwas mit mir, womit ich nicht gerechnet hatte: Plötzlich – und ich kann es nicht anders beschreiben – fuhr eine Idee in mich. Und zwar die Idee der Gemeindegründung. Eine Gemeinde mittem im Kiez. Eine Oase, zu der jeder kommen darf. Auftanken kann. Gott lobt. Und gestärkt weiter in den Alltag geht. Eine Stätte der Heilung.
Ich war so gepackt von dieser Idee, dass ich ein paar Nächte kaum einschlafen konnte, weil ich so viele Gedanken hatte. Ich war schnell dabei, Pläne zu schmieden.

Bis dato hatte ich im Rahmen meiner theologischen Ausbildung nur ein kleines Seminar zum Thema „Gemeindegründung“ besucht. „Gemeindegründung“ – das war was für Freaks… aber nicht für mich!
Doch in diesen Tagen war mir das egal. Ich war fasziniert. Ängstlich. Begeistert. Spürte eine enorme Motivation. Und hatte zugleich keine Ahnung, wie man das macht – Gemeinde zu gründen.

Egal.
Ich wollte starten.

Seit Jahren Vegetarier, Bambuszahnbürsten, selbstgemachtes Shampoo und mehr Vitamin D

Vegetarier sein

Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, wie lange ich mich schon vegetarisch ernähre.
Zwischenzeitlich hatte ich eine Phase, in der ich mich bemühte, vegan zu essen. Das habe ich ungefähr ein Jahr durchgehalten. Ich habe den Käse vermisst.
Das Vegetarische bekommt mir nach wie vor gut. Ich mag zwar den Geruch von Grillfleisch. Aber ich habe kein Verlangen nach dem Fleisch. Es gibt zwei, drei Ausnahmen im Jahr. Zum Beispiel, wenn es wirklich sehr unhöflich wäre, das angebotene Fleisch nicht zu verzehren. Oder wenn ich einmal im Jahr auf Trekking-Tour bin.
Über diese Ernährungsweise habe ich über die (vielleicht vier Jahre, fünf) Jahre ungefähr sieben Kilogramm abgenommen.
Somit stehe ich nicht wirklich vor einer Entscheidung, sondern halte einfach mal zwischendurch inne, mache mir all das bewusst und werde auch in Zukunft auf diese Weise weitermachen.
Auffällig ist, dass, obwohl mittlerweile jedes normale Restaurant mindestens eine vegetarische Mahlzeit auf der Menükarte anbietet, es aber noch immer Aufsehen erregt, wenn Menschen mitkriegen, dass ich mich vegetarisch ernähre. Vielleicht gleichen sie auch einfach nur mein Veggie-Statement mit meiner noch immer stabilen Figur ab, und fragen sich, ob ein Veggie-Mann nicht ganz dürre aussehen müsste.

Bambuszahnbürste

Ich bin wirklich kein Gesundheits-Fetischist, aber finde es manchmal sehr interessant, was wir mit uns und dieser Schöpfung so anstellen. Was hilft? Was zerstört?
Ein weiterer kleiner Schritt war für mich die Anschaffung von Bambuszahnbürsten. Nicht unbedingt, um die Natur vor Plastik-Abfall zu bewahren. Ist gewiss ein netter Nebeneffekt. Dafür wird die Schöpfung durch andere Dinge bei der Herstellung und Anlieferung der Bambuszahnbürste geschädigt. Nein – mein eigentlicher Grund war, dass ich nicht Plastikzeugs in meinem Mund haben will. Vielleicht macht so eine Plastikzahnbürste ja gar nix Schlimmes mit mir. Es ist mir schlichtweg sympathischer, Holz zu spüren. Allerdings kommt es sehr auf die Dauer des Zähneputzens an. Nach ungefähr drei Minuten wird die Mundschleimhaut nahe der Lippen gereizter. Gut, dass keine Späne zwischen den Zähnen zurück bleiben.

Von „No poo“ hin zum eigenen Test-Shampoo

Irgendwann wollte ich mir nicht ständig die Chemie von Shampoos antun. Kann ja sein, dass mein Körper auch damit gut zurecht kommt. Dennoch ist es mir suspekt geworden, all die Inhaltsstoffe auf meine Kopfhaut zu reiben. Womit konnte ich meine Haare ansonsten sauber halten?
Tatsächlich habe ich einige Wochen lang – ich schätze, so ca. 2-3 Monate – meine Haare einfach nur regelmäßig gewaschen. Mit purem Wasser aus dem Leitungshahn. Die Haare haben nicht gestunken. Oder vielleicht hat sich auch nur niemand getraut, mir das zu sagen.
Allerdings neige ich zu trockener Haut und irgendwann kam eine Phase, in der die Kopfhaut öfter zu jucken begann. Es bildeten sich wieder kleine Schuppen. Ich war kurz davor, mir ein herkömmliches Anti-Schuppen-Shampoo anzuschaffen. Stattdessen habe ich mir einen Shampoo-Mix aus viel Wasser, bisschen Olivenöl und noch weniger Pfefferminzöl, Zitronenöl und Teebaumöl kreiert. Damit komme ich seit ungefähr zwei, drei Wochen gut zurecht. Mal sehen, was das Langzeitergebnis ergibt.

Vitamin D3 + Vitamin K2

Tja und mein aktuellster Schritt ist die Einnahme von Vitamin D3 in Kombination mit Vitamin K2 und hin und wieder ein wenig Extra-Magnesium. Die Einnahme von Vitamin D3 ist ein Thema für sich. Einzelne Mediziner haben dazu ganze Bücher geschrieben oder sogar Internetseiten veröffentlicht. Klar ist, dass die meisten Nord- und Mitteleuropäer zu wenig Vitamin D in sich haben. Vitamin D ist eigentlich ein Hormon und angeblich weisen zig Studien eindeutig darauf hin, dass ein Mangel an Vitamin D zu diversen Krankheiten führen kann oder diese begünstigen können. Hingegen kann eine ausreichende Vitamin D-Versorgung wohl präventiv gegen Krebs wirken. Ich habe all diese Studien nicht gelesen und vertraue zur Zeit darauf, dass die sich äußernden Experten Recht haben. Etliche dieser Experten erwähnen, dass neben dem Vitamin D3 unbedingt Vitamin K2 eingenommen werden sollte. Und meine Empfehlung ist zudem, nicht blind voranzugehen, sondern vorab einen Vitamin D-Bluttest machen zu lassen.
Wer an diesem Thema Interesse hat, wird im Internet schnell fündig.
Meine persönlichen Beobachtungen sind bislang die:
– Als ich in der ersten Woche meinen Vitamin D-Speicher auffüllte (bei mir waren es tägliche Dosen von ca. 90.000 Internationen Einheiten – in Ölform, weil das der Körper wohl am besten verarbeiten kann) fühlte sich mein Körper manchmal so an, als hätte ich eine Tasse Kaffee zu viel getrunken. Nachdem ich in den Erhaltungsmodus gegangen bin, taucht dieses Gefühl nicht mehr auf.
– Ich habe etwas mehr Schlafbedarf und mein Schlaf scheint ein wenig tiefer zu sein. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das die Folge vom Alltagsstress ist oder ob es wirklich am Vitamin D liegt. Allerdings habe ich auch von anderen Vitamin D-Nutzern gelesen, dass manche Ähnliches bei sich beobachten. Einer erklärte das so für sich: Es sei wie ein langer Sommertag draußen im Sonnenschein. Der Körper ist voll mit dem Vitamin und brauche nun Ruhe, um es zu verarbeiten.
– Tatsächlich nehme ich mir selten mehr Schlafzeiten als vorher. Dennoch fühle ich mich insgesamt leistungsstärker. Das fühlt sich nicht revolutionär an, aber mein Energiespeicher scheint voller zu sein. Nun hatte ich vor der Vitamin D-Einnahme keinen richtigen Vitamin D-Mangel, sondern einfach nur nicht die Ideal-Menge im Körper. D.h., jemand, der wirklich einen Mangel hat, könnte die vermehrte Energie als revolutionär empfinden.

So, das war mein Gesundheitsinnehalten. Mal schauen, was in einem halben Jahr los ist.

Der Rummel ist im Dorf… und das wahre Dorfleben

Rummelzeiten

Im Gemeindeleben gibt es immer wieder Rummelzeiten.
Zum Beispiel, wenn sich eine Gemeinde dazu entschließt, mal ein Event für die Nachbarschaft zu machen.
Dann bereitet man sich vor, investiert Kraft und Geld und lädt ein. Der Tag der Tage kommt und man hofft, dass dadurch viel Gutes geschieht.
Und dann?
Zumeist reflektiert man nüchtern: „War alles anstrengend und vielleicht stehen Aufwand und Nutzen nicht im Verhältnis…“
Allerdings kommt dann die Beruhigungspille: „Aber Gott kann trotzdem mehr daraus machen! Und wenn es auch nur einem Menschen genutzt hat, dann hat es sich schon gelohnt!“
Alle nicken, versuchen zu lächeln und hoffen ebenso.

Der Rummel, der in ein Dorf kommt, ist dort wirklich eine Attraktion. Endlich ist mal was los!
Die Dorfbewohner freuen sich.
Ganz anders ist es in der Stadt: da ist der Rummel nur ein Rummel neben Hunderten anderen von Rummeln.
Es rummelt überall und jederzeit.

Aber selbst der Dorf-Rummel verlässt nach einigen Tagen wieder den Ort.
Es bleiben Erinnerungen zurück. Ganz vielleicht gibt es auch den einen Dorfjungen, der überlegt, später einmal Rummel-Darsteller zu werden. So einen Zuckerwattestand zu betreuen… das könnte ihm Spaß machen.
Allerdings wurden keine dauerhaften Beziehungen zwischen Rummel-Arbeitern und Dorfbewohnern geknüpft. Nach der Rummelzeit geht jeder seinen eigenen Weg weiter.

So ähnlich laufen viele Gemeinde-Events ab, die für die Nachbarschaft gestrickt werden.
Das heißt: nichts gegen diese Events! Gut gemacht, können sie wirklich ein Highlight sein. Sie können Spaß machen, sie können Menschen für eine kurze Zeit mal zusammenbringen und zumindest die Rummel-Arbeiter lernen, ein Team zu sein (oder zu bleiben).

 

Das Dorfleben

Doch das eigentliche Leben im Dorf geht ohne den Rummel weiter.
Der Alltag eben.
Da bewähren sich Beziehungen.
Und nur in diesen Beziehungen geschehen nachhaltige Veränderungen.

So hat Jesus es gemacht.
Statt nur für eine Woche auf dem Jerusalemer Marktplatz einen „Rummel der Wunder“ anzubieten, hat der Sohn Gottes als Mensch unter Menschen gelebt. Ja, Er wanderte auch von Dorf zu Dorf. Und doch investierte Er vor allem viel Zeit in die Beziehungen zu den Mitreisenden. Er forderte sie auf, wiederum in Beziehungen zu investieren. „Liebe den Nächsten wie dich selbst!“, ist so eine Aufforderung. Dahinter steckt das Wesen Gottes: Er hat uns auf Ebenbildlichkeit hin angelegt, im Hinblick auf Ihn selbst, aber auch untereinander. Diesem Gott geht es um eine vertrauensvolle, wachsende Gemeinschaft. So ist der dreieine Gott selbst in sich Gemeinschaft, die überströmt und der deshalb die Menschen als Fortsetzung dieser Gemeinschaft schafft.
Es geht immer um Beziehungen.

Solche Beziehungen alltäglich oder wenigstens regelmäßiger als einmal im Jahr zu leben, ist herausfordernd. Letztlich wohl herausfordernder als die jährliche Rummelzeit. Aber eben in diesen Beziehungen gibt es die größte Beeinflussung.

Rummel-Zeiten können schön bunt sein.
Aber Veränderungen bewirken wir durch anhaltende Beziehungen.

Vielleicht ist das ein relevanter Aspekt für die Mission: mehr inklusives Dorfleben.

Facebook – Pro oder Contra?

Mittagessen und Freunde auf Facebook

Seit Jahren bin ich Facebook-Nutzer. Am Anfang lockte auch ein Stück Eitelkeit: sich präsentieren können. Wieviele likes habe ich bekommen?
Nun habe ich nie mit Bildern vom Mittagessen aufgewartet. Dafür war mir die Lebenszeit dann doch zu schade. Ich habe auf „höherem“ Niveau meine Eitelkeit ausgeübt. Mit anderen Bildern, Beiträgen und „Likes“. Ob das wirklich höherwertiger ist, mag jeder für sich beurteilen.

Aber mehr und mehr fand ich Facebook tatsächlich nützlich: in Kontakt zu bleiben mit Menschen.
Irgendwie auf Tuchfühlung zu bleiben.
Selbst, wenn man sich wochenlang, gar monatelang nicht geschrieben oder gesehen hat: immerhin ist man auf Facebook befreundet und sieht hin und wieder ein Bild vom Mittagessen des anderen. Besser als gar nichts.
Gerade für Menschen wie mich, die andere schnell in ihr Herz schließen und, selbst, wenn es lange keinen Kontakt gab, sich freuen, wenn man sich dann doch mal wieder spricht, ist Facebook eine grandiose Erfindung.

Facebooks Geschäftsmodell und Skandal

Nun musste allen internetkundigen Menschen schnell klar sein, dass Facebook nicht aufgrund purer Menschenfreundlichkeit existiert. Natürlich ist es ein Geschäftsmodell: Daten werden genutzt, um zielgerichtet Werbung vermitteln zu können. Damit kann ich leben. Ich muss die Werbung ja nicht anklicken.

Nun tauchte der Skandal auf: eine mit Facebook – zumindest zeitweilig – kooperierende Firma hat Millionen von Facebook-Daten „missbraucht“, um für politische Zwecke besser werben zu können.
Selbstverständlich dementierte Facebook, das gewollt zu haben. Irgendwie will ich ihnen das auch glauben.
Aber mal im Ernst: Wenn Facebook Daten nutzt und ggf. weitergibt, um zielgerichtet zu werben, dann ist es doch nur eine Frage der Zeit, bis das nächste Mal solche Daten missbraucht werden.
Und was, wenn der Missbrauch für politische oder moralische Zwecke stattfindet, die der Einzelne nicht gut heißen kann?

Wie mit Facebook umgehen?

Mancher wendet ein:
„Das kann ich ja eh nie verhindern!“
Oder:
„Sind wir nicht eh Spielball der Mächtigen?“
Oder:
„Davon muss man doch ausgehen, wenn man das Internet nutzt!“

Aber was steckt hinter diesen Aussagen?
Dahinter steckt ein Sich-Ergeben.
Eine Passivität und Lethargie.
Es ist ein Sich-Treiben-Lassen mit der Masse.

Das geht solange gut, solange man nicht direkt betroffen zu sein scheint.
Doch wenn das der Fall ist, wie bei manchen Gefangenen und Gefolterten in Diktaturen, dann ist es zu spät.
Bis dahin bleibt es ein diffuses Etwas, was fast parallel zum eigenen Leben zu existieren scheint.

Was soll ich tun?

Ich überlege auch, ob ich Facebook trotzdem verwenden sollte.
Auch, wenn meine Daten dabei missbraucht werden können für Zwecke, die ich nicht gutheiße.
Einfach, weil Facebook auch eine Plattform dafür sein kann, die eigene Meinung kundzutun
… oh, fast hatte ich es vergessen: seit einiger Zeit werden auf Facebook einzelne Kommentare gelöscht, wenn sie wider das Gesetz stehen könnten. Facebook fungiert als verlängerter und provisorisch tätiger Arm der Exekutive.
Naja, dann steht Facebook immerhin dafür, dass ich in Kontakt bleiben kann mit den Menschen, die mir wichtig sind (oder waren).
Doch, Moment!
Wenn mir Menschen wichtig sind, kann ich sie dann nicht auch per Email kontaktieren? Per Telefon? Per Besuch? Oder wie damals: per Brief?
Sollte Facebook so einflussreich geworden sein, dass ich meine, diese Plattform für wichtige Kontakte zu brauchen und keine Alternative zu haben?

In der Tat gibt es aus meiner Sicht einen einzigen Pluspunkt für das Netzwerk Facebook:
Und das ist das Netzwerk.
Ich kann innerhalb kürzester Zeit (theoretisch) Hunderte von „Freunden“ mit einer Anfrage oder einer Information erreichen.
So einfach bietet es mir kein anderes Medium.

Ist dieser Vorteil gewichtiger als die genannten Risiken/Nachteile?
Das kann nur jeder für sich beurteilen.

Meine persönliche Beurteilung von Facebook

Für mich sieht es zusammenfassend so aus:

DER Vorteil Facebooks:
Der Netzwerk-Gedanke.

Der Nachteil Facebooks:
Der Missbrauch meiner Daten für Zwecke, hinter denen ich nicht stehe, bis hin dazu, dass man u.U. persönliche Nachteile befürchten muss, wenn man für bestimmte Meinungen einsteht.
Es ist wie das Herausreißen eines Satzes aus einer Rede, ohne den Zusammenhang zu berücksichtigen, damit eine poitische Partei ihr Unwesen treiben kann.

Für Otto Normalverbraucher mag das alles nicht so furchtbar wichtig sein.
Allerdings muss dazu das erwähnt werden: Facebook besteht ja nur deswegen, weil es ganz viele Otto Normalverbraucher gibt!
Es ist die Masse, die Facebook bewegt.
Und in diesem Moment ist der Einzelne dann doch wichtig.
Denn ich bin Teil der Masse.

Schlussendlich gibt es das worst case-Szenario:
Wenn die Daten unterschiedlicher Sammelstellen zusammengefügt werden.
Die Daten des Finanzamtes, die Daten von Facebook, die Daten von NSA & Prism etc.
In diesem Moment wird jeder sofort steuerbar und erpressbar.
Man wird eine Marionette. Ein Datensklave.

„Unfassbar! So weit wird es nicht kommen!“, wendet mancher ein.
„Eine Frage der Zeit!“, reagieren die anderen.

„Letztlich weiß ich es nicht!“, sage ich.
„Aber ich muss dem auch keinen Vorschub leisten!“.

Deshalb entscheide ich: Tschüss, Facebook!
Vielleicht komme ich mal wieder. Doch erstmal bin ich raus.
Möge das worst-case-Szenario nie eintreten!

P.S. Und was ist mit meiner restlichen Internet-Nutzung? Zum Beispiel mit dem Schreiben eines Blogs?
In der Tat können auch diese Daten missbraucht werden.
Und doch wird sich ein Daten-Missbraucher wesentlich mehr Mühe machen müssen, um aus diesen Daten Werberelevantes zu ziehen. Ein Risiko besteht weiterhin. Aber es erscheint geringer. Wahrscheinlich geht es im Leben immer um diese Abwägung.

Wenn Gemeinden sterben

Gemeinden sterben

Es ist ein Fakt: Gemeinden sterben.
Beweis: Keine der vom Apostel Paulus vor nahezu 2000 Jahren gegründeten Gemeinden existieren heute noch.

Eine Gemeinde ist ein lebendiger Organismus. Er wird geboren, er hat seine Reifezeit und irgendwann stirbt der Organismus. So ist das Leben eben. Manche Gemeinden werden auf diese Weise nur ein Dutzend Jahre alt, sterben gar im Kindesalter, andere können über hundert Jahre alt werden.
Wie gut ist es, wenn solch ein Organismus fruchtbar ist. Wenn er Kinder bekommt.
(Ich vermute, dass man vieles, was ich hier bedenke, auch auf viele andere Sozialformen beziehen kann)

Fruchtbare Gemeinden

Die „Kinder“ einer Gemeinde können neue Gemeinden sein. Oder kleinere Hausgruppen, die nach dem Tod der lokalen Gemeinden weiter existieren. Und manchmal sind es auch „nur“ die einzelnen „Zellen“, sprich: die einzelnen Menschen, die durch diese Gemeinde geprägt worden sind und sich dann einer anderen Gemeinde anschließen und ihre Prägung dort einbringen.
Traurig ist es allerdings, wenn es keine Nachkommen gibt. Wenn eine Gemeinde tatsächlich aus Altersgründen stirbt und weder eine Gruppe weiterlebt noch ein Gemeindemitglied.
Dann handelt es sich um einen „Gen-Defekt“ oder eine tödliche Krankheit.

Entscheidend für die Fruchtbarkeit einer Gemeinde scheint die geistliche DNS zu sein.

Gemeinde-DNS
Und diese wird in der ersten Zeit der Gemeinde festgesetzt. Im Grunde in der Zeit, in der die Gemeinde noch ungeboren ist: Es gibt weder eine Gottesdienstfeier, noch ein Gemeindehaus oder eine Lobpreisband.
Die einzigen, die schon existieren, sind die einzelnen Zellen, also vielleicht 1-3 Christen, die den Wunsch haben, eine Gemeinde zu gründen.

Ihre erste Zeit ist die entscheidende.
Was sie zu Beginn entscheiden, wird die entstehende Gemeinde ihr Leben lang prägen.
Deshalb ist es am Anfang so relevant, sich Zeit zu nehmen. Hier werden die Weichen für die kommenden Jahrzehnte gestellt!

Die „Vision“ als geistliche DNS

Knackpunkt für die geistliche DNS ist – neben einigen anderen Aspekten – dieser:
Was genau ist die „Vision“ der Gründer?
Ob man es „Vision“, „Leitbild“ oder ganz anders nennt – es geht darum, WARUM diese Gemeinde gegründet werden soll.
Was genau treibt dazu an? Was begeistert?
Je genauer dieses Bild ist (denn mehr als ein Bild ist es ja nicht), desto besser.
Mit Genauigkeit ist nicht zuerst gemeint, welche Lieder man an welchem Sonntag singen will.
Mit Genauigkeit ist solches gemeint: Wo soll die Gemeinde sein? Was wird durch sie erreicht? Mit welchen Menschen wird man hauptsächlich zu tun haben? Was kann die Gemeinde bei diesen Menschen bewegen? Wie können diese Menschen die Gemeinde bereichern? Welchen Einfluss hat die Gemeinde auf ihr Umfeld? Und warum wird das Gründungsteam mit der Gemeindearbeit weitermachen, obwohl die erste Krise alles durchgerüttelt hat?

Diese Vision ist der Kern des Ganzen.
An ihr wird entschieden, wer am Anfang dabei sein wird. Und dabei sein darf. Wer darf und soll diese DNS leben?
An der Vision wird entschieden, wohin welche Ressourcen investiert werden.
Und in Krisenphasen wird anhand der Vision die nächste Entscheidung getroffen.

Wie bekommt man eine solche Vision?
Das ist ein Thema für sich. Klar ist das: Es hängt mit Gebet, göttlicher Inspiration und Fügung sowie den Charakteren der Startmannschaft zusammen.

Je nach Vision und der konsequenten Verfolgung dieser in der ersten Phase der Gründung wird die „Frucht“ sein.

Die fehlende Vision

Ich sehe mindestens zwei Gründe, weshalb eine Gemeinde später auch kinderlos sterben kann:
a) Es gab keine weitreichende und zugleich detaillierte Vision.
Vielleicht ging es einfach nur darum, eine Gemeinde zu gründen. Fertig. Aus.
Mit einer solchen Vision kommt man nicht weit.
Denn wenn die Gemeinde erst einmal gegründet ist, dann kann ein „Visionsloch“ entstehen: eigentlich weiß niemand, warum diese Gemeinde weiterleben soll. Biblisch mag man Argumente anführen. Aber sie klingen in einer solchen Loch-Phase mehr nach „Richtigkeiten“ statt nach lebendiger Überzeugung. Der Sterbeprozess steht vor der Tür, wenn nicht Einschneidendes geschieht.

b) Die Vision wurde nicht gepflegt und nicht angepasst.
Die erste Vision bestimmt zwar die DNS der Gemeinde. Aber so ein Organismus kann von Viren befallen werden und erkranken. Diese Angreifer lauern ständig überall. So kann es sein, dass die DNS zwar da ist – aber sie hat keinen Raum, um gelebt zu werden. Die Folge ist, dass der Organismus eingeht. Deshalb ist es wichtig, die Vision (=DNS) beständig zu pflegen. Das geschieht durch Predigten, Andachten und womöglich am meisten durch das Leben der Vision. Hier sind die Leiter der Gemeinde gefragt. Wie füllen sie die Vision? Geben sie der DNS Lebensraum? Werden die Ressourcen so eingesetzt, damit es der Vision dient? Stehen die Bereichsleiter hinter der Vision? Das muss ganz praktisch werden und kann sich bis hin zur Dekoration eines Gemeindesaals hinziehen.
Immer wieder gibt es dabei Situationen, die neu sind. So neu, dass man sie nicht bedenken und planen konnte. Die Herausforderung für den Organismus ist es, ob er sich der neuen Situation anpassen kann, ohne seine DNS zu verleugnen. Gelingt es dauerhaft nicht, kann der Gemeindekörper sterben.

„Visionskunde“ für die Ausbildung

Zur Zeit habe ich mit mehreren Gemeinden zu tun. Als angestellter Pastor, als Honorarkraft und als Gastprediger.
Als Gastprediger hier und da, ansonsten im Bereich der Freien evangelischen Gemeinde und der Landeskirchlichen Gemeinschaften.
Und tatsächlich geht es bei der Zukunft jeder dieser Gemeinden/Gemeinschaften um eben diesen Kernaspekt:
Was ist die Vision?

Und leider ist auch das zu merken:
Wo die Vision nicht existiert oder nicht nicht gepflegt wird, da schwindet eine Gemeinde.

Das wäre doch mal was:
Wenn Theologiestudenten und Bibelschüler zwei Semester „Visionskunde“ hätten!
Das wäre eines der Themen, die für die Praxis existentiell wichtig sind. Wer weiß, wie unsere Gemeindelandschaft aussehen würde, wenn das gelehrt werden würde!?

Bildquelle: wikipedia – DNS – Seite aufgerufen am 24.02.2018