Cooles Restaurant für Teens in Berlin

Anlässlich des Geburtstages einer nahen Verwandtin, habe ich nach einem coolen Restaurant für Teenager in Berlin gesucht. McDonalds oder Burger King wären die Notlösung gewesen. Ein asiatisches, arabisches oder afrikanisches Restaurant in Berlin wären für die Teens zu speziell gewesen.
Dann bin ich auf das „Cruise-In“, ein amerikanisches Restaurant in Berlin-Spandau gestoßen. Leider etwas abseits gelegen, aber sehr originell. Es ist eher klein, sieht aber so „ami-mäßig“ aus, als würde es einem Roadmovie an der Route 66 entstammen.
Den Teens hat es gut gefallen: Pizza, Burger & Milch-Shakes haben sie pappesatt gemacht. Und sie sagten selbst: „Das war cool!“

Hier ist der Link zu diesem coolen Berliner Restaurant für Teenager (einfach klicken).

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Heerstraße Nord – Analyse eines Stadtteils unter Berücksichtigung des christlichen Engagements

Zum kostenlosen Download eine Analyse des Stadtteils Heerstraße Nord in Berlin (mit einigen, noch nicht verbesserten Rechtschreibfehlern). Das Gebiet zählt als eines der Problemkieze in Berlin. 2012 gab es dort den größten Anteil an Kinderarmut in Berlin. Die Zahlen der Arbeitslosen und Langzeitarbeitslosen sind entsprechend hoch. Der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund bzw. der von Ausländern beträgt insgesamt knapp über 50%. Da es hier mit den billigsten Wohnraum in ganz Berlin gibt, ist von Negativ-Folgen der Gentrifizierung auszugehen. Dennoch gibt es auch viele Hoffnunge, wertvolle Dienste und etliche Chancen, diesen Kiez in einen Hoffnungskiez zu verwandeln.

Hier der kostenlose pdf-Download:
Stadtsoziologie – Seminararbeit – Heerstraße Nord – Webversion

Anschlag auf Herz-Jesu-Gemeinde in Berlin!?

Laut B.Z.-Bericht soll es einen Anschlag auf die Herz-Jesu-Gemeinde in Berlin, Prenzlauer Berg gegeben haben (B.Z.-Artikel). Bislang habe ich dazu weder eine Polizeimeldung gefunden, noch einen Pressebericht der Berliner Regierung, noch eine Meldung in einer anderen Online-Zeitung. Das Kirchengebäude sei beschmiert worden sein, eine Scheibe sei zerschlagen worden sein und hineingeworfene Farbbeutel hätten das Inventar beschädigt. Dazu solle es ein Bekennerschreiben im Internet geben (diese Seite habe ich auch noch nicht gefunden).
Wiewohl es keine anderen Fundstellen im Internet gibt, gehe ich mal davon aus, dass sich Gunnar Schupelius, der Verfasser des B.Z.-Textes, kein Märchen ausgedacht hat. Sein journalistischer Ruf wäre schnell ruiniert.

Vielleicht hätte ein Brandanschlag auf ein Kirchengebäude mehr mediale Wirkung entfaltet. Denn Graffiti mit blöden Sprüchen finden wir überall in der Stadt. Klar, ein religiöses Gebäude zu beschmieren, ist noch dreister. Doch das Zerstören eines Fensters und das Beschädigen von Inventar, wäre eine Zeile in den Medien wert gewesen. Man stelle sich nur vor, dies wäre bei einer Synagoge, einer Moschee oder einem Parteibüro passiert.
Ob dieses Schweigen der restlichen Medien nun absichtlich stattfindet oder ob das Geschehen für sie eher in den Bereich „Hund pinkelt an den Baum“ fällt, weiß ich nicht.
Sicher finde ich nur das: Für die Täter sollten wir beten und sie segnen, damit sie erkennen, dass sie auf dem falschen Weg sind. Und für die Christen der betroffenen Gemeinde sollten wir beten, dass sie weise reagieren und durch Gott geschützt werden.

Das Asylantenheim in Berlin

Nahezu alle Online-Zeitungen berichteten darüber:
Politisch rechts gesinnte „Mitbürger“ protestierten gegen das Asylantenheim in Berlin-Hellersdorf.
Manche hätten sogar den Arm zum Hitlergruß erhoben.
Die Menge der Gegendemonstranten hätte die Zahl der Rechten um ein Vielfaches überschritten (s.a. Spiegel Online / Welt.de).

Wer dann auf die Seite von Pro Deutschland geht, sieht den Aufruf zur Demo. Ganze zehn Demonstranten konnte Pro Deutschland laut Spiegel-Bericht aufbieten.
Pro Deutschland arbeitet mit subtiler Feindseligkeit gegen Menschen aus anderen Ländern. Wer den entsprechenden Demo-Text liest, spürt, wie versucht wird, diese Menschen im Allgemeinen zu kriminalisieren und ihnen vorzuwerfen, dass sie hauptsächlich aus wirtschaftlichen Gründen Asyl suchen würden.

Es verbietet schon fast die Vernunft, auf solche Argumente einzugehen.
Die Argumentation mit Schwarz-Weiß-Argumenten war schon immer eine Taktik der Manipulatoren oder der Dummen. Manchmal fällt auch beides zusammen.
Es ist einfach unfassbar, wie hier im Pauschalen Stimmung gegen Menschen gemacht wird, die Not leiden.
Und man fragt sich, was die sog. Rechten denn Ehrenvolles getan haben, damit dieser Staat einer der wenigen Staaten auf dieser Welt ist, der ein Sozialsystem hat, der hilft, wenn Menschen keine Arbeit finden, der versucht, eine Rente zu garantieren, der Meinungsfreiheit ermöglicht…
All diese Errungenschaften sind nicht auf dem Mist der Rechten gewachsen. Sie sind Errungenschaften der Demokratie und der Menschen, die füreinander einstehen wollen.

Ich will nun keine tiefgreifende Analyse der Rechten betreiben.
Stattdessen freut es mich, wenn ich lese, dass die Gegendemonstranten in der eindeutigen Mehrheit waren.

Doch manchmal denke ich, dass es für viele der Meckerer, Jammerer und der Rechten in unserem Lande heilsam wäre, wirklich Not zu erfahren und nicht vom Sozialstaat – und damit auch von mir durch Steuerzahlungen – durchgefüttert zu werden.

Wie wäre es, in einem Land geboren zu werden, in dem alle Hoffnungen auf eine bessere Zukunft mit Füßen getreten werden? Wo man nicht weiß, ob man am nächsten Tag etwas zu Essen haben wird? Wo man damit rechnen muss, wegen einer einfachen Erkrankung sterben zu müssen? Wo man von staatlichen Stellen keine Hilfe erfährt, sondern nur abgewiesen wird? Wo man miterleben muss, wie die eigenen Kinder wegen des Hungers weinen oder nur noch apathisch gucken?  Wo man wegen einer abweichenden Meinung sofort in das Gefängnis gesteckt wird und gefoltert wird?
Das sind Fälle echter Not.
Und wer wegen solcher Gründe in ein anderes Land ziehen will, um einfach mal eine Ahnung von Frieden und Hoffnung zu bekommen, der tut etwas sehr Folgerichtiges.

Solche Menschen unter einen kriminellen Generalverdacht zu stellen, wie es Pro Deutschland tut, der lügt oder hat einfach keine Ahnung (und ist damit dumm).

In Lukas 6,31 hat Jesus ein Gesetz formuliert, was Kant in einer ähnlichen Weise formuliert hat:
„Und wie ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, so tut ihnen auch!“

Folgendes wünsche ich niemanden, auch den Nazis nicht:
Liebe Nazis, hungert mal ein paar Wochen, verliert eure Kinder wegen simpler Krankheiten, werdet vom sämtlichen Arbeitgebern abgewiesen, mögen Euch alle staatlichen Leistungen gestrichen werden und werdet wegen Eurer Ansichten gefoltert… wie lange würdet Ihr es in Deutschland aushalten? Wann würdet Ihr Zuflucht in Dänemark, Polen, Holland oder auf Mallorca suchen?
Einfach mal vorstellen… einfach mal auf sich wirken lassen… und sich dann vorstellen, dass man durch Existenzängste in Holland gelandet ist. Man denkt, jetzt gäbe es Hoffnung. Aber stattdessen hört man die Leute flüstern: „Diese Deutschen müsste man vergasen! Alles Kriminelle!“

Ich will so nicht sein.
Ich will nicht in einem Land leben, das so ist.
Ich will, dass es die Chance auf Gnade und Barmherzigkeit gibt.
Ich bin dankbar für diesen Sozialstaat, auch wenn es viele Baustellen gibt.
Ich will, dass wirklich Notleidende die Möglichkeit haben, besser durch das Leben zu kommen.
Ich zahle meine Steuern gerne dafür, wenn damit Notleidenden geholfen werden kann.
Ich zahle meine Steuern nicht dafür, damit Menschenhasser Sozialleistungen kassieren.

P.S. Empfohlene Lesung: http://www.sueddeutsche.de/politik/fluechtlingspolitik-in-deutschland-eine-schande-1.1751795